Wie kann man Fibrome in der Scheide entfernen?

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Die schonende Entfernung vaginaler Fibrome erfolgt nach lokaler Betäubung mittels Skalpell oder Laser. Eine sorgfältige Hygiene mit reinem Wasser fördert die unkomplizierte Wundheilung. Auf zusätzliche Cremes oder Zusätze sollte verzichtet werden. Schnelle Regeneration ist so zu erwarten.

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Vaginale Fibrome: Ursachen, Symptome und schonende Entfernung

Vaginale Fibrome, auch als Genitalfibrome oder Fibrome der Vulva bekannt, sind gutartige Wucherungen des Bindegewebes, die im Bereich der Vagina auftreten können. Obwohl sie in den meisten Fällen harmlos sind, können sie Beschwerden verursachen oder als kosmetisch störend empfunden werden.

Was sind die Ursachen für vaginale Fibrome?

Die genauen Ursachen für die Entstehung von vaginalen Fibromen sind noch nicht vollständig geklärt. Es wird jedoch vermutet, dass folgende Faktoren eine Rolle spielen können:

  • Hormonelle Einflüsse: Hormonschwankungen, insbesondere während der Schwangerschaft oder der Menopause, könnten das Wachstum von Fibromen begünstigen.
  • Genetische Veranlagung: In einigen Fällen scheint eine familiäre Häufung von Fibromen vorzuliegen, was auf eine genetische Komponente hindeutet.
  • Chronische Reizungen: Wiederholte Reizungen oder Entzündungen im Vaginalbereich, beispielsweise durch enge Kleidung oder aggressive Intimpflegeprodukte, könnten die Entstehung von Fibromen fördern.
  • HPV-Infektionen: In seltenen Fällen können humane Papillomviren (HPV) eine Rolle bei der Entstehung von Fibromen spielen.

Wie äußern sich vaginale Fibrome?

Vaginale Fibrome können unterschiedliche Größen und Formen haben. Sie können einzeln oder in Gruppen auftreten und sich als kleine, feste Knötchen oder als größere, gestielte Wucherungen darstellen. Mögliche Symptome sind:

  • Tastbare Knoten oder Wucherungen: Viele Frauen entdecken vaginale Fibrome zufällig beim Abtasten des Intimbereichs.
  • Juckreiz oder Irritationen: Fibrome können Juckreiz, Brennen oder ein Fremdkörpergefühl in der Vagina verursachen.
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr: Je nach Größe und Lage können Fibrome Schmerzen beim Geschlechtsverkehr verursachen.
  • Blutungen: In seltenen Fällen können Fibrome bluten, insbesondere wenn sie gereizt oder verletzt sind.

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Es ist ratsam, einen Arzt aufzusuchen, wenn Sie Veränderungen im Vaginalbereich feststellen, insbesondere wenn diese mit Schmerzen, Juckreiz oder Blutungen einhergehen. Der Arzt kann die Ursache der Beschwerden abklären und eine geeignete Behandlung empfehlen.

Wie werden vaginale Fibrome behandelt?

Nicht alle vaginalen Fibrome müssen behandelt werden. Wenn sie keine Beschwerden verursachen und klein sind, kann es ausreichend sein, sie regelmäßig zu beobachten. Wenn jedoch Beschwerden auftreten oder die Fibrome als kosmetisch störend empfunden werden, gibt es verschiedene Möglichkeiten der Entfernung:

  • Chirurgische Entfernung: Die chirurgische Entfernung von Fibromen erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung. Der Arzt schneidet das Fibrom mit einem Skalpell heraus und vernäht die Wunde.
  • Laserbehandlung: Bei der Laserbehandlung wird das Fibrom mit einem Laserstrahl abgetragen. Diese Methode ist schonender als die chirurgische Entfernung und hinterlässt in der Regel weniger Narben.
  • Kryotherapie: Bei der Kryotherapie wird das Fibrom mit flüssigem Stickstoff vereist. Dadurch stirbt das Gewebe ab und fällt nach einigen Tagen ab.
  • Radiofrequenzablation: Bei der Radiofrequenzablation wird das Fibrom mit hochfrequentem Strom erhitzt. Dadurch wird das Gewebe zerstört und das Fibrom schrumpft.

Was ist nach der Entfernung zu beachten?

Nach der Entfernung von vaginalen Fibromen ist eine sorgfältige Wundpflege wichtig, um Infektionen vorzubeugen und die Heilung zu fördern:

  • Regelmäßige Reinigung: Reinigen Sie den Intimbereich regelmäßig mit klarem Wasser und einer milden, pH-neutralen Waschlotion.
  • Vermeidung von Reizungen: Tragen Sie lockere Kleidung aus atmungsaktiven Materialien und vermeiden Sie enge Hosen oder synthetische Unterwäsche.
  • Verzicht auf Geschlechtsverkehr: Verzichten Sie für einige Tage oder Wochen auf Geschlechtsverkehr, bis die Wunde vollständig verheilt ist.
  • Regelmäßige Kontrolluntersuchungen: Gehen Sie zu den vereinbarten Kontrolluntersuchungen, damit der Arzt den Heilungsprozess überwachen und eventuelle Komplikationen frühzeitig erkennen kann.

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken und ersetzt keine professionelle medizinische Beratung. Wenn Sie Fragen oder Bedenken haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.