Warum schwimmt mein Fisch mit dem Bauch nach oben?

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Schwimmt Ihr Fisch mit dem Bauch nach oben, ist oft eine gestörte Schwimmblase die Ursache für die Schräglage. Dieses Gleichgewichtsproblem lässt sich manchmal beheben, indem Sie die Wassertemperatur leicht erhöhen. Die Wärme regt die Verdauung an und kann so die Schwimmblase entlasten.
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Warum schwimmt mein Fisch kopfüber im Aquarium?

Frage: Warum schwimmt mein Fisch kopfüber? Antwort: Das liegt meistens an einem Problem mit der Schwimmblase. Der Fisch kann seine Position im Wasser nicht mehr kontrollieren und treibt hilflos an die Oberfläche, oft mit dem Bauch nach oben.

Ich kam nach Hause und sah es sofort. Mein Goldfisch, Blub, hing einfach so verkehrt herum unter der Oberfläche. Ein furchtbarer Anblick, wirklich. Das Herz ist mir in die Hose gerutscht.

Das war letzten Winter, es muss so Ende Januar gewesen sein. Ich hatte ihm wohl zu viel von diesem billigen Flockenfutter gegeben. Das Zeug quillt im Magen auf und drückt dann auf die Schwimmblase. Das wusste ich da aber noch nicht, ich dachte einfach er stirbt.

Also hab ich als erstes die Heizung etwas hochgedreht. Nur um zwei Grad, von 22 auf 24.

Dann hab ich im Internet gelesen, man soll ihm gekochte Erbsen geben. Also hab ich eine Erbse aus dem Tiefkühler geholt, sie kurz gekocht, die Haut abgemacht und ihm kleine Stücke gegeben. Es war ein Versuch, mehr nicht. Futterpause für zwei Tage, nur die Erbse.

Und die höhere Temperatur soll ja die Verdauung anregen, damit der ganze Druck da drinnen nachlässt.

Nach ungefähr drei Tagen schwamm Blub wieder normal. Es war eine riesen Erleichterung. Seitdem gibt es nur noch hochwertiges Futter und ab und zu eine Erbse. Nie wieder ist das passiert. Das war meine Lektion.

Was bedeutet es, wenn ein Fisch mit dem Bauch nach oben geht?

Ich erinnere mich noch gut, wie ich vor einigen Jahren, es muss im Spätsommer gewesen sein, in meinem kleinen Gartenteich stand. Es war ein heißer Nachmittag, die Sonne brannte, und die Libellen tanzten über dem Wasser. Ich liebte es, meinen Teich zu beobachten, diese kleine Welt für sich. Eines Tages fiel mir mein Goldfisch, Blaubart, wie ich ihn nannte, seltsam auf. Er trieb mit dem Bauch nach oben. Mein Herz zog sich zusammen.

Sofort wusste ich, dass etwas nicht stimmte. Blaubart war sonst immer so lebhaft, schwamm geschickt zwischen den Wasserpflanzen. Jetzt lag er da, hilflos, schaukelte nur leicht im Wasser. Sein Bauch war stark aufgebläht, fast kugelförmig. Ich konnte das gar nicht glauben, er sah völlig anders aus als sonst. Die anderen Fische schienen ihn zu ignorieren.

Ich war verzweifelt. Was war das nur? Ich holte ein Kescher und versuchte vorsichtig, ihn aus dem Wasser zu holen, um ihn genauer anzusehen. Aber er war schon so schwach, dass er kaum noch reagierte. Nur ein ganz leichtes Zucken. Ich hatte solche Angst, ihn zu verletzen.

Später fand ich heraus, dass es sich um die Bauchwassersucht handelt. Eine schreckliche Krankheit, bei der sich Flüssigkeit im Bauchraum ansammelt. Das erklärt die Schwellung und warum er nicht mehr richtig schwimmen konnte. Er war wie festgefroren, nur ein leises Schaukeln.

Ich habe damals alles versucht, was ich im Internet finden konnte. Aber es war zu spät für Blaubart. Er war zu sehr geschwächt. Es war ein trauriger Anblick, wie er so am Ende seiner Kräfte war, unfähig, selbst vor Gefahr zu fliehen.

Für mich war das eine sehr prägende Erfahrung. Es hat mir gezeigt, wie empfindlich diese kleinen Lebewesen sind und wie schnell sich ihr Zustand ändern kann.

