Wie viel zahlt die Versicherung bei Eigenleistung?

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Handwerkerleistungen bei Schäden werden oft stark unterbewertet. Versicherungen erstatten meist nur einen geringen Betrag pro Stunde (10-15€), während tatsächliche Handwerkerpreise weit darüber liegen (bis zu 68€ ohne MwSt.). Das erzeugt erhebliche finanzielle Belastungen für die Geschädigten.
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Eigenleistungen bei Versicherungsschäden: Geringfügige Erstattungen, hohe Belastungen

Wenn es zu einem Wasserschaden oder einem anderen versicherten Schadensfall kommt, können Eigenleistungen einen erheblichen Kostenfaktor darstellen. Doch viele Versicherungen erstatten nur einen Bruchteil der tatsächlichen Handwerkerkosten, was zu finanziellen Belastungen für die Geschädigten führt.

Unterbewertete Handwerkerleistungen

Bei der Schadensregulierung kalkulieren Versicherungen die Kosten für Handwerkerleistungen oft deutlich niedriger als die tatsächlichen Marktpreise. Während Handwerker in der Regel zwischen 40 € und 68 € (ohne MwSt.) pro Stunde verlangen, erstatten Versicherungen meist nur zwischen 10 € und 15 € pro Stunde.

Diese Unterbewertung der Handwerkerleistungen führt zu erheblichen finanziellen Einbußen für die Geschädigten. So können die Kosten für die Beseitigung eines Wasserschadens schnell mehrere Tausend Euro betragen, während die Versicherung nur einen Bruchteil davon erstattet.

Belastungen für Geschädigte

Die niedrigen Erstattungen für Handwerkerleistungen stellen für Geschädigte eine erhebliche Belastung dar. Sie müssen nicht nur die Differenz zwischen den tatsächlichen Kosten und den Erstattungen selbst tragen, sondern oft auch erhebliche Zeit und Mühe in die Koordination und Überwachung der Reparaturarbeiten investieren.

Die Folge kann eine finanzielle Überforderung und eine erhebliche Belastung für die Familien sein. Besonders betroffen sind hier Personen mit geringem Einkommen oder Senioren, die auf eine Versicherung angewiesen sind, um die Kosten für einen Schadensfall zu decken.

Verbesserung der Erstattungssituation

Um die finanzielle Belastung für Geschädigte zu verringern, sollten Versicherungen ihre Erstattungsrichtlinien für Handwerkerleistungen überdenken. Eine Anpassung der Stundensätze an die tatsächlichen Marktpreise würde zu einer gerechteren Schadensregulierung führen.

Darüber hinaus könnten Versicherungen auch zusätzliche Unterstützung für Geschädigte anbieten, beispielsweise durch die Bereitstellung einer Liste qualifizierter Handwerker oder durch die Übernahme von Koordinations- und Überwachungsaufgaben.

Fazit

Die Unterbewertung von Handwerkerleistungen durch Versicherungen ist ein weit verbreitetes Problem, das Geschädigte erheblichen finanziellen Belastungen aussetzen kann. Die Verbesserung der Erstattungssituation durch die Versicherungen ist unerlässlich, um eine gerechte und angemessene Schadensregulierung zu gewährleisten.