Warum speichert mein Körper kein Eisen?

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Eisenmangel trotz ausreichender Zufuhr? Entzündungen wie rheumatoide Arthritis oder CED, aber auch Darmerkrankungen wie Zöliakie beeinträchtigen die Eisenaufnahme im Darm. Eine unzureichende Resorption verhindert die Speicherung des lebenswichtigen Minerals im Körper. Eine ärztliche Abklärung ist daher ratsam.
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Eisenmangel nonostante ausreichender Zufuhr: Ursachen und Folgen

Eisen ist ein essentieller Nährstoff für unseren Körper. Es ist Bestandteil von Hämoglobin, dem roten Blutfarbstoff, der Sauerstoff durch den Körper transportiert. Ein Mangel an Eisen kann zu Anämie führen, einer Erkrankung, die durch einen Mangel an roten Blutkörperchen oder Hämoglobin gekennzeichnet ist.

Normalerweise wird Eisen durch die Nahrung aufgenommen und im Darm resorbiert. Allerdings können verschiedene Faktoren die Eisenaufnahme beeinträchtigen und zu einem Eisenmangel führen, auch wenn ausreichend Eisen zugeführt wird.

Entzündliche Erkrankungen

Entzündliche Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis oder chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) können die Eisenaufnahme im Darm stören. Diese Erkrankungen führen zu einer Entzündung der Darmschleimhaut, die die Aufnahme von Eisen erschwert.

Darmerkrankungen

Auch Darmerkrankungen wie Zöliakie können die Eisenaufnahme beeinträchtigen. Zöliakie ist eine Autoimmunerkrankung, die eine Unverträglichkeit gegenüber Gluten, einem Protein in Weizen, Roggen und Gerste, verursacht. Bei Zöliakie kommt es zu einer Schädigung der Dünndarmschleimhaut, die die Aufnahme von Nährstoffen, einschließlich Eisen, beeinträchtigt.

Andere Ursachen

Neben entzündlichen Erkrankungen und Darmerkrankungen können auch andere Faktoren die Eisenaufnahme beeinträchtigen, darunter:

  • Bestimmte Medikamente, wie z. B. Antazida und Antibiotika
  • Magen-Darm-Erkrankungen, wie z. B. Geschwüre und Polypen
  • Genetische Faktoren

Folgen eines Eisenmangels

Ein Eisenmangel kann verschiedene Symptome verursachen, darunter:

  • Müdigkeit
  • Schwäche
  • Kurzatmigkeit
  • Blasse Haut
  • Haarausfall
  • Brüchige Nägel

In schweren Fällen kann ein Eisenmangel zu Anämie führen, die zu Herzproblemen, Schlaganfällen und anderen schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen führen kann.

Diagnose und Behandlung

Wenn Sie Anzeichen eines Eisenmangels bemerken, ist es wichtig, einen Arzt aufzusuchen. Ihr Arzt wird Bluttests durchführen, um Ihren Eisengehalt zu überprüfen und die Ursache des Mangels festzustellen.

Die Behandlung eines Eisenmangels hängt von der zugrunde liegenden Ursache ab. Bei entzündlichen Erkrankungen oder Darmerkrankungen kann eine Behandlung der Grunderkrankung die Eisenaufnahme verbessern. In einigen Fällen können Eisenpräparate verschrieben werden, um den Eisenspiegel zu erhöhen.

Vorbeugung

Es gibt keine Möglichkeit, einen Eisenmangel vollständig zu verhindern. Allerdings können Sie Ihr Risiko eines Eisenmangels verringern, indem Sie:

  • Eine ausgewogene Ernährung mit eisenreichen Lebensmitteln wie rotem Fleisch, Leber, Bohnen und Linsen zu sich nehmen.
  • Vitamin C zu sich nehmen, das die Eisenaufnahme verbessert.
  • Eisenpräparate einnehmen, wenn Sie ein erhöhtes Risiko für einen Eisenmangel haben.

Wenn Sie Bedenken wegen eines Eisenmangels haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung kann schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen vorbeugen.