Welcher Stoff macht Feuer blau?

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Blaue Flammen entstehen durch angeregte CO₂- und CH-Radikale. Türkis hingegen deutet auf C₂-Moleküle hin, also verbundene Kohlenstoffatome. Die Farbe zeigt die Energie der Verbrennung und die beteiligten Stoffe an.
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Was lässt Feuer blau erscheinen?

Feuerflammen können eine Vielzahl von Farben annehmen, darunter Blau, Grün, Gelb und Rot. Die Farbe einer Flamme verrät etwas über die darin enthaltenen Stoffe und die Temperatur der Verbrennung.

Blaue Flammen: Angeregte Moleküle

Blaue Flammen entstehen, wenn angeregte CO₂- (Kohlendioxid-) und CH- (Methan-)Radikale in der Flamme vorhanden sind. Radikale sind Atome oder Moleküle mit ungepaarten Elektronen, die sie sehr reaktiv machen.

Wenn diese Radikale angeregt werden, absorbieren sie Energie und springen auf ein höheres Energieniveau. Wenn sie in ihren Grundzustand zurückkehren, geben sie diese Energie als Licht ab. Die Wellenlänge des emittierten Lichts hängt von der Energiedifferenz zwischen den angeregten und ungebundenen Zuständen ab.

  • CO₂-Radikale emittieren blaues Licht mit einer Wellenlänge von etwa 486 Nanometern.
  • CH-Radikale emittieren ebenfalls blaues Licht, aber mit einer kürzeren Wellenlänge von etwa 431 Nanometern.

Andere Farben

  • Türkis: Wird durch C₂-Moleküle (verbundene Kohlenstoffatome) verursacht, die eine Wellenlänge von etwa 516 Nanometern emittieren.
  • Grün: Kann durch Kupfer- oder Borverbindungen entstehen.
  • Gelb: Wird durch Natriumverbindungen verursacht.
  • Rot: Wird durch geringe Temperaturen und das Vorhandensein von Rußpartikeln verursacht.

Fazit

Die Farbe einer Flamme ist ein Hinweis auf die darin enthaltenen Stoffe und die Energie der Verbrennung. Blaue Flammen entstehen durch angeregte CO₂- und CH-Radikale und weisen auf eine hohe Temperatur und eine effiziente Verbrennung hin.