Wie hoch ist die Lebensdauer einer Einsiedlerkrebs?
Wie lange leben Einsiedlerkrebse eigentlich? Man hört ja so einiges, oder? Ich dachte immer, die kleinen Kerlchen wären so… Eintagsfliegen, wenn man so will. Aber weit gefehlt!
Stell dir vor: Fünfzehn Jahre! Das ist doch Wahnsinn, oder? Mindestens fünfzehn Jahre können die kleinen Krabbler mit dem Schneckenhaus auf dem Rücken alt werden, wenn man sie denn richtig hält. Richtig halten – da steckt natürlich der Knackpunkt. Meine Oma hatte mal einen, den Kleinen nannte sie „Schnecken-Heinz“. Der war, glaube ich, vielleicht drei Jahre alt geworden – ziemlich kurz, wenn man das mit den 15 Jahren vergleicht. Ob Oma wohl alles richtig gemacht hat? Ich glaube nicht so ganz…
Aber es gibt ja sogar welche, die ganze 45 Jahre alt geworden sind! Fünfundvierzig! Das ist länger als manche Haustiere leben, unglaublich! Da fragt man sich natürlich, was für ein Geheimnis diese Methusalems unter den Krebsen haben, was sie so alt werden lässt. Wahrscheinlich ein richtig tolles, großes Terrarium, voller Sand, Steinen, Versteckmöglichkeiten – alles was so ein Einsiedlerkrebs eben braucht. So ein richtiges Mini-Paradies halt. Ich erinnere mich an einen Bericht im Fernsehen, da zeigten sie ein Aquarium, das sah aus wie ein kleines Stück vom Meeresgrund, perfekt nachgebaut. Da waren die Einsiedlerkrebse wirklich richtig glücklich, das sah man ihnen an.
Also, lang und kurz: Einsiedlerkrebse können richtig alt werden – viel älter als ich immer dachte. Aber nur, wenn man ihnen ein schönes Zuhause bietet. Und wer weiß, vielleicht knackt ja bald jemand den 50-Jahres-Rekord! Wäre doch was, oder?
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