Auf welcher Höhe fängt das Weltall an?

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Die Erdatmosphäre verschmilzt allmählich mit dem Vakuum des Weltraums. Eine willkürlich festgelegte Grenze, die Kármán-Linie auf 100 Kilometern Höhe, markiert für die FAI den Übergang. Jenseits dieser Linie beginnt, gemäß internationaler Konvention, der Weltraum.
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Wo beginnt der Weltraum?

Die Erdatmosphäre ist eine Hülle aus Gasen, die unseren Planeten umgibt. Sie wird durch die Schwerkraft der Erde an Ort und Stelle gehalten. Je höher man in die Atmosphäre aufsteigt, desto dünner wird sie, bis sie schließlich in das Vakuum des Weltraums übergeht.

Es gibt keine klar definierte Grenze zwischen der Atmosphäre und dem Weltraum. Stattdessen verschmilzt die Atmosphäre allmählich mit dem Vakuum. Um einen willkürlichen Orientierungspunkt festzulegen, hat die Fédération Aéronautique Internationale (FAI), der internationale Dachverband für Luft- und Raumfahrt, die "Kármán-Linie" auf einer Höhe von 100 Kilometern (62 Meilen) als Grenze zwischen der Atmosphäre und dem Weltraum festgelegt.

Die Kármán-Linie basiert auf der Annahme, dass ein Flugzeug in dieser Höhe nicht mehr durch aerodynamischen Auftrieb fliegen kann, sondern Raketen oder andere Antriebssysteme benötigt, um sich fortzubewegen. Diese Linie wird von den meisten Raumfahrtbehörden, einschließlich der NASA, anerkannt.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Kármán-Linie eine willkürlich festgelegte Grenze ist und nicht die definitive Trennlinie zwischen Atmosphäre und Weltraum darstellt. Die tatsächliche Grenze ist fließend und variiert je nach Faktoren wie Sonnenaktivität und Höhe des Magnetischen Erdfelds.

Dennoch ist die Kármán-Linie ein nützlicher Bezugspunkt, der es uns ermöglicht, zwischen dem Bereich der Atmosphäre, der von Flugzeugen zugänglich ist, und dem Bereich des Weltraums, der für Raketen und Raumfahrzeuge reserviert ist, zu unterscheiden.