Welche Pflanze greift Tomaten an?

69 Aufrufe
Tomaten-Schädlinge und Beetnachbarn: Gefahr: Kartoffeln sind schlechte Nachbarn; sie ziehen ähnliche Schädlinge an. Ideal: Salat und Basilikum fördern das Wachstum. Paprika: Zwiebeln und Knoblauch sind gute Partner. Tipp: Im Gewächshaus Tomaten und Paprika räumlich trennen.
Kommentar 0 Gefällt mir

Welche Pflanzenkrankheiten befallen Tomaten?

Tomaten? Kraut- und Braunfäule kennen wir gut, das war echt übel im Juli 2023 bei uns im Garten in München. Die Blätter wurden braun, die Früchte faul. Bäh!

Gute Nachbarn sind Salat und Basilikum, haben wir immer so gemacht. Paprika mag ich lieber getrennt, sonst wird's eng. Zwiebeln und Knoblauch daneben? Naja, da bin ich skeptisch. Probier's aus.

Im Gewächshaus, ja. Tomaten eine Seite, Paprika die andere. Logisch, wegen dem Platz und der Luftzirkulation. So vermeidest du Krankheiten leichter. Hab ich gelernt.

Welche Pflanze frisst Tomaten?

Mist, schon wieder! Was knabbert denn an meinen Tomaten?

  • Erdflöhe: Kleine schwarze Mistviecher, die Löcher in Blätter fressen. Blätter, nicht die Tomaten direkt... aber geschwächt sind die Pflanzen dann trotzdem.
  • Raupen: Die fressen ALLES. Kohlweißling, Eulenfalter... die sind echt gierig. Hab letztens eine riesige an meinem Kohl gehabt. Eklig!
  • Schnecken: Klar, die Klassiker. Lieben alles Saftige, also auch Tomaten. Vor allem, wenn sie am Boden hängen. Bierfalle, anyone?
  • Blattläuse: Saugen den Saft aus den Pflanzen. Macht sie zwar nicht kaputtfrisst, aber schwächt sie extrem. Und dann kommen andere Schädlinge...
  • Tomatenminiermotte: Die Larven fressen Gänge in die Blätter und Früchte. Super ärgerlich, wenn die Tomate schon fast reif ist!
  • Kartoffelkäfer: Nicht nur Kartoffeln! Gehen auch an Tomaten. Die Larven sind die eigentlichen Übeltäter.

Und was ist mit den anderen Pflanzen? Paprika und Chili sind ja quasi Geschwister von Tomaten, also logisch. Physalis auch, stimmt. Johannisbeeren, Erbsen, Kohl, Spinat... das ist ja ein ganzes Buffet für die Viecher!

Man sollte echt besser aufpassen... vielleicht mal wieder Netze spannen. Oder Marienkäfer aussetzen? Die fressen Blattläuse, das wäre schon mal was.

Was tun bei Stängelfäule an Tomaten?

Stängelfäule an Tomaten: Der ultimative Überlebensleitfaden für Gärtner mit Nerven

Okay, die Tomaten haben's mal wieder verbockt. Stängelfäule – das ist wie, wenn der innere Schweinehund deiner Tomatenpflanze gewinnt und sie anfängt, sich selbst zu zerlegen. Aber keine Panik, wir kriegen das hin! Hier die Erste-Hilfe-Maßnahmen, bevor deine Tomaten endgültig den Löffel abgeben:

  • Die "Nicht mit mir!"-Taktik: Setz auf Tomatensorten, die so widerstandsfähig sind, dass die Stängelfäule schon beim Anblick Reißaus nimmt. Denk an einen Türsteher vor einem Promi-Club – die Krankheit kommt einfach nicht rein!

  • Das große Ausgeizen: Entferne überschüssige Blätter und Triebe, besonders untenrum. Stell dir vor, du verpasst deinen Tomatenpflanzen eine schicke neue Frisur, die ihnen hilft, besser durchzuatmen. Weniger Blätter = weniger Feuchtigkeit = weniger Stängelfäule-Party.