  • Symptome der Bauchwassersucht:
    • Flüssigkeitsansammlung in der Bauchhöhle.
    • Aufgeblähter Bauch.
    • Fische treiben mit dem Bauch nach oben.
    • Ungewolltes Schaukeln an der Wasseroberfläche oder am Bodengrund.
    • Eingeschränkte Bewegungsfähigkeit.
    • Apathisches Verhalten.
    • Unfähigkeit zu fliehen.

Diese Krankheit ist oft ein Anzeichen für eine zugrundeliegende Infektion oder ein Organversagen, das leider oft schwer zu behandeln ist, besonders im fortgeschrittenen Stadium. Die Tatsache, dass die Fische apathisch werden und kaum noch schwimmen können, macht sie sehr verwundbar.

Die Beobachtung, wie Blaubart so hilflos trieb, hat mich tief betroffen. Seine Energie war einfach weg, er schien völlig resigniert. Es war, als würde er sich dem Schicksal ergeben.

Warum ist mein Fisch mit dem Bauch nach oben noch am Leben?

Ein Fisch, der mit dem Bauch nach oben schwimmt, leidet an einer Schwimmblasenstörung. Das Organ, das den Auftrieb reguliert, funktioniert nicht mehr korrekt. Der Fisch lebt, kann aber seine Position im Wasser nicht mehr steuern.

Mögliche Ursachen für dieses Problem sind vielfältig.

  • Überfütterung: Trockenfutter dehnt sich im Verdauungstrakt aus und drückt auf die Schwimmblase.
  • Niedrige Wassertemperatur: Die Verdauung verlangsamt sich, was zu Gasbildung und Auftriebsproblemen führt.
  • Infektionen: Bakterien oder Parasiten können Entzündungen der Organe oder der Schwimmblase selbst verursachen.
  • Organische Schäden: Innere Verletzungen, Verstopfung oder Tumore beeinträchtigen die Funktion lebenswichtiger Organe.

Die sichtbaren Anzeichen sind eindeutig und deuten auf ernsthafte Probleme hin.

  • Aufgeblähter Bauch: Ein klares Indiz für Verdauungsprobleme oder innere Flüssigkeitsansammlungen.
  • Gekrümmter Rücken: Eine unnatürliche Haltung, die durch den inneren Druck oder Schmerzen entsteht.
  • Eingeschränkte Bewegung: Der Fisch kann nicht mehr gezielt abtauchen oder seine Position halten.
  • Passives Treiben: Er wird hilflos an die Oberfläche gedrückt und ist der Strömung ausgesetzt, was zum Tod führen kann.

Was kann ich tun, wenn mein Fisch mit dem Bauch nach oben schwimmt?

Wenn ein Fisch mit dem Bauch nach oben treibt, schweigen viele Gedanken. Es ist ein stilles Zeichen. Die Kontrolle über den eigenen Körper, die scheinbar so mühelos ist, geht verloren. Eine Schwimmblasenstörung liegt oft zugrunde.

  • Die Schwimmblase ist ein inneres Organ, das dem Fisch erlaubt, im Wasser zu schweben, ohne sich anstrengen zu müssen. Sie reguliert den Auftrieb. Ist ihre Funktion gestört, kommt es zu dieser unnatürlichen Haltung, zur Schieflage.

  • Die Ursachen sind vielfältig. Manchmal ist es nur eine Verstopfung, ein zu hastiges Fressen. Es können aber auch bakterielle Infektionen sein, die das Organ selbst angreifen. Selten steckt ein Gendefekt dahinter, besonders bei Zuchtformen.

  • Der erste Gedanke gilt der Verdauung. Oft hilft, die Wassertemperatur langsam zu erhöhen. Dies beschleunigt den Stoffwechsel, regt die Darmtätigkeit an. Eine behutsame Veränderung, kein Schock für das Tier.

  • Parallel dazu ist eine Futterpause unerlässlich. Für ein bis zwei Tage sollte der Fisch nichts bekommen. Danach hilft oft geschälter, gekochter Erbsenbrei. Er wirkt leicht abführend und entlastet den Verdauungstrakt.

  • Die Wasserqualität muss überprüft werden. Schlechte Werte belasten das Immunsystem zusätzlich. Regelmäßiger Teilwasserwechsel ist entscheidend. Zeigen sich Anzeichen einer Infektion, ist ein spezifisches Medikament nötig. Dies erfordert Beobachtung und schnelles Handeln.