Wie heißt der 13. Mond von Jupiter?

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Die Suchanfrage wie heißt der 13. mond von jupiter führt direkt zu einem spezifischen Himmelskörper unseres Sonnensystems. Dieser Himmelskörper trägt offiziell den Namen Leda. Die astronomische Bezeichnung lautet zudem Jupiter XIII. Charles Thomas Kowal entdeckte diesen äußeren Satelliten im September 1974 auf Fotografien des Palomar-Observatoriums.
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Wie heißt der 13. Mond von Jupiter? Leda und Fakten

Die Astronomie benennt Himmelskörper nach klaren Systemen. Wer die Frage wie heißt der 13. mond von jupiter untersucht, stößt auf faszinierende Entdeckungsgeschichten der Raumfahrt. Das Verständnis dieser kosmischen Benennungen erweitert das Wissen über unser Sonnensystem erheblich und schützt vor Verwechslungen bei der Recherche über Planeten Monde.

Wie heißt der 13. Mond von Jupiter?

Der offizielle 13. mond von jupiter name lautet Leda. In der astronomischen Nomenklatur wird dieser winzige Himmelskörper auch als jupiter xiii mond leda bezeichnet, da er historisch als dreizehnter natürlicher Satellit des Gasriesen dauerhaft erfasst und katalogisiert wurde. Seine Entdeckung markierte einen wichtigen Meilenstein in der Erforschung der äußeren, unregelmäßigen Jupitermonde, die sich stark von den großen galileischen Monden unterscheiden.

Die Benennung folgt einer strikten Richtlinie. Wenn wir die Entdeckungsgeschichte betrachten, fällt auf, dass Leda im Vergleich zu heutigen Neuentdeckungen eine besondere Rolle einnimmt. Inzwischen sind im Jupitersystem insgesamt 115 Monde offiziell bestätigt, was oft die Frage aufwirft, wie viele jupitermonde gibt es. Die meisten dieser Neuentdeckungen sind winzige Fragmente von wenigen Kilometern Größe und besitzen lediglich vorläufige Nummerncodes. Leda hingegen gehört zu den wenigen ausgesuchten Trabanten, die von der Internationalen Astronomischen Union einen festen mythologischen Eigennamen zugewiesen bekamen.

Wer entdeckte den Mond Leda und wann?

Wer sich fragt, wer entdeckte den mond leda, findet die Antwort in den 1970er Jahren: Der US-amerikanische Astronom Charles T. Kowal entdeckte den Jupitermond Leda am 14. September 1974. Die Entdeckung gelang ihm am renommierten Palomar-Observatorium in Kalifornien, als er Fotoplatten auswertete, die über einen Zeitraum von drei Nächten aufgenommen wurden. Kowal nutzte für seine systematische Suche das große 122-Zentimeter-Schmidt-Teleskop der Sternwarte. Leda war auf allen Aufnahmen als extrem schwacher, beweglicher Lichtpunkt sichtbar, was die exakte Bahnberechnung ermöglichte.

Charles T. Kowal verbrachte Tage mit dem präzisen Abgleich der winzigen Bildpunkte auf den Fotoplatten, um sicherzustellen, dass es sich nicht um einen Fehler auf dem Filmmaterial handelte. Erst nach intensiver, akribischer Nachprüfung stand fest, dass ein neuer Himmelskörper gefunden war. Es war die erste Entdeckung eines Jupitermondes seit fast zwei Jahrzehnten, was in der Fachwelt für große Begeisterung sorgte.

Mythologische Herkunft und Namensgebung

Der Name des Mondes stammt direkt aus der griechischen Mythologie und ist ein spannendes Detail für alle, die erforschen, wie heißt der 13. mond von jupiter. Leda war die Königin von Sparta und die Mutter von Helena und den Dioskuren Kastor und Polydeukes. Nach der Sage verliebte sich Göttervater Zeus - das griechische Gegenstück zum römischen Gott Jupiter - in sie und näherte sich ihr in der Gestalt eines stolzen Schwans. Da alle äußeren Jupitermonde nach Geliebten oder Nachkommen des Göttervaters benannt werden, schlug Charles T. Kowal diesen geschichtsträchtigen Namen vor, welcher 1975 offiziell anerkannt wurde.

Die Namensgebung unterliegt einer interessanten Regel der Internationalen Astronomischen Union. Alle Monde des Jupiters, die sich in dessen Rotationsrichtung bewegen, müssen einen Namen erhalten, der auf den Buchstaben -a endet. Diese linguistische Struktur hilft Astronomen sofort zu erkennen, welche Dynamik der jeweilige Himmelskörper aufweist.

Jupitermond Leda: Daten und physikalische Eigenschaften

Leda unterscheidet sich radikal von bekannten Monden wie Europa oder Ganymed. Mit einem mittleren Durchmesser von nur rund 18 bis 21,5 Kilometern sind dies die wichtigsten jupitermond leda daten, da Leda ein extrem kleiner, unregelmäßig geformter Brocken ist. Seine Oberfläche ist steinig und von einer tiefdunklen grauen Färbung geprägt. Die Albedo liegt bei mageren 0,04, was bedeutet, dass der Mond lediglich 4% des einfallenden Sonnenlichts reflektiert - er ist somit dunkler als Holzkohle.

