Wie schnell bewegt sich ein Punkt am Äquator aufgrund der Erdrotation?

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Ein Punkt am Äquator bewegt sich aufgrund der geschwindigkeit erde am äquator mit einer Geschwindigkeit von etwa 1.670 Kilometern pro Stunde. Diese Rotationsgeschwindigkeit ergibt sich aus dem Erdumfang von rund 40.075 Kilometern dividiert durch die tägliche Umdrehungszeit von 24 Stunden. Mit zunehmender Entfernung vom Äquator sinkt diese Geschwindigkeit kontinuierlich ab.
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Geschwindigkeit Erde am Äquator: 1.670 km/h

Die Erde dreht sich konstant um ihre eigene Achse, wodurch jeder Punkt auf der Oberfläche eine enorme Strecke zurücklegt. Zu verstehen, wie rasch sich die Erdoberfläche am Äquator fortbewegt, hilft dabei, astronomische Zusammenhänge der Erdrotation besser nachzuvollziehen. Erfahren Sie hier die exakte physikalische Kennzahl.

Wie schnell bewegt sich ein Punkt am Äquator aufgrund der Erdrotation?

Ein Punkt am Äquator bewegt sich mit einer geschwindigkeit erde am äquator von rund 1.670 Kilometern pro Stunde durch die Erdrotation um die eigene Achse/link. Diese enorme Geschwindigkeit ergibt sich aus dem großen Erdumfang am Äquator und der Zeit, die für eine vollständige Umdrehung benötigt wird.

Die mathematische Berechnung der Rotationsgeschwindigkeit

Um die Geschwindigkeit zu ermitteln, teilt man den Erdumfang am Äquator von etwa 40.075 Kilometern durch die [link url=wissenschaft/wie-schnell-bewegt-sich-ein-punkt-am-aquator-durch-die-erdrotation.html]Dauer einer Umdrehung/link. Obwohl ein Sterntag knapp 23 Stunden, 56 Minuten und 4 Sekunden dauert, rechnet man im Alltag meist mit dem Sonnentag von 24 Stunden. Teilt man den Umfang durch diese Zeitspanne, landet man bei dem bekannten Wert von etwa 1.670 Kilometern pro Stunde (was umgerechnet rund 465 Metern pro Sekunde entspricht). Das ist verdammt schnell.

Warum die Geschwindigkeit an den Polen abnimmt

Die Erdrotation verläuft nicht überall auf der Erdoberfläche gleich schnell in Bezug auf die [link url=wissenschaft/wie-schnell-dreht-sich-die-erde-um-sich-selbst-am-aquator.html]Bahngeschwindigkeit/link. Je weiter man sich vom Äquator entfernt und sich den Polen nähert, desto kleiner wird der Breitenkreis. Da jeder Punkt unabhängig von seiner Position auf der Erde exakt einen Tag für eine Umdrehung braucht, muss der Weg auf kleineren Kreisen in derselben Zeit zurückgelegt werden.

Auf einem Breitenkreis von 50 Grad, was in etwa der Höhe von Mitteleuropa entspricht, schrumpft die Rotationsgeschwindigkeit bereits auf rund 1.070 Kilometer pro Stunde zusammen. Direkte Ankunft an den geografischen Polen bedeutet schließlich eine Geschwindigkeit von nahezu null, da man sich dort nur noch auf der Stelle dreht.

Geschwindigkeit der Erdrotation nach Breitengraden

Die Umdrehungsgeschwindigkeit der Erde ist keine feste Zahl für den gesamten Planeten, sondern hängt stark vom gewählten Breitengrad ab.

Am Äquator (0 Grad)

• Rund 1.670 Kilometer pro Stunde

• Etwa 40.075 Kilometer

• Etwa 465 Meter pro Sekunde

In Mitteleuropa (ca. 50 Grad)

• Nur noch rund 1.070 Kilometer pro Stunde

• Deutlich kleiner als am Äquator

• Knapp 300 Meter pro Sekunde

An den Polen (90 Grad)

• Nahezu 0 Kilometer pro Stunde

• Gegen Nullgehend

• 0 Meter pro Sekunde (reine Drehung um die eigene Achse)

Während man am Äquator mit Höchstgeschwindigkeit durch das All saust, verringert sich dieser Wert zu den Polen hin kontinuierlich, bis er direkt auf dem Polpunkt auf null sinkt.

Die Beobachtung der Sternenbewegung

Thomas, ein Hobby-Astronom aus München, wunderte sich jahrelang, warum die Sterne am Nachthimmel scheinbar in einem Bogen um den Polarstern wandern, während andere Regionen der Erde das Phänomen anders wahrnehmen.

Er versuchte zunächst, dies mit der bloßen Umlaufbahn der Erde um die Sonne zu erklären, vergaß dabei jedoch die lokale Eigenrotation unseres Planeten.

Nachdem er sich die unterschiedlichen Bahngeschwindigkeiten je nach Breitengrad vor Augen führte, begriff er, dass die scheinbare Himmelsbewegung direkt mit der eigenen Bewegung auf dem rund 50. Breitengrad zusammenhängt.

Mit diesem Wissen konnte er seine Teleskop-Nachführung perfekt einstellen und verstand, dass seine Position in Mitteleuropa ihn tagtäglich mit über 1.000 Kilometern pro Stunde um die Erdachse trägt.

Das wichtigste Ergebnis

Enorme Äquatorgeschwindigkeit

Die Erdoberfläche dreht sich am Äquator mit rund 1.670 Kilometern pro Stunde in östliche Richtung.

Abhängigkeit vom Breitengrad

Je weiter man sich vom Äquator entfernt und Richtung Pole bewegt, desto geringer wird die lineare Rotationsgeschwindigkeit.

Einfache Berechnung

Der Wert ergibt sich aus der Division des Erdumfangs von etwa 40.075 Kilometern durch die tägliche Rotationsdauer.

Ausnahmen

Wie schnell bewegt sich die Erde am Äquator?

Ein Punkt am Äquator bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von rund 1.670 Kilometern pro Stunde durch die Erdrotation um die eigene Achse. Das entspricht etwa 465 Metern pro Sekunde.

Warum ist die Rotationsgeschwindigkeit nicht überall gleich?

Weil der Umfang der Erde zu den Polen hin abnimmt, während die Zeit für eine volle Umdrehung konstant bleibt. Daher legen Punkte auf höheren Breitengraden einen kürzeren Weg in derselben Zeit zurück.

Wie schnell ist die Erdrotation in Mitteleuropa?

Auf einem Breitenkreis von 50 Grad, der grob durch Mitteleuropa verläuft, beträgt die Geschwindigkeit durch die Erdrotation nur noch rund 1.070 Kilometer pro Stunde.

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