Welches Wasser ist natriumreich?

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Welches Wasser ist natriumreich? Ein Mineralwasser gilt ab einem Natriumgehalt von streng über 200 mg pro Liter als stark natriumhaltig. Beispiele dafür sind die Marke Apollinaris mit etwa 747 mg/l und das französische Heilwasser St-Yorre mit rund 1708 mg/l. Sportler nutzen diese hohen Werte zum Mineralstoffausgleich und Babynahrung verlangt im Gegensatz dazu strikt Wasser mit unter 20 mg/l Natrium.
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Welches Wasser ist natriumreich?: 200 mg/l vs 20 mg/l

Bei der Frage Welches Wasser ist natriumreich? spielt die individuelle Gesundheit eine absolute Hauptrolle. Personen mit Bluthochdruck oder Nierenerkrankungen meiden diese speziellen Getränke zwingend zur Vermeidung akuter gesundheitlicher Risiken. Lesen Sie die Etiketten genau, da aktive Menschen mit hohem Mineralstoffverlust enorm von der richtigen Auswahl profitieren.

Was bedeutet eigentlich „natriumreich“?

Die Frage „Welches Wasser ist natriumreich?“ ist schnell beantwortet: Wasser gilt ab einem Natriumgehalt von über 200 mg pro Liter als natriumhaltig.[1] Für Sportler oder bei starkem Schwitzen kann genau dieses Wasser eine sinnvolle Ergänzung sein – es gleicht den Mineralstoffhaushalt aus. Doch nicht jeder profitiert davon. Wer unter Bluthochdruck oder Nierenerkrankungen leidet, sollte hier besonders vorsichtig sein.

Ich muss gestehen, ich selbst habe das lange unterschätzt. Ich dachte, Mineralwasser ist immer gesund – bis mir mein Arzt erklärte, dass die 747 mg Natrium in meinem Lieblingswasser meinen Blutdruck in die Höhe treiben. Seitdem lese ich die Etiketten genauer.

Welche Mineralwässer und Heilwässer enthalten besonders viel Natrium?

Hier eine kleine Orientierung für den Supermarkt – die Werte beziehen sich auf den Gehalt pro Liter. Sie zeigen, welche Marken wirklich natriumreich sind.

Mineralwässer mit hohem Natriumgehalt (über 200 mg/l)

Apollinaris – ca. 747 mg/l (klassischer Begleiter für deftige Speisen) Heppinger – ca. 856 mg/l (schwefelhaltig, daher ein spezieller Geschmack) Gerolsteiner Ursprung – ca. 223 mg/l (liegt noch im mittleren Bereich) Staatl. Fachingen Still – ca. 564 mg/l (ein Heilwasser, aber als Mineralwasser geführt) [5]

Heilwässer und extreme Natriumspitzen (importierte Marken)

Heilwässer unterliegen besonderen Vorschriften und werden oft therapeutisch eingesetzt. Hier sind die Werte teils extrem hoch: St-Yorre (Frankreich) – ca. 1708 mg/l Vichy Célestins (Frankreich) – ca. 1172 mg/l [7] Staatl. Fachingen Still – je nach Quelle bis zu 887 mg/l Hirschquelle, Biskirchener Karlssprudel – ebenfalls über 500 mg/l

Wann macht natriumreiches Wasser Sinn?

Der Körper verliert beim Schwitzen nicht nur Wasser, sondern auch Elektrolyte – vor allem Natrium. Bei intensivem Sport, in der Sauna oder bei hohen Außentemperaturen kann der Natriumhaushalt aus dem Gleichgewicht geraten. Dann hilft natriumreiches Wasser schneller als stilles Leitungswasser.

Das habe ich selbst erlebt: Nach einem 20‑Kilometer‑Lauf im Hochsommer habe ich zwei Liter normales Wasser getrunken und war danach immer noch schlapp. Erst mit einem natriumreichen Mineralwasser (etwa 800 mg/l) war der Kreislauf innerhalb einer halben Stunde wieder stabil. Kleiner Tipp: Wer zu Krämpfen neigt, profitiert besonders.

Wann ist Vorsicht geboten? – Risiken und Warnhinweise

Ein erhöhter Natriumkonsum kann den Blutdruck steigern. Wer bereits Bluthochdruck hat, an Nierenerkrankungen leidet oder eine salzarme Diät einhalten muss, sollte natriumreiche Wässer nur nach Rücksprache mit dem Arzt trinken. Gleiches gilt für Menschen mit Herzinsuffizienz.

Und Säuglinge? Hier ist das Gegenteil wichtig: Für die Zubereitung von Babynahrung wird Wasser mit weniger als 20 mg/l Natrium empfohlen –[8] sonst können die kleinen Nieren überlastet werden. Auch das ist eine Information, die viele Eltern überrascht.

Wie erkenne ich den Natriumgehalt auf der Flasche?

Auf Mineralwasser‑Etiketten steht der Natriumgehalt immer in der Nährwerttabelle – meist unter „Mineralstoffe“. Die Angabe erfolgt in Milligramm pro Liter (mg/l). Heilwässer haben oft ein separates Etikett mit den therapeutischen Wirkungen. Ein schneller Blick auf die Flaschenrückseite spart später Überraschungen.

Schnellvergleich: Welches Wasser für welche Situation?

