Können Tomaten jetzt schon raus?

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Tomatenpflanzen benötigen ausreichend Wärme und sollten erst nach den Eisheiligen ins Freiland gepflanzt werden. Frühjahrsfrostgefahr erfordert eine vorausschauende Vorzucht. Optimaler Start für die Aussaat ist Anfang April.
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Tomatenpflanzen jetzt schon ins Freiland?

Tomatenpflanzen sind beliebte Gemüsesorten, die im eigenen Garten gezogen werden können. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt, um sie ins Freiland zu setzen?

Temperaturempfindlichkeit von Tomaten

Tomatenpflanzen sind wärmeliebend und benötigen eine Mindesttemperatur von 10-12 Grad Celsius, um richtig zu wachsen. Frost vertragen sie überhaupt nicht. Daher ist es wichtig, sie erst nach den sogenannten Eisheiligen ins Freiland zu setzen.

Eisheilige: Gefährdung durch Spätfrost

Die Eisheiligen sind eine Reihe von Gedenktagen im Mai (11.-15. Mai), an denen traditionell mit Spätfrösten gerechnet wird. Diese Frostgefahr kann in manchen Regionen bis Ende Mai andauern. Daher ist es ratsam, Tomatenpflanzen erst nach Mitte Mai ins Freiland zu bringen.

Frühjahrsfrostgefahr: Vorzucht erforderlich

Aufgrund der Frostgefahr im Frühjahr ist eine Vorzucht von Tomatenpflanzen erforderlich. Der optimale Zeitpunkt für die Aussaat ist Anfang April. Die Samen werden in Aussaaterde oder Anzuchterde gesät und an einem warmen Ort (20-24 Grad Celsius) gehalten.

Abhärten vor dem Auspflanzen

Bevor Tomatenpflanzen ins Freiland gepflanzt werden, müssen sie abgehärtet werden. Das bedeutet, sie werden allmählich an die Außentemperaturen gewöhnt. Dazu werden sie tagsüber für einige Stunden ins Freie gestellt und nachts wieder ins Haus gebracht.

Fazit

Tomatenpflanzen sollten erst nach den Eisheiligen ins Freiland gepflanzt werden, um sie vor Frost zu schützen. Eine Vorzucht ab Anfang April ist erforderlich, um die Pflanzen rechtzeitig abzuhärten und für das Auspflanzen vorzubereiten.