Warum muss man nach dem Schwimmen so viel pinkeln?

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Der Aufenthalt im Wasser bewirkt eine Verlagerung des Blutvolumens Richtung Oberkörper, verstärkt durch den Wasserdruck. Dieser Effekt, bekannt als Gauer-Henry-Reflex, signalisiert dem Körper ein vermeintliches Blutvolumenüberschuss. Die Folge ist ein erhöhter Harndrang, da die Nieren vermehrt Flüssigkeit ausscheiden, um den vermeintlichen Überschuss auszugleichen.
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Warum muss man nach dem Schwimmen so oft pinkeln?

Nach einer erfrischenden Schwimmrunde verspürt man oft einen starken Harndrang. Doch warum muss man nach dem Schwimmen eigentlich so viel pinkeln?

Die Erklärung dafür liegt im Gauer-Henry-Reflex, einem physiologischen Mechanismus, der unser Blutvolumen reguliert. Beim Eintritt in das Wasser verlagert sich das Blutvolumen in Richtung Oberkörper, was durch den Wasserdruck verstärkt wird. Der Körper deutet diese Verlagerung als einen Überschuss an Blutvolumen.

Als Reaktion darauf sendet das Gehirn ein Signal an die Nieren, mehr Flüssigkeit auszuscheiden. Die Nieren produzieren daraufhin vermehrt Urin, um den vermeintlichen Überschuss an Blutvolumen auszugleichen. Dieser Prozess führt zu dem starken Harndrang, den man nach dem Schwimmen verspürt.

Es ist wichtig zu beachten, dass der Gauer-Henry-Reflex nur bei längerem Aufenthalt im Wasser ausgelöst wird. Bei kurzen Schwimmzügen oder beim Plantschen im Pool tritt dieser Effekt in der Regel nicht auf.