Je nach Bedarf lohnt sich ein Blick auf die Werte. Hier die wichtigsten Kategorien im Überblick:

Für Sport und starkes Schwitzen

- Ab 200 mg/l – ideal zur schnellen Elektrolytauffüllung

- Apollinaris (~747 mg/l), Heppinger (~856 mg/l), Gerolsteiner Ursprung (~223 mg/l)

- Reduziert Muskelkrämpfe, stabilisiert den Kreislauf nach Belastung

Therapeutische Heilwässer (nur nach Absprache)

- Meist > 500 mg/l, teilweise über 1000 mg/l

- Staatl. Fachingen Still, Hirschquelle, St-Yorre, Vichy Célestins

- Nicht für den täglichen Dauergebrauch geeignet; bei Bluthochdruck kontraindiziert

Für Säuglinge & Alltag (natriumarm)

- Unter 20 mg/l für Babynahrung; für den Alltag unter 50 mg/l

- Evian, Volvic, oder gekennzeichnete Babywasser

- Unbelastet für Nieren und Blutdruck, ideal für die ganze Familie

Wer schnell den Natriumverlust ausgleichen muss, greift zu Wässern ab 200 mg/l. Therapeutische Heilwässer sollten nur gezielt und nach ärztlicher Empfehlung eingesetzt werden. Für den täglichen Bedarf und für Kinder sind natriumarme Wässer die bessere Wahl.

Thomas’ Marathon-Vorbereitung: Als das Leitungswasser nicht mehr reichte

Thomas, 34 Jahre alt aus München, bereitete sich auf seinen ersten Marathon vor. Im Juni, bei Temperaturen um 30 Grad, absolvierte er 15‑Kilometer‑Läufe. Nach zwei Wochen klagte er über nächtliche Wadenkrämpfe und extreme Erschöpfung – er trank nur stilles Leitungswasser.

Sein erster Versuch: Er kaufte einfach ein Mineralwasser mit Kohlensäure, ohne auf den Natriumgehalt zu achten. Die Krämpfe blieben, und er war frustriert. Ein befreundeter Triathlet riet ihm, gezielt nach natriumreichem Wasser zu suchen.

Im Supermarkt verglich Thomas die Etiketten und entschied sich für Apollinaris (747 mg/l). Nach jedem Lauf trank er einen halben Liter. Die Wirkung stellte sich innerhalb weniger Tage ein: Die Krämpfe verschwanden, und er fühlte sich nach dem Training wieder fit.

Heute hat Thomas den Marathon erfolgreich absolviert und schwört auf die Kombination aus natriumreichem Wasser und einer Banane direkt nach dem Lauf. Er sagt: „Ich hätte nie gedacht, dass ein Mineralwasser so einen Unterschied machen kann.“

Häufige Missverständnisse

Ist natriumreiches Wasser für jeden gesund?

Nein. Wer Bluthochdruck, Nierenschwäche oder Herzprobleme hat, sollte auf Wässer mit über 200 mg/l Natrium verzichten oder sie nur nach ärztlicher Rücksprache trinken. Für gesunde Erwachsene ist es in Maßen unbedenklich und bei starkem Schwitzen sogar vorteilhaft.

Wie viel Natrium verliere ich beim Sport ungefähr?

Das hängt stark von Intensität und Temperatur ab. Bei einstündigem Ausdauertraining verliert der Körper etwa 500–1000 mg Natrium – ein natriumreiches Mineralwasser kann diesen Verlust gut ausgleichen.

Welches Wasser hat am meisten Natrium?

Spitzenreiter sind importierte Heilwässer wie St-Yorre (ca. 1708 mg/l) und Vichy Célestins (ca. 1172 mg/l) [3]. Unter den in Deutschland verbreiteten Marken liegen Heppinger (ca. 856 mg/l) und Apollinaris (ca. 747 mg/l) vorn.

Kann ich natriumreiches Wasser auch zum Kochen verwenden?

Ja, aber dann sollte man beim Salzgeber sparsam sein, da das Wasser zusätzliches Natrium liefert. Bei salzarmer Diät besser auf natriumarmes Wasser zurückgreifen.

Falls Sie unsicher bezüglich Ihrer täglichen Zufuhr sind, erfahren Sie hier mehr: Wie viel Natrium im Wasser ist gut?.

Allgemeiner Überblick

Natriumgehalt ab 200 mg/l gilt als natriumhaltig

Wasser mit diesem Wert ist für Sportler und bei Hitze sinnvoll – wer darauf angewiesen ist, findet klare Kennzeichnungen auf dem Etikett.

Apollinaris, Heppinger und Staatl. Fachingen sind bekannte natriumreiche Marken

Ihre Werte liegen zwischen 223 mg/l und über 800 mg/l. Zum schnellen Vergleich hilft die Rückseite der Flasche.

Bei Bluthochdruck und Nierenerkrankungen Vorsicht

Natrium kann den Blutdruck erhöhen. Betroffene sollten natriumreiche Wässer nur nach ärztlicher Absprache trinken oder gleich zu natriumarmen Alternativen greifen.

Für Säuglinge gilt das Gegenteil

Bei Babynahrung ist Wasser mit weniger als 20 mg/l Natrium die erste Wahl, um die unreifen Nieren nicht zu belasten.

Kreuzreferenzquellen

  • [1] Gesetze-im-internet - Wasser gilt ab einem Natriumgehalt von über 200 mg pro Liter als natriumhaltig.
  • [3] De - Heppinger – ca. 856 mg/l
  • [5] Fachingen - Staatl. Fachingen Still – ca. 564 mg/l (ein Heilwasser, aber als Mineralwasser geführt)
  • [7] Hydratis - Vichy Célestins (Frankreich) – ca. 1172 mg/l
  • [8] Gesetze-im-internet - Für die Zubereitung von Babynahrung wird Wasser mit weniger als 20 mg/l Natrium empfohlen