Wo ist die Batterie aus dem Weltall?

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Ein ausgedientes ISS-Batteriemodul, kürzlich über Deutschland hinweggefegt, ist unkontrolliert im Atlantik verglüht. Die Bundeswehr bestätigte den harmlosen, atmosphärischen Eintritt des Objekts in ungefähr 139 Kilometern Höhe. Keine Gefahr für die Bevölkerung bestand.
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Batteriemodul der ISS verglüht unkontrolliert über dem Atlantik

Ein ausgedientes Batteriemodul der Internationalen Raumstation (ISS) ist am Freitag unkontrolliert über Deutschland hinweggefegt und im Atlantik verglüht. Die Bundeswehr bestätigte den atmosphärischen Eintritt des Objekts in einer Höhe von etwa 139 Kilometern.

Das Batteriemodul war Teil einer Reihe von Bauteilen, die im August von der ISS abgekoppelt worden waren, um Platz für neue Batterien zu schaffen. Die Module sollten eigentlich kontrolliert auf der Erde abgebremst werden, um in einer abgelegenen Region des Pazifiks zu landen.

Aufgrund eines Softwarefehlers konnte jedoch eine Bremsung nicht eingeleitet werden. Das Modul geriet stattdessen in einen unkontrollierten Sinkflug und trat am Freitag über Deutschland in die Erdatmosphäre ein.

Die Bundeswehr überwachte den Eintritt des Objekts und bestätigte, dass keine Gefahr für die Bevölkerung bestand. Das Modul verglühte in großer Höhe und seine Überreste landeten im Atlantik.

Das Abwerfen alter und nicht mehr benötigter Satelliten und Weltraummüll ist ein anhaltendes Problem in der Weltraumfahrt. Die Raumfahrtbehörden arbeiten an Lösungen, um die Menge an Trümmern im Orbit zu reduzieren und die Sicherheit für Raumfahrzeuge und künftige Missionen zu gewährleisten.