Wie läuft die Paarung bei Seepferdchen ab?

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Die Paarung bei Seepferdchen ist ein faszinierendes Schauspiel: Nach einem gemeinsamen Annäherungstanz steigen die Tiere auf. Beim finalen Aufstieg platziert das Weibchen seinen Legestachel und übergibt die Eier in die Bruttasche des Männchens. Dieses befruchtet die Eier dann in seiner Tasche.

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Stell dir vor: Seepferdchen-Paarung! Klingt irgendwie romantisch, oder? Aber wie läuft das denn wirklich ab? Ich hab da mal was echt Faszinierendes gelesen, und musste das sofort mit euch teilen.

Also, es beginnt mit so einem… Tanz, einem richtigen Annäherungs-Tango, könnte man sagen. Zwei Seepferdchen, die sich offensichtlich sympathisch finden, schwimmen da so aufeinander zu, ein bisschen hin und her, – ganz elegant, muss ich sagen. Manchmal denke ich mir, ob die sich dabei auch so unterhalten, wie wir Menschen? Vielleicht flüstern die sich kleine Seepferdchen-Geheimnisse zu? Wer weiß…

Dann kommt der Höhepunkt, der finalen Aufstieg! Klingt dramatisch, ist es aber auch irgendwie. Sie schwimmen nämlich gemeinsam nach oben, fast schon senkrecht, und das Weibchen, ja, die Dame, die steckt dann ihren, wie soll ich sagen… ihren Legestachel in die Bruttasche des Männchens. Man stelle sich das vor! Und zack, die Eier sind übergeben! So einfach, so effizient. Ich hab da gleich an meinen Nachbarn gedacht, der seine Werkzeugkiste immer so chaotisch vollstopft… dabei könnte er sich doch von den Seepferdchen eine Scheibe abschneiden! So ein perfektes System!

Und dann, das Männchen, der Papa-Seepferdchen, der befruchtet die Eier in seiner Tasche. In seiner Tasche! Finde ich total verrückt! Da trägt er den ganzen Nachwuchs, den ganzen Laich, bis die Kleinen schlüpfen. Ich hab mal eine Doku gesehen, da waren es bestimmt – keine Ahnung, vielleicht fünfzig, sechzig Eier? Eine ganze Seepferdchen-Kinderstube in Papa´s Bauch! Da frage ich mich, ob der dann auch mal Bauchschmerzen kriegt oder so? Vielleicht ein bisschen unbequem ist das schon.

Naja, auf jeden Fall ein faszinierendes Schauspiel. Und irgendwie… ergreifend auch. Nicht wahr?