Warum kocht Wasser in großen Höhen schneller?

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Je höher man kommt, desto geringer wird der Luftdruck. Wasser siedet, wenn sein Dampfdruck den Umgebungsdruck erreicht. Da in der Höhe der Luftdruck niedriger ist, muss das Wasser weniger stark erhitzt werden, um diesen Punkt zu erreichen. Deshalb kocht Wasser in großen Höhen bei niedrigeren Temperaturen als auf Meereshöhe.
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Krass, oder? Wasser kocht in den Bergen schneller! Naja, nicht wirklich schneller, aber bei niedrigerer Temperatur. Hatte ich ja keine Ahnung von, bis ich mal in den Alpen wandern war. Wollte mir da oben ne schnelle Tasse Tee machen… ewig gewartet, bis das Wasser endlich kocht. Dachte schon, mein Kocher ist kaputt! Aber dann… plötzlich blubbert’s. Nur irgendwie… lauwarm. Was war da los?

Es liegt am Luftdruck. Je höher man kommt, desto dünner wird die Luft. Weniger Luft, weniger Druck. So, und Wasser kocht ja, wenn der Dampfdruck im Wasser genauso groß ist wie der Luftdruck von außen. Stell dir das vor wie so’n… inneren Druck, der raus will. In den Bergen, wo der Luftdruck niedrig ist, muss dieser innere Druck nicht so stark werden. Braucht also weniger Hitze, um den äußeren Druck zu überwinden. Verstehst du, was ich meine? Ist irgendwie… logisch, wenn man’s erklärt bekommt. Aber vorher hätte ich das nie gedacht!

Also, der Siedepunkt sinkt. Irgendwo hab ich mal gelesen, dass pro 300 Meter Höhenunterschied der Siedepunkt um etwa ein Grad Celsius runtergeht. Klingt jetzt nicht nach viel, aber… auf 3000 Metern Höhe kocht Wasser dann schon bei knapp unter 90 Grad. Und mein Tee in den Alpen? Der war zwar schnell fertig, aber… echt nicht heiß. Eher lauwarm, bäh! Man lernt halt nie aus, ne? Seitdem nehm ich mir immer einen kleinen Campingkocher mit, der richtig Power hat, wenn ich in die Berge gehe. Man will ja schließlich nicht auf seinen heißen Tee verzichten müssen, oder?