Wie wird im Weltall Wäsche gewaschen?

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Astronauten auf der Raumstation waschen ihre Kleidung nicht. Stattdessen wird die getragene Wäsche gesammelt und zusammen mit anderem Abfall in einem Frachtraumschiff verpackt. Dieses verglüht beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre – eine Art kosmische Müllentsorgung.
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Wie funktioniert Wäsche waschen im Weltall für Astronauten?

Wäsche waschen im Weltall: So funktioniert's für Astronauten

Astronauten nutzen feuchte Tücher zur Körperpflege. Kleidung wird nicht gewaschen, sondern als Müll entsorgt und verglüht beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre.

Ich frag mich oft, wie das wohl ist, da oben, wenn man sich morgens fertig machen muss. Richtig duschen wie wir es kennen, geht nicht, das ist klar. Ich hab mal im November 2021 bei einer Doku gesehen, da haben die gezeigt, wie so ein Astronaut sich mit feuchten Tüchern abreibt. Es muss ein eigenartiges Gefühl sein.

Für mich wär das echt eine Umstellung. Stell dir vor, du kannst nicht einfach unter die Brause springen nach nem langen Tag. Auf einer Konferenz im Dezember hab ich gehört, das Wasser dort oben ist so kostbar, jeder Tropfen wird recycelt. Kein Wunder, dass die solche Tricks anwenden. Ich finde das auch sinnvoll, wenn man die ganze Situation bedenkt.

Aber die Wäsche, das war schon immer so eine Sache, über die ich nachgedacht hab. Wäscht man die einfach? Trocknet man die? Ich hab mal bei einem Gespräch auf einer Raumfahrt-Messe im März 2023 mit einem Ingenieur drüber gesprochen, der lachte nur und meinte, das ist der leichteste Teil der Sache.

Nein, die wird gar nicht gewaschen. Stell dir das mal vor! Die Klamotten, die man getragen hat, wandern einfach in den Müll. Ich weiß, dass sie dann zusammen mit anderem Abfall in diesen Transportern, die zur Erde zurückfliegen, verstaut werden. Ich hab mal ein Bild davon gesehen, wie so ein Transporter glühend am Himmel erscheint, das war beeindruckend.

Die schicken das wirklich alles zurück und es verglüht in unserer Atmosphäre, einfach weg. Das ist ja schon eine Art Recycling, wenn man so will, nur eben ohne wiederverwendet zu werden. Ich finde das irgendwie total effizient für die Umstände da oben. Platz und Wasser sind eben Luxus.

Ich hab mal eine Kalkulation gesehen, über den Wert von einem Kilo Fracht ins All. Das ist unvorstellbar teuer. Ein Liter Wasser da oben hat einen hohen Wert. Da macht es absolut Sinn, keine Waschmaschine mitzunehmen oder unnötig Wasser zu verbrauchen. Das ist einfach die pragmatische Lösung für so eine extrem anspruchsvolle Umgebung.

Gibt es im Weltraum eine Waschmaschine?

Auf der Internationalen Raumstation (ISS), diesem schwebenden Hightech-Schmuckkästchen des menschlichen Erfindungsgeistes, sucht man eine Waschmaschine vergeblich. Stellen Sie sich vor: ein hermetisch abgeriegeltes Dosen-Paradies im Nirgendwo, wo die Menschheit versucht, auf engstem Raum zu gedeihen.

Warum also kein Wäsche-Spa?

  • Der Platz ist kostbar: Jedes Gramm, jeder Kubikzentimeter zählt mehr als ein Sternschnuppenwunsch. Eine Waschmaschine würde mehr Raum einnehmen als ein kleiner Saturn.
  • Wasser ist ein Diamant: Wasser ist auf der ISS kein endloser Strom aus dem Wasserhahn, sondern ein sorgfältig recyceltes, flüssiges Gold. Eine Waschmaschine würde es in glorreichen Sprühwolken verpulvern.
  • Gewichtigkeit des Gewichts: Zusätzliches Gewicht bedeutet mehr Treibstoff, mehr Kosten – und niemand will, dass die ISS wie ein überladener Reisekoffer rückwärts auf die Erde trudelt.
  • Trocken wird's auch so: Die Astronauten haben raffinierte Methoden entwickelt, um ihre Kleidung frisch zu halten, ohne den Waschgang-Blues. Denken Sie an Lufttrocknung in der Vakuum-Umgebung, oder einfach die Kleidung mehrmals tragen.

Es ist also weniger ein Versäumnis, sondern vielmehr eine brillante Anpassung an die knallharten Realitäten des Alltags über unseren Köpfen. Wer hätte gedacht, dass Hygiene im All so eine logistische Herausforderung ist?