Durch seine enorme Entfernung von rund 11,16 Millionen Kilometern zu Jupiter benötigt Leda für einen einzigen vollständigen Umlauf etwa 241 Tage. Die Umlaufbahn verläuft nicht kreisrund, sondern ist mit einer Exzentrizität von 0,16 deutlich elliptisch geformt und zudem um knapp 28 Grad gegenüber der Äquatorebene des Riesenplaneten geneigt.

Leda im Vergleich zur Himalia-Gruppe

Leda ist kein Einzelgänger, sondern das kleinste Mitglied der sogenannten Himalia-Gruppe. Diese dynamische Familie besteht aus unregelmäßigen Monden, die ähnliche Umlaufbahnen teilen und vermutlich aus der Kollision eines einzigen, vom Jupiter eingefangenen Asteroiden entstanden sind.

Leda (Jupiter XIII)

  • 1974 durch Charles T. Kowal am Palomar-Observatorium
  • Etwa 18 bis 21,5 Kilometer - das kleinste und unscheinbarste Mitglied der Hauptgruppe
  • Rund 241 Tage in einer stark geneigten, prograden Ellipse

Himalia (Jupiter VI) - Namensgeber

  • 1904 durch Charles Dillon Perrine am Lick-Observatorium
  • Rund 140 bis 160 Kilometer - der mit Abstand größte und massereichste Mond dieser Gruppe
  • Etwa 251 Tage, bildet das gravitative Zentrum der Familienmitglieder

Elara (Jupiter VII)

  • 1905 ebenfalls durch Charles Dillon Perrine entdeckt
  • Zweitgrößter Mond der Gruppe mit circa 86 Kilometern Ausdehnung
  • Rund 260 Tage auf einer stark exzentrischen Bahn
Der direkte Vergleich zeigt die enormen Größenunterschiede innerhalb einer gemeinsamen Mondfamilie. Während Himalia als dominanter Hauptkörper agiert, handelt es sich bei Leda vermutlich um ein kleines Absplitterungsfragment, das bei der ursprünglichen Zertrümmerung des Mutterasteroiden übrig blieb.

Das Leda-Dilemma: Verwechslung im Teleskop

Ein engagierter Hobby-Astronom aus Bayern wollte im Herbst 2026 den Jupitermond Leda mit seiner neuen CCD-Kamera fotografieren. Seine Ausrüstung war exzellent, doch die Suche gestaltete sich frustrierend.

Beim ersten Versuch gab er einfach den Suchbegriff Leda in seine Steuerungssoftware ein. Die Kamera schwenkte los und lieferte nach Minuten ein scharfes Bild eines steinigen Objekts.

Er wunderte sich jedoch über die Position weit abseits von Jupiter. Nach Stunden intensiver Recherche im Internet bemerkte er seinen entscheidenden Denkfehler.

Die Software hatte den Hauptgürtel-Asteroiden 38 Leda angesteuert. Erst nach der manuellen Eingabe der Koordinaten für Jupiter XIII konnte er den echten, winzigen Jupitermond als schwachen Punkt aufspüren.

Schlüsselpunkte

Der offizielle Name lautet Leda

Der 13. Mond des Planeten Jupiter trägt den festen mythologischen Namen Leda und wird wissenschaftlich als Jupiter XIII geführt.

Entdeckung im Jahr 1974

Astronom Charles T. Kowal entdeckte den unregelmäßigen Trabanten mittels Fotoplatten am Palomar-Observatorium.

Mitglied der Himalia-Gruppe

Leda ist mit nur rund 18 bis 21,5 Kilometern Durchmesser das kleinste bekannte Mitglied dieser prograden Asteroidenfamilie.

Wissen erweitern

Kann man den Mond Leda mit einem normalen Fernglas sehen?

Nein, das ist absolut unmöglich. Leda besitzt eine extrem geringe scheinbare Helligkeit von etwa 19,2 mag. Um ein so lichtschwaches Objekt überhaupt sichtbar zu machen, benötigt man professionelle Großteleskope oder hochsensitive, langzeitbelichtete Astrofotografie-Ausrüstung.

Was ist der Unterschied zwischen Leda und 38 Leda?

Es handelt sich um zwei völlig verschiedene Himmelskörper. Der Jupitermond Leda (Jupiter XIII) ist ein winziger Begleiter des Planeten Jupiter. 38 Leda hingegen ist ein großer, eigenständiger Asteroid im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter, der bereits im Jahr 1856 entdeckt wurde.

Wenn Sie mehr über unser Sonnensystem erfahren möchten, lesen Sie auch: Wie viele Monde besitzt Jupiter?

Warum enden die Namen mancher Jupitermonde auf a?

Dies ist eine feste Regel der Internationalen Astronomischen Union für die Benennung von äußeren Planetenmonden. Monde mit einer prograden Umlaufbahn - also solche, die sich im gleichen Drehsinn wie der Planet bewegen - erhalten zwingend die Endung a, während retrograde Monde auf e enden.