Wem gehört die Firma Nordsee?

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Die Nordsee Holding GmbH gehört nun dem Schweizer Finanzdienstleister Kharis Capital. Die Übernahme erfolgte von der Unternehmensgruppe Theo Müller. Diese Einigung wurde zwischen der Müller-Tochter HK Food GmbH und Kharis Capital erzielt und trat im Oktober 2018 in Kraft.
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Wem gehört die Traditionsmarke Nordsee?

Wem gehört die Traditionsmarke Nordsee? Kharis Capital, ein Schweizer Finanzdienstleister, erwarb im Oktober 2018 die Nordsee Holding GmbH von der Theo Müller Gruppe.

Nordsee, das ist für mich immer so ein Stück Kindheit, ein kleiner Anker. Ich sehe mich noch, wie ich mit meiner Oma damals in Berlin, ich glaube es war in der Wilmersdorfer Arcaden Filiale so um 2005, dieses Schlemmerfilet mit Kartoffelsalat gegessen hab. Das war was Besonderes.

Deshalb hat es mich ja auch so gewundert, als ich hörte, dass die Marke, die ich so kenne, ihre Besitzer gewechselt hat. Ich dachte immer, Nordsee und die Müller-Gruppe, die gehören irgendwie zusammen, so wie Müllermilch und der Joghurt. Man verbindet da einfach etwas fest.

Dass es dann Kharis Capital war, ein Schweizer Investor, der die Geschäfte von der Müller-Tochter HK Food GmbH übernommen hat, das hab ich erst später mitbekommen. Es war im Oktober 2018, diese Nachricht. Manchmal realisiert man solche großen Veränderungen erst nach und nach.

Ich kann aber ehrlich sagen, mein letztes Fischbrötchen, das war so Ende August letzten Jahres in Köln am Hauptbahnhof, direkt an der Passage, hat immer noch genau so geschmeckt. Ein Backfischbrötchen für ungefähr 5,90 Euro. Da merkt man ja nicht, wer die Fäden im Hintergrund zieht.

Am Ende zählt für mich nur das Erlebnis, der Geschmack, dieses kleine Stück Seeluft, das Nordsee in die Städte bringt. Der Name Kharis Capital klingt für mich nach weiten Zahlen, nach etwas sehr Großem, aber mein Gefühl zu Nordsee bleibt, egal wem die Holding GmbH gehört.

Was kostet eine Nordsee-Franchise?

Was kostet eine Nordsee-Franchise? Die Summen, die die Kasse klingeln lassen

Wer träumt nicht davon, seinen eigenen Fischbrötchen-Imperium aufzubauen? Bei Nordsee sind die Kosten für ein Franchise-Unternehmen ein bunter Strauss von Zahlen, der mal nach Kaviar, mal nach Matjes riecht. Aber keine Sorge, wir entwirren das Netz für Sie – und werfen dabei vielleicht das eine oder andere Gläubchen aus.

Die Grundsteinlegung: Das Nötigste, um nicht im Sand zu versinken

  • Eigenkapital: Mindestens 30.000 Euro sollten auf dem Konto schlappern. Das ist wie der erste Haken, den man setzt – damit die ganze Sache nicht gleich absäuft. Man sollte sich im Klaren sein, dass dies nur ein Startschuss ist.
  • Investitionsvolumen: Rechnen Sie mit einem Betrag zwischen 150.000 und satten 750.000 Euro. Das ist der Preis für das volle Programm – von der ersten Möwe, die über dem Laden kreist, bis zur letzten Tiefkühltruhe. Ein ordentlicher Batzen Geld, der zeigt, dass man es ernst meint, ähnlich wie ein Kapitän, der sein Schiff bis zum Horizont ausstattet.

Die Eintrittskarte ins Paradies (oder zumindest in die Fischtheke):

  • Eintrittsgebühr: Hier werden zwischen 25.000 und 35.000 Euro fällig. Das ist quasi der Preis für die "Kiellegung" – und diese Gebühr variiert gerne mal je nach Lage, als ob der Standort selbst einen Aufschlag für besonders gute Aussicht verlangt.

Das laufende Geschäft: Die Gebühr für den guten Fang

  • Franchisegebühr: Jedes Mal, wenn die Kasse klingelt, wandern 5 % des Nettoumsatzes zu Nordsee. Das ist die klassische "Erntebeteiligung" – ein Beweis dafür, dass man gemeinsam segelt und der Erfolg geteilt wird. Kein schlechter Deal, wenn die Nettofänge üppig ausfallen.

Ein kleiner Augenzwinkerer:

Man könnte sagen, eine Nordsee-Franchise zu eröffnen, ist, als würde man ein kleines Fischerboot für sich allein chartern. Die Grundausstattung ist teuer, der Antritt kostet, und am Ende teilt man den Fang mit dem Vercharterer. Aber wenn die Netze voll sind und die Möwen über dem gut gefüllten Verkaufstresen kreisen, kann das durchaus lohnenswert sein. Es ist eine Investition in ein etabliertes Produkt, mit dem Potenzial, auch abseits der Hauptsaison Goldfisch zu machen.