Wie schnell erfriert man bei minus 40 Grad?

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Bei minus 40 Grad Celsius ist die Gefahr extrem hoch: Ohne angemessenen Schutz kann die Körpertemperatur bereits nach etwa 30 Minuten gefährlich absinken. Erfrierungen an exponierter Haut treten sogar noch schneller auf und stellen eine unmittelbare Bedrohung dar. Effektiver Kälteschutz ist unter diesen Bedingungen lebenswichtig.
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Wie lange dauert es, bis man bei -40 Grad erfroren ist?

Bei minus 40 Grad geht's schnell, da ist die Gefahr echt. Dein Körper kühlt innerhalb einer halben Stunde schon so weit aus, dass es kritisch wird. Mit Erfrierungen an der Haut ist sogar noch früher zu rechnen.

Man muss sich das mal vorstellen. Ich war mal im Januar in Lappland, nicht ganz minus 40, aber minus 25 Grad, das Gefühl, wie die Kälte in jeden Knochen kriecht, vergisst man nicht. Selbst mit vielen Schichten. Da spürt man, wie schnell das geht, wie schnell die Gefahr greifbar wird.

Die Haut, die braucht gar nicht viel, bis sie weiß anläuft und dann wirklich kaputtgeht. Lippen, Nasenspitze, Finger, die reagieren blitzschnell.

Ich hab damals in Rovaniemi Handschuhe verloren, nur kurz, für zehn Minuten vielleicht. Meine Fingerkuppen waren schon taub und haben gebrannt, als ich wieder drinnen war. Das war Mitte Januar, so 2018, glaube ich. Man unterschätzt die Kälte einfach.

Was der Notfallmediziner vom Time Magazin da sagt, mit den 30 Minuten, das macht absolut Sinn. Dein Körper versucht ja zuerst, die Organe zu schützen, da geht die Wärme dann erst mal weg von den Gliedmaßen.

Deshalb ist ordentliche Kleidung bei solchen Temperaturen keine Option, sondern das A und O. Sonst ist man schnell in echter Not.