Wie gendert man "Dritte" richtig?

3 Aufrufe
Kurz und knapp: Die Bezeichnung Dritte ist bereits neutral und muss nicht gegendert werden. Alternativen wie Doppelnennung (ein Dritter oder eine Dritte) oder Kurzformen (Dritter/Dritte) sind möglich, aber nicht zwingend erforderlich. Auch der Schrägstrich oder der Gendersternchen sind bei Dritte überflüssig.
Kommentar 0 Gefällt mir

Okay, lass uns das mal angehen. Hier ist mein Versuch, den Text aus einer persönlicheren, menschlicheren Perspektive zu bearbeiten:

Also, wie gendert man jetzt eigentlich "Dritte"? Das ist ja heutzutage echt ein Thema, oder? Ich mein, man will ja niemandem auf die Füße treten, versteht ihr?

Kurz gesagt: "Dritte" ist schon neutral. Echt jetzt! Da muss man gar nicht so viel Klimbim drum machen.

Ich erinnere mich, als ich neulich einen Text über Diversität gelesen habe, da stand plötzlich "Dritte/r" - und ich dachte mir so: Äh, warum eigentlich? Klingt ja fast, als ob man unbedingt gendern muss, selbst wenn's gar nicht nötig ist.

Klar, man kann natürlich Alternativen nutzen, wie Doppelnennung – "ein Dritter oder eine Dritte" – oder diese Kurzformen, "Dritter/Dritte". Aber muss man das wirklich? Ich finde, manchmal klingt's dann total verkrampft.

Und was den Schrägstrich oder diesen Gendersternchen angeht… bei "Dritte"? Eher überflüssig, würde ich sagen. Ehrlich gesagt, da verliere ich manchmal den Faden beim Lesen.

Ich hab mal in 'ner Statistik gelesen (weiß jetzt nicht mehr genau wo, aber ich glaub', es war was zum Thema Sprache und Inklusion), dass viele Leute diese ganzen Sonderzeichen eher verwirrend finden. Versteh ich total!

Also, mein Tipp: Wenn's um "Dritte" geht, einfach entspannt bleiben. Das Wort passt schon so, wie es ist. Aber hey, jeder Jeck ist anders, ne? Wenn jemand unbedingt eine andere Formulierung bevorzugt, dann ist das natürlich auch okay. Hauptsache, man bleibt respektvoll. Und vielleicht nicht zu kompliziert, oder was meint ihr?