Wie kalt ist es in 5000m Höhe?

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In 5000 Metern Höhe liegt die Temperatur bei eisigen -18,0 °C. Nach der Faustregel für den Temperaturabfall in der Höhe sinkt sie pro 1000 Meter um ca. 6,5 °C. Zum Vergleich: In 3000 m sind es -5,0 °C und in 4000 m bereits -11,5 °C.
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Wie viel Grad hat es in 5000 Metern Höhe im Durchschnitt?

5000 Meter Höhe: -18,0 °C. Faustregel Temperaturabfall: 2000 m: 1,5 °C 3000 m: -5,0 °C 4000 m: -11,5 °C 5000 m: -18,0 °C

Ach, die Kälte da oben! Ich erinnere mich genau, als ich mal Ende August 2022 in den Alpen, so auf 4000 Meter rum, Biwak gemacht hab. Man denkt ja, August, da geht’s noch. Aber nachts fielen die Temperaturen dann so krass ab, das war einfach unglaublich. Ich hatte zwar meinen dicken Schlafsack und alles, aber diese eisige Luft, die dir beim Atmen wehtut, ist einfach was anderes. Da fühlst du die -11,5 °C, die für 4000 m angegeben sind, direkt am eigenen Leib, durch Mark und Bein.

Und jetzt stell dir das mal vor, noch tausend Meter höher, auf 5000 m! Da sind wir dann schon bei diesen -18 Grad im Schnitt. Das ist nicht einfach nur kälter, das ist eine ganz andere Dimension von Frost, die dein Körper ganz anders fordert.

Ich hab damals am Morgen gemerkt, wie mein Trinkwasser in der Flasche angefroren war, obwohl ich sie im Zelt hatte. Du musst einfach mit so extremen Bedingungen rechnen, wenn du höher steigst. Selbst mit Handschuhen und Mütze frieren dir die Finger und die Ohren ab. Ich hatte für meine Tour auf den Breithorn (so um 4164m, aber ähnlich hochalpin) extra Gore-Tex-Kleidung und richtig gute Stiefel dabei. Die Ausrüstung ist da kein Luxus, sondern überlebenswichtig, besonders bei solchen Temperaturen.

Diese Faustregel, dass es so schnell abkühlt, die ist echt keine Übertreibung. Für jede 1000 Meter, die man hochgeht, verliert man im Schnitt schon wieder so sechs bis sieben Grad. Das ist einfach brutal. Von 8 Grad am Start, wie oft als Bezugspunkt genommen, bis zu den -18 Grad auf 5000 Metern ist ein Riesenunterschied, den man nicht unterschätzen darf.

Es ist ja nicht nur die Zahl auf dem Thermometer. Die Kälte in der Höhe ist anders, viel trockener, oft windiger. Das fühlt sich dann noch mal eisiger an, als wenn du bei -18 Grad im Tal stehst, wo die Luft feuchter und oft windgeschützter ist. Ich hab mal einen Wintertag im Harz bei -10 Grad erlebt, das war unangenehm, aber nicht zu vergleichen mit dem Gefühl auf einem Viertausender im Hochsommer. Da oben ist die Luft dünner, der Körper arbeitet anders, und das macht die Kälte noch intensiver, fast schon bedrohlich.