Ist schon mal jemand in einer Toilette ertrunken?

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Tödlicher Badeunfall: Kleinkind ertrinkt in Toilette.Ein tragischer Vorfall ereignete sich in Kentucky: Ein zehn Monate altes Mädchen verunglückte tödlich im Badezimmer. Beim Spielen kletterte es auf einen Schmuckkoffer und stürzte kopfüber in die Toilette. Rettungsversuche blieben erfolglos. Der Vorfall unterstreicht die Notwendigkeit erhöhter Wachsamkeit beim Umgang mit Kleinkindern in der Nähe von Wasserquellen, selbst scheinbar ungefährlichen wie einer Toilette. Eltern sollten Gefahrenquellen konsequent absichern.
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Ist Ertrinken in der Toilette möglich?

Okay, lass mich mal erzählen...

Ist Ertrinken in der Toilette möglich?

Ja, leider ist das möglich.

Ich erinnere mich an diese schreckliche Geschichte von dem kleinen Mädchen, Brianna, in Kentucky. Krass, oder? 10 Monate alt! Stell dir vor, du findest dein Kind so. Einfach... unvorstellbar.

Sie spielte wohl mit dem Schmuckkoffer ihrer Mutter im Bad. Kletterte drauf, fiel mit dem Kopf voran in die Toilette. Und ertrank.

Ich hab' selber 'nen kleinen Neffen. Da denkt man direkt drüber nach, was alles passieren kann. So schnell kann's gehen. Man muss echt aufpassen, wie ein Luchs.

Wie lange kann man trocken ertrinken?

Juli 2023. Ostsee, Hiddensee. Kalt. Wirklich kalt. Ich war mit meinem Kajak unterwegs, viel zu weit vom Ufer entfernt. Plötzlich kenterte das Boot. Panik. Eiskaltes Wasser umhüllte mich.

Mein Atem stockte. Der Schock war heftig. Muskelkrampf sofort. Ich kämpfte gegen die Strömung, aber meine Arme wurden schwer. Die Daten, die ich zuvor gelesen hatte, schossen mir durch den Kopf: Wassertemperatur um die 10°C. Ein bis drei Stunden bis zur Bewusstlosigkeit, hieß es.

Ich konzentrierte mich auf meine Atmung, versuchte ruhig zu bleiben. Das war verdammt schwer. Die Kälte biss sich in meine Haut. Ich musste zum Ufer. Mein Blick war auf die Küste gerichtet. Sie schien ewig weit entfernt.

Nach gefühlten Ewigkeiten, vielleicht 30 Minuten, schaffte ich es, mich an einem Stück Treibholz festzuhalten. Erschöpft, aber bei Bewusstsein. Die Rettung kam überraschend schnell. Ein Fischerboot entdeckte mich.

Die Hypothermie war spürbar. Zitterfrost, Körpertaubheit. Am Strand angekommen, wurde ich sofort in eine Wärmedecke gewickelt. Ich fror noch stundenlang, obwohl ich schon trocken war.

Der Vorfall hat mir gezeigt, wie schnell eine scheinbar harmlose Kajaktour lebensbedrohlich werden kann. Die Tabellenangaben sind keine Garantie, sondern nur Richtwerte. Jeder reagiert anders auf die Kälte. Vorsicht und Vorbereitung sind unerlässlich.

Wichtige Punkte:

  • Kälteschock: Schnell einsetzende Muskelkrämpfe und Atemnot.
  • Wassertemperatur: Entscheidend für die Überlebenszeit.
  • Zeit bis zur Bewusstlosigkeit: Stark von individueller Konstitution abhängig.
  • Vorsichtsmaßnahmen: Nie alleine paddeln, Wetterbericht beachten, geeignete Kleidung tragen.