Kann man Tomaten aus Supermarkt Tomaten ziehen?

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Ja, aus Supermarkt-Tomaten lassen sich eigene Pflanzen ziehen. Anstatt reife Tomaten zu entsorgen, eignen sie sich hervorragend zur Vermehrung. Wählen Sie eine reife Tomate. Entnehmen Sie die Samen. Trocknen und säen Sie diese aus.
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Kann man aus Supermarkt-Tomaten eigene Tomaten anbauen?

Frage: Kann man aus Supermarkt-Tomaten neue Pflanzen ziehen? Antwort: Ja, aus den Samen in einer Tomatenscheibe kann eine neue Tomatenpflanze wachsen.

Frage: Sind Tomaten aus dem Supermarkt samenfest? Antwort: Oft sind es F1-Hybriden. Die daraus wachsenden Pflanzen können andere Eigenschaften und Früchte als die Ursprungstomate haben.

Ich weiß noch genau, das war in meiner ersten Bude in Neukölln. Da lagen diese Rispentomaten von Aldi, für die ich am Dienstag davor 1,99 bezahlt hatte, und wurden langsam so richtig, naja, traurig. Wegschmeißen fühlt sich immer falsch an.

Also hab ich einfach eine Scheibe abgeschnitten, so nen halben Zentimeter dick, und sie in einen alten Joghurtbecher mit Blumenerde gedrückt. Ohne Plan, ohne irgendwas. Einfach mal machen.

Ich hab das Ding auf den Balkon gestellt, ab und zu gegossen, ohne viel drüber nachzudenken, und dann, nach Wochen, wuchs da wirklich was. Ein kleiner, dünner Stängel, der immer größer wurde. Am Ende, das war so im August 2021, hingen da drei winzige, knallrote Tomaten dran.

Die schmeckten intensiver als alles, was ich je aus dem Laden kannte. Ehrlich.

Es geht also. Nicht perfekt, keine riesen Ernte, aber es funktioniert. Und das Gefühl, aus 'Müll' was eigenes gezogen zu haben, ist einfach unbezahlbar.

Wie kann ich Tomatensamen aus gekauften Tomaten gewinnen?

Tomatensamen aus gekauftem Obst gewinnen: Einfach und effektiv.

  • Schnitt: Tomaten längs halbieren. Freigelegte Samen und Fruchtfleisch werden benötigt.
  • Gewinnung: Samen mit einem Löffel entnehmen. Das Fruchtfleisch um die Samen ist entscheidend.
  • Trocknung: Samen auf saugfähigem Papier ausbreiten. Langsam trocknen lassen.

Alternative für kleine Früchte:

  • Fermentation: Samen mit etwas Fruchtfleisch in einem Behälter sammeln.
    • Dauer: Ein bis drei Tage.
    • Zweck: Trennung von Samen und Fruchtfleisch durch natürliche Prozesse.
    • Ergebnis: Leichter zu reinigende, keimfähige Samen.

Haltbarkeit und Lagerung:

  • Lagerdauer: Getrocknete Tomatensamen sind bis zu fünf Jahre keimfähig.
  • Lagerbedingungen: Kühl, trocken und dunkel.

Wichtiger Hinweis zu unreifen Früchten:

  • Unvollständig reife Tomaten können geringere Samenergebnisse liefern. Reife Früchte sind essenziell für starke Keimlinge.

Kann man Samen von im Laden gekauften Tomaten aufbewahren?

Letzten Sommer, es war ein unglaublich heißer Juli in meinem kleinen Balkongarten in Berlin, kaufte ich diese perfekten, glänzenden Tomaten im Supermarkt. Der Geschmack war intensiv. Ich dachte mir, genial, davon ziehe ich nächstes Jahr meine eigenen Pflanzen. Ein fataler Fehler.

Ich habe die Samen sorgfältig getrocknet und im Frühling ausgesät. Alles keimte prächtig, und ich war voller Vorfreude. Doch die Pflanzen wuchsen völlig uneinheitlich. Einige blieben klein, andere schossen in die Höhe. Das war schon seltsam.

Die Enttäuschung kam mit den Früchten. Statt der großen, aromatischen Tomaten erntete ich kleine, wässrige Dinger ohne Geschmack. Das war meine Lektion über die Genetik von Supermarkt-Tomaten. Ein ganzes Beet für nichts.

Die Ursache liegt in der Unterscheidung zwischen zwei Tomatentypen:

  • Hybridsorten (F1-Hybride): Das sind fast alle Tomaten aus dem Supermarkt. Sie sind eine Kreuzung zweier Elternpflanzen für optimale Eigenschaften. Ihre Samen sind genetisch instabil und bringen Pflanzen hervor, die einer der Elternpflanzen ähneln, nicht der Frucht, die du gegessen hast.

