Was kann man bei Brustschwimmen falsch machen?

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Viele Schwimmer kämpfen beim Brustschwimmen mit der Koordination. Ein häufiger Fehler ist ein asymmetrischer Beinschlag, oft als Scheren bezeichnet. Auch das krampfhafte Hochhalten des Kopfes sowie ein zu weites Öffnen der Oberschenkel und das unvollständige Schließen der Füße am Ende des Beinschlags behindern den Vortrieb und verschwenden unnötig Energie.
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Brustschwimmen: Typische Fehler und wie man sie vermeidet

Brustschwimmen gilt als technisch anspruchsvollste Schwimmart. Viele Schwimmer, vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen, kämpfen mit der Koordination und machen typische Fehler, die den Vortrieb hemmen und zu unnötigem Kraftaufwand führen. Dieser Artikel beleuchtet die häufigsten Fehlerquellen und gibt Tipps zur Verbesserung der Technik.

Fehler beim Beinschlag:

  • Der Scherenschlag: Ein asymmetrischer Beinschlag, bei dem ein Bein stärker nach außen ausgestellt wird als das andere, ist ein weit verbreiteter Fehler. Dies bricht die Stromlinienförmigkeit und erzeugt Widerstand. Konzentrieren Sie sich darauf, beide Beine synchron und symmetrisch zu bewegen.
  • Zu weites Öffnen der Beine: Ein zu großer Winkel zwischen den Oberschenkeln erhöht den Wasserwiderstand. Die Knie sollten nicht weiter als schulterbreit geöffnet werden.
  • Unvollständiges Schließen der Füße: Am Ende des Beinschlags sollten die Füße zusammengeführt werden, um den Vortrieb maximal auszunutzen. Ein unvollständiges Schließen lässt wertvolle Energie ungenutzt.
  • Zu frühes Anziehen der Beine: Die Beine sollten erst angezogen werden, wenn die Arme die Rückholphase abgeschlossen haben. Ein zu frühes Anziehen stört den Bewegungsfluss und bremst den Schwimmer aus.

Fehler beim Armzug:

  • Zu tiefes Eintauchen der Arme: Die Arme sollten nicht zu tief unter Wasser gedrückt werden, sondern eher flach unter der Wasseroberfläche geführt werden. Ein zu tiefes Eintauchen kostet Kraft und bringt keinen zusätzlichen Vortrieb.
  • Unvollständige Ausstreckung der Arme: Nach dem Armzug sollten die Arme vollständig nach vorne gestreckt werden, um eine optimale Gleitphase zu erreichen.
  • Falsche Handhaltung: Die Hände sollten während des Armzugs leicht nach außen gedreht und nach hinten-unten gedrückt werden, nicht nach innen.

Fehler bei der Atmung und Kopfhaltung:

  • Krampfhaftes Hochhalten des Kopfes: Der Kopf sollte nur so weit angehoben werden, wie es zum Atmen notwendig ist. Ein dauerhaft angehobener Kopf erzeugt erheblichen Widerstand und belastet die Nackenmuskulatur. Die Atmung sollte im Einklang mit dem Armzug erfolgen.
  • Falscher Atemrhythmus: Ein unregelmäßiger Atemrhythmus stört den Bewegungsablauf. Üben Sie einen gleichmäßigen Rhythmus von Armzug, Atmung und Beinschlag.

Tipps zur Verbesserung:

  • Übungen mit Pull-Buoy und Schwimmbrett: Isolieren Sie Bein- und Armbewegung, um die Technik gezielt zu verbessern.
  • Videoanalyse: Filmen Sie sich beim Schwimmen und analysieren Sie Ihre Technik.
  • Schwimmtraining mit Trainer: Ein erfahrener Schwimmtrainer kann individuelle Fehler erkennen und gezielte Korrekturen anbieten.
  • Konzentration auf die Körperposition: Achten Sie auf eine gestreckte Körperlage im Wasser, um den Widerstand zu minimieren.

Durch die Vermeidung dieser häufigen Fehler und regelmäßiges Üben können Sie Ihre Brustschwimmtechnik deutlich verbessern, schneller und effizienter schwimmen und das Brustschwimmen mehr genießen.