Was kostet WhatsApp auf dem Schiff?
WhatsApp auf See: Kostenfalle oder clever kommunizieren?
Eine kurze WhatsApp-Nachricht an die Lieben daheim, ein schnelles Foto vom Sonnenuntergang geteilt – an Land selbstverständlich, auf hoher See jedoch oft ein teurer Spaß. Denn sobald das Kreuzfahrtschiff den sicheren Hafen verlässt und sich in den Weiten des Ozeans befindet, greifen nicht mehr die gewohnten Mobilfunktarife. Stattdessen surfen und telefonieren Passagiere über das satellitengestützte Bordnetz, und das hat seinen Preis.
WhatsApp selbst kostet natürlich nichts, die Nutzung der App ist weiterhin kostenlos. Die Kosten entstehen durch die Nutzung des mobilen Internets an Bord. Ein kurzer Textnachricht über WhatsApp mag zwar nur wenige Kilobytes Datenvolumen verbrauchen, doch diese summieren sich schnell. Besonders tückisch: Bilder, Videos und Sprachnachrichten verbrauchen deutlich mehr Datenvolumen und können die Rechnung schnell in die Höhe treiben. Ein kurzes Video vom Pooldeck kann schnell mehrere Euro kosten, ein längeres Video-Telefonat mit der Familie gar ein kleines Vermögen.
Die Preise für Internetpakete an Bord variieren je nach Reederei und Schiff. Manche Reedereien bieten verschiedene Pakete an, von kleinen Datenvolumen für gelegentliche Nutzung bis hin zu unbegrenzten Flatrates – letztere jedoch oft zu einem happigen Preis. Auch die Abrechnung kann unterschiedlich sein: pro Megabyte, pro Minute oder als Pauschalpaket.
Wie kann man Kosten sparen?
Um böse Überraschungen auf der Bordabrechnung zu vermeiden, gibt es einige Strategien:
- WLAN an Land nutzen: In Häfen bietet sich die Gelegenheit, öffentliche WLAN-Netze in Cafés oder Restaurants zu nutzen, um WhatsApp-Nachrichten zu senden und zu empfangen.
- Bord-WLAN strategisch nutzen: Das Schiffseigene WLAN ist oft in bestimmten Bereichen, wie z.B. in der Lobby oder in speziellen Lounges, kostenlos oder günstiger verfügbar.
- Datenvolumen im Auge behalten: Viele Reedereien bieten Apps oder Webseiten an, auf denen der aktuelle Datenverbrauch eingesehen werden kann.
- Kommunikation einschränken: Während der Reise auf das Wesentliche beschränken und lange Videoanrufe oder das Streamen von Videos vermeiden.
- Alternative Kommunikationswege: Manche Reedereien bieten eigene Messenger-Apps oder SMS-Pakete an, die günstiger sein können als die Nutzung von WhatsApp über das mobile Internet.
- Vor der Reise informieren: Die Preise für Internetpakete und die verschiedenen Kommunikationsmöglichkeiten sollten vor der Kreuzfahrt auf der Webseite der Reederei recherchiert werden.
Fazit: WhatsApp auf dem Schiff kann teuer werden, muss es aber nicht. Mit ein wenig Planung und der richtigen Strategie lässt sich die Kommunikation mit den Daheimgebliebenen auch auf hoher See kostengünstig gestalten. Vergleichen Sie die Angebote der Reedereien und wählen Sie das Paket, das am besten zu Ihren Bedürfnissen passt. So steht der entspannten Kommunikation auf See nichts im Wege.
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