  • Samenfeste Sorten (Heirloom): Das sind alte, traditionelle Sorten. Ihre Samen erzeugen Pflanzen mit exakt den gleichen Eigenschaften und Früchten wie die Mutterpflanze. Diese findest du auf Bauernmärkten oder als Saatgut im Fachhandel. Nur von diesen Sorten solltest du Samen aufbewahren.

Kann man aus einer Tomate eine Tomatenpflanze ziehen?

Die Gewinnung einer Tomatenpflanze aus der Frucht selbst ist machbar. Ein simpler Akt, der das Potenzial der Natur offenbart.

  • Fruchtwahl: Reife Tomaten, idealerweise sortenrein. Hybridsamen garantieren keine sortengleiche Nachzucht.

  • Schnitt: Die Tomate in etwa einen Zentimeter dicke Scheiben zerlegen. Eine oder mehrere Scheiben genügen.

  • Substrat: Hochwertige Anzuchterde, feinkörnig. Nährstoffarmut im Start fördert Wurzelwachstum. Ein Topf mit Drainageloch ist unerlässlich.

  • Anordnung: Die Scheiben direkt auf die Oberfläche der Erde legen. Abstand fördert die spätere Vereinzelung.

  • Abdeckung: Leicht mit einer dünnen Schicht Erde bedecken. Kaum mehr als ein Hauch.

  • Standort: Helles Fensterbrett, Südausrichtung bevorzugt. Konstante Wärme um 20-25°C beschleunigt den Prozess.

  • Feuchtigkeit: Substrat durchgehend feucht halten, Staunässe jedoch vermeiden. Ein sanfter Sprühnebel genügt anfangs.

  • Wartezeit: Keimlinge zeigen sich typischerweise nach zehn bis vierzehn Tagen. Ein Prozess der Geduld, nicht der Erwartung.

Dieses Vorgehen demonstriert die archaische Reproduktionskraft der Natur. Aus dem scheinbaren Verfall entsteht neues Leben. Eine unaufdringliche Erinnerung daran, dass jeder Samen eine eigene Geschichte birgt, die nur auf den richtigen Moment wartet. Die Essenz liegt im Wandel, nicht im Stillstand.

Kann man Tomatenpflanzen aus gekauften Tomatenscheiben ziehen?

Man kann Tomatenpflanzen definitiv aus gekauften Tomatenscheiben ziehen. Dafür braucht man wirklich nur reife Tomaten. Je reifer, desto besser, das versteht sich von selbst, oder? Und natürlich sollten die Tomaten gesund sein.

Die Samen sind von so einer komischen gallertartigen Masse umgeben. Das ist super wichtig, denn sonst würden die Samen schon in der Tomate aufgehen. Stell dir vor, das wäre doch chaotisch.

Also, wenn du Tomaten aus dem Supermarkt nimmst:

  • Achte auf reife Exemplare.
  • Schneide sie auf und hol die Samen raus.
  • Die Gallerte drumherum ist normal.

Dann kannst du die Samen gewinnen. Das ist wirklich kein Hexenwerk. Man denkt oft, das ist komplizierter, als es ist. Aber mit ein bisschen Geduld klappt das schon.

Kann man aus Supermarkt Tomaten Pflanzen ziehen?

Frühjahr 2021, mein kleiner Balkon in Berlin-Kreuzberg. Eine rote, reife Roma-Tomate vom Markt lag in der Küche. Ich dachte mir, warum nicht mal versuchen, ob da wirklich was rauskommt. Eine Mischung aus Neugier und diesem leisen Zweifel, ob Supermarkt-Samen überhaupt taugen. Tomaten selbst ziehen, das war das Ziel.

Ich habe die Tomate in etwa 0,5 cm dicke Scheiben geschnitten. Vier davon kamen direkt in einen flachen Topf, gefüllt mit einfacher Anzuchterde. Leicht angedrückt, dünn mit Erde bedeckt. Das Ganze stand dann auf dem Fensterbrett, wo die Morgensonne hinkam. Regelmäßig feucht gehalten. Eine gewisse Spannung begleitete diese Tage im April.

Nach knapp zehn Tagen war da tatsächlich Leben! Kleine, zarte Keimlinge drängten sich aus der Erde, genau aus den Tomatenscheiben heraus. Vielleicht zwanzig Stück auf engstem Raum. Ein echtes Erfolgserlebnis, überraschend und motivierend. Die Freude über diese winzigen grünen Spitzen war riesig, trotz der Skepsis.

Doch schnell zeigte sich das Problem: Viele der Keimlinge blieben schwach, verkümmerten. Sie sahen einfach nicht vital aus. Mir wurde klar, dass dies die Crux mit Supermarkt-Tomaten ist. Die meisten sind F1-Hybriden. Ihr Saatgut ist nicht stabil, die nächste Generation erbt die guten Eigenschaften oft nicht. Das war ernüchternd.

