Wann sollte man nicht düngen?

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Spätestens im Juli sollte das Düngen von Gartenpflanzen eingestellt werden. Die Nährstoffzufuhr im Spätsommer behindert die natürliche Vorbereitung der Pflanzen auf den Winter und kann sogar schädlich sein. Frühzeitiges Ende der Düngung fördert eine gesunde Überwinterung.
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Wann sollte man nicht düngen?

Für gesundes Pflanzenwachstum ist eine regelmäßige Düngung unerlässlich. Allerdings gibt es auch Zeiten, in denen das Düngen vermieden werden sollte, um die Gesundheit der Pflanzen nicht zu beeinträchtigen.

Spätestens im Juli: Düngen einstellen

Die meisten Gartenpflanzen sollten spätestens im Juli nicht mehr gedüngt werden. Die Nährstoffzufuhr in den Spätsommermonaten kann die natürliche Vorbereitung der Pflanzen auf den Winter behindern und sogar schädlich sein.

Gründe für das Vermeiden von Düngung im Spätsommer:

  • Störung der Winterhärte: Stickstoffreicher Dünger fördert weiches, saftiges Pflanzenwachstum, das anfälliger für Frostschäden ist.
  • Transpirationsverluste: Düngung kann die Transpiration (Wasserabgabe) erhöhen, was bei sinkenden Tagestemperaturen und geringerer Sonneneinstrahlung zu Wasserstress führen kann.
  • Schädlingsanfälligkeit: Düngung kann das Pflanzenwachstum stimulieren und sie für Schädlinge attraktiver machen.
  • Umweltbelastung: Überschüssiger Stickstoff aus Düngemitteln kann in Wasserläufe gelangen und zu Eutrophierung führen.

Frühzeitiges Ende der Düngung fördert gesunde Überwinterung

Das frühzeitige Ende der Düngung ermöglicht es den Pflanzen, sich auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten:

  • Holzreife: Die Einstellung der Stickstoffzufuhr fördert die Reife des Pflanzengewebes und verringert die Frostanfälligkeit.
  • Wurzelwachstum: Düngung im Herbst kann das Wurzelwachstum anregen, was bei gefrorenem Boden zu Wurzelschäden führen kann.
  • Einlagerung von Reserven: Ohne Düngung lagern Pflanzen Nährstoffe in ihren Wurzeln und Trieben ein, um sie im Winter zu nutzen.

Ausnahmen von der Regel

Es gibt einige Ausnahmen von der Regel, im Spätsommer nicht zu düngen:

  • Rhododendren und Azaleen: Diese Pflanzen können im Herbst noch schwach gedüngt werden, um ihre Blütenknospen für das nächste Frühjahr zu fördern.
  • Laubgehölze und Immergrüne: Diese Pflanzen können im Herbst mit organischem Mulch gefüttert werden, der Nährstoffe langsam freisetzt.

Indem Sie das Düngen spätestens im Juli einstellen, tragen Sie dazu bei, dass Ihre Gartenpflanzen gesund überwintern und im nächsten Frühjahr mit voller Kraft in die Wachstumsperiode starten.