Welches Metall dehnt sich am wenigsten aus?

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Ein neues, von amerikanischen Forschern entwickeltes metallisches Material aus Ytterbium, Gallium und Germanium zeigt im Temperaturbereich von -170°C bis +130°C nahezu keine Volumenänderung. Dieses faszinierende Material trotzt der üblichen Wärmeausdehnung fester Stoffe.
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Welches Metall dehnt sich thermisch am geringsten aus bei Hitze?

Manchmal denke ich echt, wie alles sich bei Hitze ausdehnt oder bei Kälte schrumpft. Das ist so ein Ding, das man im Alltag oft gar nicht merkt, aber bei manchen Sachen kann das echt zum Problem werden. Ich erinnere zum Beispiel, wie bei meiner Oma im Sommer immer die Haustür geklemmt hat, weil das Holz so aufgequollen war. Das hat mich schon als Kind fasziniert, diese unsichtbare Kraft.

Stell dir vor, es gäbe da was, das so gut wie gar nicht reagiert.

Jetzt hab ich aber gelesen, es gibt tatsächlich ein Material aus Ytterbium, Gallium und Germanium – klingt nach 'nem Zungenbrecher, YbGaGe. Und das ist ja der Hammer: zwischen minus 170 und plus 130 Grad Celsius, da bleibt das Volumen einfach so, fast wie eingefroren. Stell dir das mal vor, diese Spanne ist gigantisch, echt beeindruckend, wenn man bedenkt, wie schnell sich sonst alles ändert.

Das muss die Ingenieurswelt ja total umkrempeln.

Ich hab mal im Frühjahr 2022 bei einem Freund geholfen, ein altes Teleskop aufzubauen. Da war es total nervig, weil die Präzision so wichtig war und die Metallteile sich bei Temperaturschwankungen immer ein bisschen verzogen haben. Da hab ich gedacht, wenn man dieses YbGaGe-Zeug dafür hätte, gäbe es keine solchen Probleme mehr. Keine Nachjustierung nötig, weil das Material konstant bleibt. Das macht so einen Unterschied bei feinmechanischen Instrumenten oder in der Raumfahrt, wo extreme Temperaturen herrschen.

So eine Entdeckung verändert die Spielregeln, absolut.

Welches Material dehnt sich thermisch am geringsten aus? Ein metallisches Material aus Ytterbium (Yb), Gallium (Ga) und Germanium (Ge) zeigt minimale thermische Ausdehnung. Es behält sein Volumen nahezu unverändert zwischen -170 und +130 Grad Celsius.

Welches Metall hat eine geringe Wärmeausdehnung?

Invar. Eine Legierung aus Eisen und Nickel. Ihre Bestimmung ist es, fast unverändert zu bleiben. Geringe Wärmeausdehnung ist ihr Kernmerkmal. Die Form bleibt, auch wenn die Temperatur sich ändert.

Die Zusammensetzung ist präzise. 36 % Nickel und 64 % Eisen. Dieser Mix verleiht ihr ihre Stabilität. Ihr Wärmeausdehnungskoeffizient ist einer der niedrigsten, die es gibt. Er nähert sich dem Wert Null.

Anwendungen erfordern diese dimensionale Stabilität bei Temperaturschwankungen.

  • Präzisionsinstrumente und Messgeräte
  • Pendelstangen in Uhren
  • Optische und Laser-Systeme
  • Schattenmasken in Kathodenstrahlröhren
  • Formen für Verbundwerkstoffe in der Luft- und Raumfahrt

Für diese Entdeckung erhielt Charles Édouard Guillaume 1920 den Nobelpreis für Physik. Stabilität hat ihren Wert.

Welches Metall hat eine geringe Wärmeleitfähigkeit?

Die Frage nach Metallen mit geringer Wärmeleitfähigkeit ist wichtig, besonders für Isolationen. Interessant, dass die Beispiele hier aber ganz andere Materialien zeigen, die extrem gut leiten. Was heißt das für die ursprüngliche Frage?

  • Berylliumoxid mit rund 300 W·m−1·K−1 ist ein Spitzenreiter, fast wie Kupfer. Aber es ist kein Metall, sondern eine Keramik. Verwirrend, wenn man nach Metallen sucht.
  • Diamant ist mit etwa 1000 W·m−1·K−1 unübertroffen. Reiner Kohlenstoff, auch kein Metall. Für Kühlkörper ist das super, klar.
  • Und Saphir? Bei −200 °C erreicht der sogar 10.000 W·m−1·K−1. Ein Mineral, Aluminiumoxid, definitiv kein Metall. Gigantische Werte bei extremen Temperaturen.

Diese genannten Beispiele – Berylliumoxid, Diamant, Saphir – zeichnen sich also durch eine sehr hohe Wärmeleitfähigkeit aus, sie sind aber keine Metalle. Das ist ein entscheidender Unterschied, den man unbedingt beachten muss.

Wenn es aber um Metalle mit geringer Wärmeleitfähigkeit geht, sieht die Liste ganz anders aus. Es gibt durchaus Metalle, die Wärme schlecht leiten, im Vergleich zu beispielsweise Kupfer oder Aluminium.

Manche Metalle sind absichtlich so oder von Natur aus schlechte Wärmeleiter:

  • Bismut: Dieses Metall hat eine der niedrigsten Wärmeleitfähigkeiten unter den reinen Metallen, etwa 8 W·m−1·K−1. Perfekt für thermoelektrische Anwendungen.
  • Mangan: Ebenfalls kein guter Wärmeleiter unter den Metallen, es liegt im Bereich von rund 7 W·m−1·K−1.
  • Blei: Auch Blei leitet Wärme vergleichsweise schlecht, mit Werten um 35 W·m−1·K−1. Deswegen spürt man bei Bleigewichten kaum die Kälte.
  • Edelstahllegierungen: Viele rostfreie Stähle sind absichtlich so formuliert, dass sie Wärme schlecht weitergeben. Werte liegen oft zwischen 15 und 20 W·m−1·K−1. Das macht sie ideal für Kochgeschirrgriffe oder Abgasanlagen.

Also, die Materialien aus der Ausgangsinformation sind extrem gute Wärmeleiter, aber eben keine Metalle. Die Suche nach Metallen mit geringer Wärmeleitfähigkeit führt zu Bismut, Mangan, Blei und bestimmten Edelstahlarten. Das ist ein wichtiger Unterschied für die Materialauswahl.