Wie lange darf man über 39 Fieber haben?

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Bei Fieber über 39°C sollte nach 2-3 Tagen eine Ärztin oder ein Arzt aufgesucht werden, um die Ursache abzuklären. Übersteigt das Fieber 40°C und treten Bewusstseinsstörungen oder Krämpfe auf, ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich.
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Absolut! Hier ist ein Artikel, der sich mit dem Thema Fieber auseinandersetzt, die obige Information einbezieht und darauf abzielt, einzigartig und informativ zu sein:

Fieber über 39 Grad: Wann wird es kritisch?

Fieber ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf eine Infektion oder Entzündung. Es signalisiert, dass das Immunsystem aktiv wird, um Krankheitserreger zu bekämpfen. Doch wann wird Fieber, insbesondere ab einer Temperatur von 39 Grad Celsius, zum Anlass zur Sorge? Und wie lange darf es anhalten, bevor man ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen sollte?

Die Ursachen von hohem Fieber

Hohes Fieber kann durch eine Vielzahl von Faktoren ausgelöst werden, darunter:

  • Infektionen: Bakterielle und virale Infektionen wie Grippe, Erkältungen, Lungenentzündung oder Harnwegsinfekte sind häufige Ursachen.
  • Entzündungen: Entzündliche Erkrankungen wie Rheuma oder Autoimmunerkrankungen können ebenfalls Fieber verursachen.
  • Impfungen: In seltenen Fällen kann Fieber als Reaktion auf eine Impfung auftreten.
  • Medikamente: Bestimmte Medikamente können als Nebenwirkung Fieber auslösen.
  • Hitzschlag: Überhitzung des Körpers, beispielsweise durch extreme Hitze oder Anstrengung, kann zu Fieber führen.

Wann ist ein Arztbesuch ratsam?

Generell gilt: Fieber ist nicht gleich Fieber. Die Dauer und Begleitsymptome spielen eine entscheidende Rolle bei der Beurteilung der Situation.

  • Fieber über 39°C: Wenn das Fieber über 39 Grad Celsius steigt und über 2-3 Tage anhält, sollte man unbedingt eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen. Dies gilt insbesondere, wenn keine offensichtliche Ursache (z.B. eine Erkältung, die bereits im Abklingen ist) vorliegt. Eine ärztliche Untersuchung kann die Ursache des Fiebers klären und eine angemessene Behandlung einleiten.
  • Fieber über 40°C: Bei Fieber über 40 Grad Celsius ist Vorsicht geboten. Hier ist schnelles Handeln gefragt, besonders wenn Begleiterscheinungen wie Bewusstseinsstörungen, Krämpfe, starke Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit, Atemnot oder Hautausschläge auftreten. In solchen Fällen ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich.
  • Weitere Warnzeichen: Auch unabhängig von der genauen Temperatur sollte man einen Arzt konsultieren, wenn folgende Symptome auftreten:
    • Starke Schmerzen (z.B. Brustschmerzen, Bauchschmerzen)
    • Anhaltendes Erbrechen oder Durchfall
    • Schwierigkeiten beim Wasserlassen
    • Verwirrtheit oder Desorientierung
    • Deutliche Verschlechterung des Allgemeinzustands

Was kann man selbst tun?

Während man auf den Arzttermin wartet oder bei leichterem Fieber, können folgende Maßnahmen helfen:

  • Körperliche Schonung: Ruhe und Entspannung unterstützen den Körper bei der Bekämpfung der Infektion.
  • Ausreichende Flüssigkeitszufuhr: Fieber führt zu Flüssigkeitsverlust, daher ist es wichtig, viel zu trinken (Wasser, Tee, verdünnte Säfte).
  • Fiebersenkende Mittel: Nach Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker können fiebersenkende Medikamente (z.B. Paracetamol oder Ibuprofen) eingenommen werden.
  • Wadenwickel: Wadenwickel können helfen, die Körpertemperatur zu senken.

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel dient nur der Information und ersetzt keine professionelle medizinische Beratung. Bei anhaltendem oder hohem Fieber sowie bei Begleitsymptomen sollte immer ein Arzt konsultiert werden.