Wann kocht das Wasser im Topf?

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Wasser kocht bei 100°C – unter Normaldruck. In höheren Lagen, wo der Luftdruck niedriger ist, sinkt der Siedepunkt. Daher kocht Wasser im Gebirge schon bei niedrigeren Temperaturen.
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Also, wann kocht denn jetzt das Wasser im Topf? Man hört ja immer 100°C, richtig? Stimmt auch… so ungefähr. Eigentlich ist es ja viel komplizierter, als man denkt! Es hängt nämlich vom Luftdruck ab. 100°C – das gilt nur bei Normaldruck. Und was ist schon „normal“? Schon mal im Gebirge versucht, Nudeln zu kochen? Katastrophe!

Ich erinnere mich noch an einen Campingtrip in den Alpen… Das Wasser kochte zwar, aber die Nudeln wurden einfach nicht weich. Ewigkeiten haben wir gewartet. Da lernt man dann ganz schnell, dass in der Höhe, wo der Luftdruck niedriger ist, Wasser schon früher kocht. Blöd nur, wenn man hungrig ist und die Spaghetti noch immer bissfest sind, obwohl das Wasser schon sprudelt! Also, niedrigerer Druck, niedrigerer Siedepunkt. Klingt irgendwie logisch, oder? Aber wer denkt schon an sowas, wenn er einfach nur seine Kartoffeln kochen will?

Man sagt ja, im Himalaya kocht Wasser schon bei 70°C. Krass, oder? Stell dir vor, du willst dir einen Tee machen... der wird ja nie richtig heiß! Ich mein, 70 Grad... da kann man ja fast reingreifen. Gut, ich war noch nie im Himalaya, aber man kann sich das ja vorstellen.

Also, die 100°C sind nicht in Stein gemeißelt. Es ist eher so eine Richtlinie, sozusagen. Für uns hier unten im Flachland passt das ja meistens. Aber wehe, man verlässt die gewohnte Umgebung… da kann das Kochen schon mal zur Wissenschaft werden!