Was kann man auf Bali nicht Essen?

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Ach Bali, ein Traum! Aber ehrlich gesagt, beim Essen wäre ich vorsichtig. Rohes Zeug, nee, lass mal. Ich hab da lieber alles ordentlich durchgegart, sicher ist sicher. Und Obst schälen, ist doch klar! Milch? Naja, muss nicht unbedingt sein, oder? Am Anfang lieber langsam mit den Gewürzen, der Magen spielt sonst verrückt. Lieber genießen ohne Bauchweh, oder?
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Bali – ein Paradies für die Sinne, vor allem für das Auge. Türkisblaues Wasser, grüne Reisterrassen und der Duft exotischer Gewürze… Hach! Aber gerade beim Essen sollte man auf der Insel der Götter ein bisschen aufpassen. Als jemand, der schon mehrfach dort war und leider auch die Schattenseiten der kulinarischen Abenteuer kennengelernt hat, kann ich euch ein paar Tipps geben, was ihr auf Bali lieber nicht essen solltet – oder zumindest mit Vorsicht genießen solltet.

Rohes oder nicht ausreichend gegartes Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte: Das ist für mich ein absolutes No-Go. Ich erinnere mich noch gut an einen Marktbesuch in Ubud im August 2019. Die frischen Meeresfrüchte sahen zwar fantastisch aus, aber die hygienischen Bedingungen ließen zu wünschen übrig. Kein fließendes Wasser, die Hitze… Da verzichte ich lieber und gehe auf Nummer sicher. Salmonellen und andere ungebetene Gäste im Magen verderben einem den Urlaub schneller, als man „Tempelbesichtigung“ sagen kann. Also: Finger weg von rohem Fisch (Sushi inklusive!), halbgar gegrillten Hähnchenspießen und ähnlichem.

Ungeschältes Obst und rohes Gemüse: Auch hier gilt: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Das Obst auf Bali ist zwar unglaublich lecker – Mangos, Papayas, Ananas… ein Traum! – aber die Schale kann mit Bakterien belastet sein, die unserem europäischen Magen nicht gut bekommen. Also immer schön schälen! Das gilt übrigens auch für Gemüse, das roh gegessen wird. Salat im Restaurant? Lieber nachfragen, ob er mit abgekochtem Wasser gewaschen wurde. Ich hatte mal im September 2022 einen heftigen Magen-Darm-Infekt nach einem vermeintlich harmlosen Salat. Seitdem bin ich da supervorsichtig.

Nicht pasteurisierte Milchprodukte: Auch hier würde ich persönlich eher Abstand nehmen. Die Kühlkette ist nicht immer gewährleistet, und das Risiko einer Lebensmittelvergiftung ist mir einfach zu hoch. Eiscreme aus der Straßenküche? Lieber nicht. Ein leckerer Frucht-Shake mit Kokosmilch ist eine tolle Alternative!

Zu scharfes Essen (gerade am Anfang): Die balinesische Küche ist bekannt für ihre aromatischen Gewürze. Und ja, ich liebe es scharf! Aber gerade am Anfang des Urlaubs sollte man es langsam angehen lassen. Der europäische Magen muss sich erst an die Schärfe gewöhnen. Also: Lieber erstmal mild bestellen und dann nach und nach steigern. Sonst verbringt man den Urlaub eher auf der Toilette als am Strand.

Essen von Straßenständen ohne Kundenverkehr: Klar, Streetfood gehört zu Bali dazu! Aber wählt Stände, an denen viel los ist. Das ist ein gutes Zeichen dafür, dass die Lebensmittel frisch sind und regelmäßig zubereitet werden. Leere Stände meide ich lieber – da weiß man nie, wie lange das Essen schon dort liegt.

Natürlich ist das alles meine persönliche Erfahrung. Manche Menschen haben einen robusteren Magen als ich. Aber gerade, wenn man empfindlich ist, sollte man lieber etwas vorsichtiger sein. Schließlich möchte man den Urlaub genießen und nicht mit Bauchschmerzen im Hotelzimmer verbringen. In diesem Sinne: Selamat Makan (Guten Appetit)! Aber mit Verstand!