Wann ist Fischsaison?

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Die heimische Fischsaison variiert stark. Felchen, Barsch/Egli, Forellen, Saibling, Äsche, Hecht, Aal und Weissfisch werden vor allem von Januar bis März, Mai, Juli, August und September gefangen. In den restlichen Monaten sind die Fänge meist geringer, mit Ausnahme von Februar, April, Juni, Oktober, November und Dezember, die vereinzelt größere Fänge versprechen.
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Wann ist Fischsaison? Ein Überblick über die besten Fangzeiten heimischer Fischarten

Die Frage, wann die beste Zeit zum Fischen ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Die "Fischsaison" hängt stark von der Fischart, der Region und den jeweiligen Schonzeiten ab. Während manche Fische das ganze Jahr über gefangen werden können, sind andere in bestimmten Monaten geschützt oder einfach schwieriger zu fangen. Dieser Artikel gibt Ihnen einen Überblick über die typischen Fangzeiten einiger beliebter heimischer Fischarten.

Generelle Tendenzen und wichtige Hinweise:

Bevor wir auf einzelne Fischarten eingehen, ist es wichtig zu betonen, dass die oben genannten Monate lediglich Tendenzen darstellen. Lokale Besonderheiten, Wetterbedingungen und die Gewässerbeschaffenheit spielen eine entscheidende Rolle. Informieren Sie sich deshalb unbedingt vor jedem Angelausflug über die aktuell geltenden Schonzeiten und Bestimmungen in Ihrer Region. Diese Informationen finden Sie bei den zuständigen Fischereibehörden oder Angelvereinen.

Fischarten und ihre typischen Fangzeiten:

Die folgenden Angaben basieren auf allgemeinen Erfahrungswerten und können regional abweichen:

  • Felchen: Diese beliebten Speisefische werden vor allem in den Wintermonaten, also Januar bis März, sowie im September gut gefangen. Die kälteren Temperaturen und das klare Wasser begünstigen die Fischerei auf Felchen.

  • Barsch/Egli: Der Barsch ist ein vielseitiger Fisch, der in vielen Gewässern vorkommt. Gute Fangzeiten sind vor allem der Mai, der Juli und der August. Auch im Oktober können noch gute Fänge erzielt werden.

  • Forellen (Bachforelle, Regenbogenforelle): Forellen sind besonders im Frühjahr (Mai) und Sommer (Juli/August) aktiv. Die Saison kann sich bis in den September erstrecken, bevor die Fische sich auf die Laichzeit vorbereiten.

  • Saibling: Ähnlich wie die Forelle profitiert der Saibling vom Frühjahr (Mai) und Sommer (Juli/August). Er bevorzugt kältere, sauerstoffreiche Gewässer.

  • Äsche: Die Äsche ist ein edler Fisch, der im Frühjahr (Mai) und im Sommer (Juli/August) gut gefangen werden kann. Achten Sie auf die Schonzeiten!

  • Hecht: Der Hecht ist ein Raubfisch, der das ganze Jahr über gefangen werden kann. Besonders erfolgreich sind Angler jedoch im Frühjahr (Mai) nach der Laichzeit und im Herbst (Oktober/November), wenn sich die Fische auf den Winter vorbereiten.

  • Aal: Der Aal ist ein nachtaktiver Fisch, der vor allem im Sommer (Juli/August) gefangen wird.

  • Weissfisch (Rotauge, Rotfeder, Brasse): Diese Fischgruppe ist sehr vielfältig und kann das ganze Jahr über gefangen werden. Gute Fangzeiten sind oft im Frühjahr (Mai) und Herbst (September/Oktober).

Die "Nebensaison" – Nicht verzagen!

Auch wenn die Fänge in den Monaten Februar, April, Juni, Oktober, November und Dezember im Allgemeinen geringer ausfallen, bedeutet das nicht, dass man leer ausgeht. Mit der richtigen Technik, dem passenden Köder und etwas Geduld können auch in diesen Monaten kapitale Fänge gelingen. Oftmals sind gerade die ruhigeren Monate ideal, um neue Gewässer zu erkunden und neue Angeltechniken auszuprobieren.

Fazit:

Die beste Zeit zum Fischen hängt von vielen Faktoren ab. Nutzen Sie die oben genannten Informationen als groben Richtwert, informieren Sie sich aber immer aktuell über die lokalen Bestimmungen und passen Sie Ihre Angelstrategie den jeweiligen Bedingungen an. Petri Heil!