Wie schlimm ist 38 Grad Fieber?

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38 Grad Körpertemperatur signalisieren eine erhöhte Temperatur, die medizinisch noch nicht als Fieber eingestuft wird. Erst deutlich höhere Werte, ab etwa 42 Grad, gefährden durch irreversible Eiweißschäden das Leben. Eine ärztliche Konsultation ist ratsam, wenn die Temperatur anhaltend hoch bleibt oder weitere Symptome hinzukommen.
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38 Grad: Fieber oder nicht? So interpretieren Sie erhöhte Temperatur richtig.

38 Grad auf dem Thermometer – ein Wert, der schnell für Verunsicherung sorgt. Handelt es sich bereits um Fieber und müssen sofort Maßnahmen ergriffen werden? Die Antwort ist nicht ganz eindeutig und hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Zunächst einmal: 38 Grad Celsius werden medizinisch noch nicht als Fieber, sondern als erhöhte Temperatur eingestuft. Fieber beginnt definitionsgemäß erst bei Werten ab 38,1 Grad Celsius. Dennoch ist eine Körpertemperatur von 38 Grad ein deutliches Zeichen dafür, dass der Körper mit einem ungewöhnlichen Zustand konfrontiert ist und seine Abwehrkräfte aktiviert.

Mögliche Ursachen für eine erhöhte Temperatur sind vielfältig und reichen von harmlosen Infekten bis hin zu chronischen Erkrankungen. Auch Stress, starke körperliche Anstrengung oder bestimmte Medikamente können die Körpertemperatur vorübergehend beeinflussen.

Lebensbedrohlich wird Fieber erst bei deutlich höheren Werten ab etwa 42 Grad Celsius. Ab dieser Temperatur drohen irreversible Schäden an Proteinen und lebenswichtigen Organen.

Wann ist eine ärztliche Konsultation ratsam?

Obwohl 38 Grad Celsius noch nicht als bedenklich gelten, sollten Sie folgende Punkte beachten:

  • Anhaltender Temperaturanstieg: Steigt die Temperatur trotz Hausmitteln weiter an oder hält sie über einen längeren Zeitraum an, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
  • Zusätzliche Symptome: Begleiten weitere Symptome wie starke Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Schüttelfrost, Verwirrtheit oder Hautausschlag die erhöhte Temperatur, ist eine ärztliche Abklärung ratsam.
  • Vorerkrankungen: Bei Menschen mit chronischen Erkrankungen, geschwächtem Immunsystem oder Säuglingen und Kleinkindern ist bei erhöhter Temperatur grundsätzlich Vorsicht geboten.
  • Unsicherheit: Im Zweifelsfall sollten Sie immer einen Arzt kontaktieren, um mögliche Risiken auszuschließen.

Fazit:

38 Grad Celsius sind noch kein Grund zur Panik, sollten aber immer ernst genommen werden. Achten Sie auf Ihren Körper, beobachten Sie die Entwicklung der Temperatur und scheuen Sie sich nicht, bei Bedarf professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.