Wird man mit 5 km/h zu schnell geblitzt?

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Wer wird man mit 5 km h zu schnell geblitzt fragt, zahlt nach Abzug aller Puffer ein Verwarngeld. Innerorts kostet dieser Verstoß bis zu 10 km/h exakt 30 Euro. Außerorts fallen dagegen Kosten von 20 Euro an. Die Bußgeldstelle zieht bei Messungen unter 100 km/h pauschal 3 km/h Toleranzwert ab.
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Wird man mit 5 km h zu schnell geblitzt: 20 vs 30 Euro

Wer vermutet, mit geringer Überschreitung erfasst worden zu sein, sollte die finanziellen Folgen kennen. Geringe Geschwindigkeitsüberschreitungen führen zu Verwarngeldern. Die genaue Höhe richtet sich nach dem Ort des Verstoßes. Autofahrer profitieren vor der Festlegung von einem gesetzlichen Toleranzabzug. Informieren Sie sich über die Verkehrsregeln zur Vermeidung von Bußgeldern.

Wird man mit 5 km h zu schnell geblitzt?

Wer wird man mit 5 km h zu schnell geblitzt wird und nach Abzug aller Puffer eine Überschreitung aufweist, zahlt ein Verwarngeld. Innerorts kostet dieser geringfügige Verstoß bis zu 10 km h exakt 30 Euro,[1] während außerorts auf Landstraßen oder Autobahnen Kosten von 20 Euro anfallen.

Toleranzabzug bei der Geschwindigkeitsmessung

Bevor überhaupt ein Bußgeld oder Verwarngeld geprüft wird, zieht die Bußgeldstelle einen gesetzlich vorgeschriebenen Toleranzwert von der gemessenen Geschwindigkeit ab. Bei Messungen unter 100 km h werden pauschal 3 km h abgezogen, während bei Geschwindigkeiten ab 100 km h in der Regel 3 Prozent abgezogen werden.

Das bedeutet in der Praxis: Wer laut Tacho oder Messgerät mit einer geringen Überschreitung erfasst wurde, landet nach dem Abzug oft in einem Bereich, in dem das Verwarngeld gering ausfällt oder das Verfahren ganz eingestellt wird. Wer allerdings mit echten 5 km h nach Abzug der Toleranz zu schnell unterwegs ist, muss mit den gesetzlichen Regelsätzen rechnen.

Kosten innerorts im Vergleich zu außerorts

Die Höhe des Verwarngelds unterscheidet sich stark danach, ob der Verstoß innerhalb oder außerhalb geschlossener Ortschaften begangen wurde. Innerorts ist der Straßenverkehr dichter, weshalb kleine Überschreitungen strenger bewertet werden.

Regelsätze nach dem aktuellen Bußgeldkatalog

Innerorts kostet eine Überschreitung bis zu 10 km h genau 30 Euro. Außerorts auf Landstraßen oder Autobahnen sind für denselben Messwert lediglich 20 Euro fällig. Punkte in Flensburg oder gar Fahrverbote drohen bei diesem geringen Rahmen in keinem Fall, da diese Sanktionen erst ab deutlich höheren Geschwindigkeiten oder Wiederholungstaten greifen.

Auslösen von Blitzern bei minimaler Überschreitung

Viele Autofahrer fragen sich, ob moderne Blitzer bei nur 5 km h zu viel überhaupt auslösen. Moderne Messanlagen lassen sich zwar auf bestimmte Auslöseschwellen einstellen, doch die meisten Geräte dokumentieren jede reale Überschreitung.

Nichtsdestotrotz lohnt sich ein Blick auf den Tachometer: Die meisten Fahrzeugtachos zeigen von Werk aus eine höhere Geschwindigkeit an, als das Auto tatsächlich fährt. Wer laut Tacho mit 5 km h zu viel geblitzt kosten im Auge hat, liegt nach GPS-Messung oder Tachotoleranz oft im grünen Bereich, sodass es gar nicht erst zu einem Blitzerfoto kommt.

Vergleich der Sanktionen bei 5 km h Überschreitung nach Abzug

Die finanziellen Konsequenzen einer geringfügigen Geschwindigkeitsüberschreitung hängen primär vom Ort des Verstoßes ab.

Innerorts

• 30 Euro für Verstoße bis 10 km h

• Nicht vorgesehen

• Keine Punkte

Außerorts

• 20 Euro für Verstoße bis 10 km h

• Nicht vorgesehen

• Keine Punkte

Kleinere Geschwindigkeitsüberschreitungen bis 10 km h werden ausschließlich mit einem Verwarngeld geahndet. Es drohen weder Punkte noch ein Fahrverbot, wobei innerorts ein etwas höherer Betrag fällig wird als außerorts.

Thomas und der Blitzer in der Stadt

Thomas fuhr an einem Dienstagmorgen durch Berlin und wunderte sich, als ein Blitzer kurz aufblitzte, obwohl sein Tacho nur knapp über dem Tempolimit von 50 km h stand.

Ein paar Wochen später kam der Anhörungsbogen per Post, der eine gemessene Geschwindigkeit von 57 km h auswies.

Nach Abzug der gesetzlichen Toleranz von 3 km h verblieben exakt 54 km h, was einer Überschreitung von 4 km h entsprach.

Am Ende zahlte Thomas ein Verwarngeld von 30 Euro und lernte daraus, dass moderne Messanlagen sehr präzise arbeiten und auch kleine Abweichungen erfassen.

Häufig gestellte Fragen

Wird man mit 5 km h zu schnell innerorts geblitzt?

Ja, grundsätzlich können Messanlagen auch bei geringen Überschreitungen auslösen. Nach Abzug der Toleranz kostet ein Verstoß bis 10 km h innerorts exakt 30 Euro.

Gibt es Punkte in Flensburg bei 5 km h zu viel?

Nein, bei einer geringfügigen Überschreitung von 5 km h nach Toleranzabzug drohen weder Punkte in Flensburg noch ein Fahrverbot. Es handelt sich um ein reines Verwarngeld.

Wie hoch ist der Toleranzabzug beim Blitzer?

Bei Messungen unter 100 km h werden pauschal 3 km h abgezogen. Bei Geschwindigkeiten ab 100 km h beträgt der Abzug in der Regel 3 Prozent des Messwerts.

Gesamtfazit

Verwarngeld nach Toleranzabzug

Innerorts kostet eine Überschreitung bis 10 km h 30 Euro, während außerorts 20 Euro fällig werden.

Wenn Sie sich für Details zu anderen Messungen interessieren, erfahren Sie hier mehr über Was kostet 25 km/h zu schnell außerorts?.
Keine harten Sanktionen

Punkte oder Fahrverbote sind bei geringfügigen Überschreitungen im einstelligen Bereich ausgeschlossen.

Tachotoleranz beachten

Der Tacho zeigt meist mehr an als die tatsächliche Geschwindigkeit, weshalb nicht jede vermeintliche Überschreitung zu einem Bußgeld führt.

Referenzinformationen

  • [1] Adac - Innerorts kostet dieser geringfügige Verstoß bis zu 10 km h exakt 30 Euro.