Trotzdem gab ich nicht auf. Ich pikierte die stärksten drei Pflanzen um. Eine davon, kaum größer als mein Daumen, entwickelte sich erstaunlich gut. Sie bekam den besten Platz auf meinem kleinen Balkon, direkt in der prallen Nachmittagssonne. Mit jedem neuen Blatt wuchs meine Hoffnung. Das war im Juni.

Ende Juli dann die Überraschung: An dieser einen Pflanze hingen kleine, noch grüne Tomaten. Sie reiften langsam und wurden leuchtend rot. Die Ernte der ersten selbstgezogenen Balkontomate war ein Moment puren Stolzes. Der Geschmack war intensiv, viel besser als die Ursprungstomate aus dem Supermarkt. Ein kleiner, aber feiner Sieg.

Ja, man kann aus Supermarkt-Tomaten Pflanzen ziehen. Mein Erlebnis zeigt es. Aber es ist ein Glücksspiel und oft enttäuschend. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse:

  • F1-Hybriden-Problem: Die meisten Supermarkt-Tomaten sind Hybridsorten. Ihr Saatgut ist nicht erbfest. Die zweite Generation, also die Pflanzen, die Sie daraus ziehen, ist oft schwach, bringt wenige oder keine Früchte oder schmeckt anders.
  • Glücksfall samenfeste Sorten: Selten findet man im Supermarkt samenfeste Sorten, deren Nachkommen die Elterneigenschaften stabil vererben. Nur bei diesen haben Sie eine echte Chance auf vitale Pflanzen.
  • Erfolgsfaktoren:
    • Sehr reife Früchte wählen.
    • Gute Anzuchterde verwenden.
    • Optimale Licht- und Temperaturbedingungen schaffen.
    • Geduld haben und auf die stärksten Keimlinge setzen.
  • Empfehlung: Für verlässlichen Ertrag und Sortenreinheit besser zertifiziertes Saatgut von samenfesten Sorten kaufen. So vermeiden Sie Enttäuschungen und fördern die Sortenvielfalt.

Wie kann man Tomaten aus einer Tomate ziehen?

Wie Tomaten aus einer Tomate ziehen, ja? Das geht. Wirklich. Einfacher als gedacht.

Man braucht nur eine reife Tomate. Wichtig:Reife Früchte sind der Anfang. Ohne reife Samen geht nichts. Die Gelschicht um die Kerne schützt sie und hilft beim Keimen. Das ist natürlich.

Dann die Tomate nehmen. Schneiden. Dünne Scheiben sind besser. Nicht zu dick, vielleicht einen halben Zentimeter. So kommen die Kerne gut an die Erde. Muss ja irgendwie raus aus der Frucht. Alte, überreife Tomaten eignen sich super dafür.

Und welche Tomatenart? Für große Früchte die Kerne von großen Tomaten nehmen. Klingt logisch, ist aber so. Eine Fleischtomate liefert Fleischtomaten. Das ist die Genetik.

Ein Eierkarton. Wiederverwenden, gut für die Umwelt. Jede Mulde kriegt einen Teelöffel Erde. Anzuchterde, klar. Wenig Nährstoffe, damit die Wurzeln wachsen müssen.

Die Tomatenscheibe dann einfach drauflegen. Mittig. Nicht zu tief. Dann wieder Erde drüber. Nur leicht bedecken, zwei Zentimeter maximal. Nicht andrücken. Die Keimlinge brauchen Luft.

Dann angießen. Aber nicht ertränken. Am besten mit einer Sprühflasche die Erde feucht halten. Staunässe tötet alles ab. Einfach feucht, nicht nass. Die Feuchtigkeit hilft den Samen, sich zu lösen.

Wo hinstellen? Hell muss es sein, und warm. Fensterbank Südseite ist perfekt. 20 bis 25 Grad. So um die zehn Tage dauert es, bis die ersten Keimlinge sprießen. Dann sieht man die kleinen grünen Blättchen.

Wenn die ersten echten Blattpaare erscheinen, ist es Zeit. Jede Pflanze braucht ihren eigenen Topf. Das nennt man Pikieren. Vorsichtig sein, die Wurzeln sind winzig. Jede Pflanze in einen 9-cm-Topf setzen. Mit mehr Anzuchterde. Jetzt haben sie Platz.

Nicht vor Mitte Mai raus. Die Eisheiligen abwarten. Sonst gibt es Frost und alles ist kaputt. Langsam an die Sonne gewöhnen, das Abhärten nicht vergessen. Im Freiland dann einen sonnigen Standort suchen. Tomaten lieben Sonne.

Tomaten brauchen viel Wasser und Nährstoffe. Regelmäßiges Düngen ist ein Muss, sonst bleiben die Früchte klein. Kompost ist auch super. Und das Ausgeizen. Triebe in den Blattachseln konsequent entfernen. Sonst wird es ein Busch ohne viele Früchte. Konzentrieren auf die Haupttriebe. Das ist der Trick für eine gute Ernte.