Was lässt Nasenschleimhäute abschwellen?

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Verstopfte Nase? Abschwellende Nasensprays können rasche Linderung bringen. Sie wirken, indem sie die Blutgefäße in der Nasenschleimhaut verengen. Das führt zu einem Abschwellen der Schleimhaut, wodurch die Atemwege befreit werden und das Atmen merklich erleichtert wird. So wird die verstopfte Nase schnell wieder frei.
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Eine verstopfte Nase ist lästig und beeinträchtigt die Lebensqualität. Doch was lässt die geschwollenen Nasenschleimhäute eigentlich abschwellen, neben abschwellenden Nasensprays? Hier ein Überblick über verschiedene Methoden und ihre Wirkungsweisen:

Medikamentöse Behandlung:

  • Abschwellende Nasensprays/Tropfen (Dekongestiva): Wie bereits erwähnt, verengen diese die Blutgefäße in der Nasenschleimhaut. Wichtig: Die Anwendung sollte kurzfristig und gemäß Packungsbeilage erfolgen, da eine längerfristige Nutzung zu einem Gewöhnungseffekt und einer sogenannten Rhinitis medicamentosa (Medikamenten-Schnupfen) führen kann.
  • Cortisonhaltige Nasensprays: Diese wirken entzündungshemmend und sind besonders bei allergischem Schnupfen oder Nasenpolypen hilfreich. Sie wirken langsamer als abschwellende Sprays, bieten aber eine nachhaltigere Linderung.
  • Antihistaminika (Tabletten oder Nasenspray): Bei allergischem Schnupfen blockieren Antihistaminika die Wirkung von Histamin, das für die Schwellung der Nasenschleimhaut verantwortlich ist.
  • Systemische Dekongestiva (Tabletten): Ähnlich wie Nasensprays wirken auch Tabletten abschwellend, allerdings auf den gesamten Körper. Sie sind daher nur bei stärkerer Verstopfung und unter Berücksichtigung möglicher Nebenwirkungen zu empfehlen.

Nicht-medikamentöse Maßnahmen:

  • Inhalieren: Heißer Wasserdampf mit ätherischen Ölen (z.B. Eukalyptus, Minze, Kamille) oder einfach Kochsalzlösung kann die Nasenschleimhäute befeuchten und abschwellen lassen. Ein praktischer Inhalator oder eine Schüssel mit heißem Wasser und einem Handtuch über dem Kopf reichen aus.
  • Nasenspülung: Mit isotonischer Kochsalzlösung können Schleim, Allergene und Krankheitserreger aus der Nase gespült werden, was die Schwellung reduziert. Spezielle Nasenduschen oder -kännchen erleichtern die Anwendung.
  • Luftbefeuchter: Trockene Luft kann die Nasenschleimhäute reizen und die Verstopfung verstärken. Ein Luftbefeuchter sorgt für eine optimale Luftfeuchtigkeit und erleichtert das Atmen.
  • Richtiges Schnäuzen: Ein Nasenloch nach dem anderen sanft schnäuzen, um den Druck auf die Ohren zu reduzieren. Zu starkes Schnäuzen kann die Schleimhäute zusätzlich reizen.
  • Ausreichend trinken: Flüssigkeitszufuhr hilft, den Schleim zu verflüssigen und den Abtransport zu erleichtern.
  • Erhöhte Schlafposition: Durch das Hochlagern des Oberkörpers kann der Schleimabfluss verbessert werden.

Wann zum Arzt?

Bei anhaltender oder wiederkehrender Nasenverstopfung, starken Schmerzen, Fieber oder Nasenbluten sollte ein Arzt aufgesucht werden, um die Ursache abzuklären und eine geeignete Therapie einzuleiten. Er kann auch alternative Behandlungsmöglichkeiten wie Akupunktur oder Homöopathie empfehlen.

Wichtig: Dieser Artikel dient nur der Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Beschwerden sollte immer ein Arzt konsultiert werden.