  • Abstand halten: Pflanze deine Tomaten nicht zu eng. Sie brauchen Platz zum Atmen und zum Sonnenbaden. Denk an eine überfüllte U-Bahn – da will auch keiner sein! Genügend Abstand verhindert, dass sich die Stängelfäule wie ein Lauffeuer ausbreitet. Und wer will schon einen Tomaten-Brand?

Was darf man nicht neben Tomaten Pflanzen?

August 2023. Mein Hochbeet, ein stolzes Projekt aus diesem Frühjahr, überquillt fast schon. Die Tomatenpflanzen, eine robuste Sorte namens ‘Brandywine’, tragen prächtig. Aber neben den Tomaten stehen Kartoffeln – eine ziemlich dumme Idee, wie ich jetzt weiß.

  • Das Problem: Schon seit Wochen beobachte ich braune Flecken an den Blättern, zuerst nur vereinzelt, jetzt immer mehr.
  • Die Diagnose: Es ist die Braunfäule. Kein Zweifel. Ich habe im Gartencenter nachgefragt und Fotos gezeigt.
  • Die Ursache: Die Nähe der Kartoffeln zu den Tomaten. Beide sind, wie ich erst jetzt gelernt habe, extrem anfällig für diese Pilzkrankheit. Der Pilz verbreitet sich explosionsartig.

Die Erkenntnis traf mich wie ein Schlag. Wochenlange Arbeit, die Liebe zum Detail beim Pflanzen und Gießen – umsonst. Ich fühle mich enttäuscht und ärgerlich über meine Unwissenheit. Die Gefahr habe ich unterschätzt. Jetzt muss ich handeln: Die befallenen Blätter entfernen, die Pflanzen mit einem Fungizid behandeln, hoffen, dass es nicht zu spät ist. Nächstes Jahr werden Kartoffeln und Tomaten strikt getrennt gepflanzt. Das ist sicher. Ich habe gelernt. Auberginen und Physalis kommen ebenfalls nicht in die Nähe.

Was mögen Tomaten gar nicht?

Tomaten? Die Diva unter den Gemüsepflanzen! Die mögen so einiges nicht, aber am allermeisten kotzt sie diese spießigen Familienmitglieder an:

  • Kartoffeln: Die sind wie die nervige, stets nörgelnde Tante, die ständig mit ihren Kartoffelproblemen aufkreuzt und die Tomaten-Ernte nur mit ihrer negativen Energie verpestet. Direkte Nachbarschaft? Absolutes No-Go! Katastrophe!

  • Auberginen: Diese prallen Schönheiten sind wie die eitle, selbstverliebte Cousine. Sie saugen alle Nährstoffe auf, lassen die Tomaten vertrocknen und sehen dabei noch gut aus. Vermeiden Sie unbedingt direkte Nähe, es sei denn, Sie wollen den Tomaten-Selbstmord live miterleben.

  • Physalis: Die versteckten Hübschen, die sind wie die hinterhältigen, scheinbar harmlosen Nachbarn, die heimlich Ihren Kompost klauen und Ihre Tomatenpflanzen mit irgendwelchen mysteriösen Krankheiten anstecken. Halten Sie Abstand!

Zusammenfassend lässt sich sagen: Tomaten sind eigenwillige Zeitgenossen. Man könnte fast meinen, sie leiden unter einem ausgeprägten Familien-Trauma. Halten Sie also diese Nachtschattengewächs-Clique schön auseinander, damit Ihre Tomatenpflanzen nicht den Geist aufgeben! Sonst erntet man nur noch Frust und unreife, verdorrte Früchte – so viel ist sicher!

Welches Gemüse wächst gut mit Tomaten?

Tomatenfreunde im Beet:

  • Wurzelgemüse (Karotten, Sellerie, Petersilienwurzel): Sie sind wie die stillen, fleißigen Handwerker im Untergrund, die den Boden lockern und Staunässe vertreiben – ein wahrer Segen für divenhafte Tomaten.

  • Zwiebelgewächse (Zwiebeln, Lauch, Knoblauch): Die Bodyguards der Tomaten, die mit ihrem Duft Schädlinge in die Flucht schlagen. Ein Knoblauchzeh neben der Tomatenpflanze ist wie ein Amulett gegen ungebetene Gäste.