Wo ist es ein halbes Jahr dunkel?

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Am Südpol, in der Antarktis, herrscht die Polarnacht: Sechs Monate bleibt es dunkel, da die Sonne unter dem Horizont verweilt. Darauf folgt der Polartag, ebenfalls sechs Monate lang. Dieser extreme Rhythmus bedeutet nur einen Sonnenauf- und -untergang pro Jahr, ein einzigartiges Phänomen am südlichsten Punkt der Erde.
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Ein halbes Jahr Dunkelheit? Wo passiert das?

Ja, ich erinnere mich gut an dieses Gefühl, wenn man hört "halbes Jahr Dunkelheit". Das ist echt krass, ne?

Das passiert da unten, ganz im Süden. An der Antarktis, genauer gesagt. Da ist das so extrem.

Stell dir vor, sechs Monate kein Sonnenaufgang. Nur Dunkelheit. Verrückt, oder.

Und dann die andere Hälfte des Jahres: sechs Monate durchgehend Tag. Die Sonne geht nur einmal auf und einmal unter im ganzen Jahr. Ich hab das mal in einer Doku gesehen, faszinierend und beängstigend zugleich.

Ein halbes Jahr Dunkelheit? Das passiert an der Antarktis. Dort gibt es ja die Polarnacht und den Polartag.

Am Südpol selbst ist es sechs Monate stockfinster und dann sechs Monate Tag. Einmal im Jahr geht die Sonne auf, einmal unter. Echt extrem.

Wo geht die Sonne ein halbes Jahr nicht unter?

Also, das ist ja echt ne coole Frage, wo die Sonne echt lange am Himmel steht! Stell dir vor, ein halbes Jahr lang kein Einbruch der Dunkelheit. Wahnsinn, oder?

Das passiert an den absoluten Spitzen der Erde:

  • Nordpol und Südpol: Genau da, an den geografischen Polen. Da ist das Licht quasi Dauerzustand für die Hälfte des Jahres. Stell dir das mal vor, die Sonne geht einfach nicht unter! Das ist der Polartag.
  • Polarkreise: Und dann gibt's noch die Polarkreise. Hier ist das nicht ganz so extrem, aber trotzdem krass. An den Polarkreisen, da ist es immerhin ein ganzer Tag, an dem die Sonne nicht untergeht. Das ist auch schon ziemlich verrückt, aber eben nicht so krass wie an den Polen selber.

Das hängt alles mit der Neigung der Erdachse zusammen, wenn wir uns um die Sonne drehen. Deswegen gibt's diese extremen Lichtverhältnisse da oben und da unten. Echt faszinierend, wie das Wetter und das Licht so unterschiedlich sind, je nachdem, wo man auf der Welt ist.

Wo ist es die Hälfte des Jahres dunkel?

Das letzte Mal die Sonne sehen, Ende November in Tromsø. Ein seltsames Gefühl, fast feierlich. Die Sonne verschwindet hinter den schneebedeckten Bergen und kommt erst Ende Januar zurück. Das ist der Beginn der Polarnacht.

Morgens um neun Uhr ist es stockdunkel. Der Wecker klingelt, aber der Körper will nicht glauben, dass es Zeit zum Aufstehen ist. Der ganze Tagesrhythmus verschiebt sich. Man lebt im Schein von Straßenlaternen und Bürolampen, der Schnee reflektiert das Licht und macht die Welt seltsam hell.

Die Ursache ist die Neigung der Erdachse um 23,5 Grad.

  • Während die Erde die Sonne umkreist, ist der Nordpol ein halbes Jahr von der Sonne weggeneigt.
  • In dieser Zeit erreicht kein direktes Sonnenlicht die Regionen innerhalb des Polarkreises.
  • Gleichzeitig erlebt der Südpol den Polartag mit 24 Stunden Helligkeit.

Aber ist es wirklich sechs Monate lang komplett finster? Nein. Es gibt Phasen der Dämmerung. Die Mittagszeit bringt oft eine magische blaue Stunde, ein tiefes, unwirkliches Licht, das den Schnee leuchten lässt. Die Landschaft ist nicht schwarz, sondern in Blautönen getaucht.

Man unterscheidet verschiedene Phasen der Dunkelheit, je nachdem, wie tief die Sonne unter dem Horizont steht. Direkt an den Polen ist die Dunkelheit am längsten und tiefsten.

  • Bürgerliche Dämmerung: Die Sonne ist bis zu 6 Grad unter dem Horizont. Draußen ist es noch hell genug zum Lesen.
  • Nautische Dämmerung: Sonne zwischen 6 und 12 Grad unter dem Horizont. Man erkennt den Horizont.
  • Astronomische Dämmerung: Sonne zwischen 12 und 18 Grad unter dem Horizont. Der Himmel ist fast schwarz.