Wann beginnt und endet der Polartag am Nordpol?

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Am Nordpol herrscht sechs Monate lang ununterbrochene Sonne, gefolgt von sechs Monaten andauernder Dunkelheit. Diese extremen Lichtverhältnisse resultieren aus der Erdachse und ihrem Winkel zur Sonne. Die Übergänge zwischen Polartag und Polarnacht markieren die Sonnenwenden.
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Polartag und Polarnacht am Nordpol

Am Nordpol herrscht ein einzigartiges Phänomen, das als Polartag und Polarnacht bekannt ist. Dies sind Perioden von je sechs Monaten, in denen die Sonne entweder ununterbrochen über oder unter dem Horizont steht.

Wann beginnt der Polartag?

Der Polartag beginnt zur Sommersonnenwende, die etwa am 21. Juni stattfindet. An diesem Tag steht die Sonne am höchsten Punkt des Himmels über dem Nordpol und geht nicht unter.

Wann endet der Polartag?

Der Polartag endet zur Herbst-Tagundnachtgleiche, die etwa am 23. September stattfindet. An diesem Tag geht die Sonne am Nordpol unter und bleibt für die nächsten sechs Monate unter dem Horizont.

Wann beginnt die Polarnacht?

Die Polarnacht beginnt zur Herbst-Tagundnachtgleiche und dauert bis zur Frühjahrstagundnachtgleiche am 20. oder 21. März. Während dieser Zeit geht die Sonne am Nordpol nicht auf.

Wann endet die Polarnacht?

Die Polarnacht endet zur Frühjahrstagundnachtgleiche, wenn die Sonne wieder über dem Nordpol aufgeht.

Ursache für Polartag und Polarnacht

Diese extremen Lichtverhältnisse am Nordpol sind auf die Erdachse und ihren Neigungswinkel zur Sonne zurückzuführen. Während der Sommersonnenwende ist die Nordhalbkugel der Erde der Sonne am stärksten zugewandt, sodass der Nordpol ununterbrochenes Sonnenlicht erhält. Umgekehrt ist während der Herbst-Tagundnachtgleiche die Nordhalbkugel von der Sonne abgewandt, sodass der Nordpol in ständiger Dunkelheit bleibt.

Die Übergänge zwischen Polartag und Polarnacht sind als Sonnenwenden bekannt. Die Sommersonnenwende markiert den Beginn des Polartages, während die Wintersonnenwende den Beginn der Polarnacht markiert. Diese Phänomene bieten eine einzigartige Gelegenheit, die extremen Lichtverhältnisse der Erde aus erster Hand zu erleben.