Was tun bei Blutdruck 170 zu 110?

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Bei Blutdruck 170/110 mmHg:Bleiben Sie ruhig. Messen Sie den Blutdruck nach 30 Minuten erneut. Bei starken Beschwerden, starker Unsicherheit oder während der Schwangerschaft suchen Sie umgehend ärztlichen Rat.
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Was tun bei Blutdruck 170/110?

Mein Blutdruck war mal 170 zu 110. Echt erschreckend, ehrlich. Hab erstmal tief durchgeatmet, war ja mitten in der Nacht.

Hab dann dreißig Minuten gewartet, wie mir mal ein Arzt gesagt hat. Noch mal gemessen, war immer noch hoch, aber nicht ganz so schlimm.

Wenn ich aber krasse Symptome gehabt hätte, Kopfweh, Schwindel, oder eben schwanger wäre, dann sofort ab ins Krankenhaus. Keine Experimente dann.

Was bedeutet ein Blutdruck von 170 zu 100?

Ein Blutdruck von 170 zu 100 bedeutet, in Ihren Adern herrscht Rushhour wie auf der A7 im Berufsverkehr. Das ist kein sanftes Plätschern mehr, sondern amtlicher Bluthochdruck Grad 2 (mittelschwere Hypertonie). Ihre Pumpe arbeitet im Dauersprint, obwohl Sie nur auf dem Sofa sitzen.

Die Blutdruck-Hitparade – von entspannt bis kurz vor Explosion

Hier ist die offizielle Rangliste des Kesseldrucks, damit Sie wissen, wo Sie auf der Skala des inneren Aufruhrs stehen:

  • Optimal (unter 120/80): Der Zen-Meister unter den Blutdruckwerten. Alles im grünen Bereich, die Pumpe schnurrt wie ein sattes Kätzchen in der Sonne.
  • Normal bis Hoch-Normal (bis 139/89): Die Warnblinkanlage geht an. Noch kein Totalschaden, aber man sollte vielleicht mal vom Gas gehen und den fünften Kaffee überdenken.
  • Bluthochdruck Grad 1 (ab 140/90): Die erste offizielle Abmahnung vom Körper. Das ist der Punkt, an dem Ihr Arzt die Augenbraue hochzieht. Ignorieren ist jetzt so klug wie Bungeespringen mit einem alten Gummiband.
  • Bluthochdruck Grad 2 (ab 160/100): Hier sind wir bei Ihrem Wert. Die Party in Ihren Adern ist eskaliert, die Nachbarn (Ihre Organe) beschweren sich bereits lautstark über den Lärm. Handlungsbedarf ist nicht mehr optional.
  • Bluthochdruck Grad 3 (ab 180/110): Das ist die Alarmstufe Rot mit Sirenengeheul. Hier wird nicht mehr verhandelt, das ist ein Fall für den sofortigen Boxenstopp beim Fachpersonal.

Was bedeutet der Dauerdruck für die Hardware?

Stellen Sie sich vor, Sie lassen Ihren Gartenschlauch permanent mit dem Druck eines Feuerwehrschlauchs laufen. Genau das passiert mit Ihren Gefäßen.

  • Verschleiß der Leitungen: Die Arterien werden auf Dauer steif und spröde wie altes Plastik. Das nennt man Arteriosklerose und ist die Eintrittskarte für Herzinfarkt und Schlaganfall.
  • Überlastung der Pumpe: Das Herz muss gegen diesen irren Widerstand anpumpen und leiert aus wie ein alter Dudelsack. Es wird größer, schwächer und verliert seinen Rhythmus.
  • Kollateralschäden: Nieren, Augen und Gehirn finden diesen Dauerstress ebenfalls gar nicht witzig und quittieren nach und nach ihren Dienst.

Wie gefährlich ist ein Blutdruck von 170 zu 100?

Ein Wert von 170 zu 100 – das ist schon eine Ansage. Optimal wäre ja 120/80 mmHg, aber diese Messung liegt weit darüber. Das signalisiert eine deutliche Belastung für den Körper. Man spricht hier von mittlerem Bluthochdruck, fast schon schwerer Hochdruck.

Das bedeutet, das Herz muss viel härter pumpen. Dauerhaft. Diese konstante Anstrengung schädigt die Gefäßwände. Es sind keine harmlosen Zahlen mehr. Was heißt das konkret für die Organe?

  • Herz: Herzinfarktrisiko steigt, Herzmuskel verdickt sich.
  • Nieren: Nierenfunktion kann beeinträchtigt werden, bis zum Nierenversagen.

Die Schlagader, also die Aorta, nimmt ebenfalls Schaden. Stell dir vor, da ist ständig so ein hoher Druck drauf. Auch für das Gehirn ist das gefährlich. Ein Schlaganfall ist ein reales Risiko. Und die Augen? Sogar die kleinen Gefäße dort können platzen oder Schaden nehmen, was zu Sehstörungen führt.

Es ist bemerkenswert, wie oft man diesen hohen Druck nicht spürt. Kein Schmerz, keine direkten Symptome. Deshalb nennt man es ja den "silent killer". Man geht einfach seinem Alltag nach, während im Inneren die Schäden entstehen. Eine tückische Angelegenheit.

Was macht man dann? Solche Werte erfordern meistens schnelles Handeln. Nicht einfach abwarten. Oft sind Anpassungen im Lebensstil der erste Schritt:

  • Ernährungsumstellung: Weniger Salz, mehr Gemüse, Obst.
  • Regelmäßige Bewegung: Mindestens 30 Minuten täglich.
  • Stressmanagement: Techniken zur Entspannung lernen.

Reichen diese Änderungen nicht aus, sind Medikamente unumgänglich. Da gibt es verschiedene Klassen: Diuretika, ACE-Hemmer, Betablocker. Die Auswahl ist immer individuell und muss ärztlich abgeklärt werden. Wichtig ist die regelmäßige Einnahme und Kontrolle.

Manchmal messen Menschen zu Hause andere Werte als beim Arzt. Die Aufregung beim Arztbesuch – Weißkittelhypertonie. Aber bei 170/100 ist das unwahrscheinlich der alleinige Grund. Der Wert ist einfach zu hoch, um ihn zu ignorieren. Regelmäßiges Selbstmessen zu Hause ist entscheidend, um ein klares Bild zu bekommen.