Wie werde ich meine Fische los?
Fische loswerden - Tipps & Tricks?
Okay, lass uns das mal angehen, wie ich meine Fische losgeworden bin – oder besser gesagt, wie ich sie weitervermittelt habe. War echt 'ne Sache damals.
Fische loswerden? Meine Tipps!
Anzeige schalten: Einfach mal 'ne Anzeige machen. Kostenlos anbieten oder für 'n Appel und 'n Ei.
Zoohandlung fragen: Die nehmen die Dinger vielleicht. Fragen kostet nix.
Aquarienverein kontaktieren: Da sind die Profis, die wissen, was zu tun ist.
Meine Erfahrung:
Ich hab meine Guppys damals (irgendwann 2015, glaub ich, in Berlin-Neukölln) über eBay Kleinanzeigen verschenkt. War 'ne Riesenzucht geworden, und ich konnte nicht mehr. Ich hab 'nen Kumpel gefragt, ob er mir hilft, ein paar Fotos zu machen. Waren echt schöne Tiere, und die Leute haben sich gefreut. Zoohandlung hatte ich auch angefragt, aber die hatten keinen Bedarf.
Aquarienverein:
Klar, Aquarienvereine sind super Anlaufstellen, wenn du seltene Arten hast oder einfach sichergehen willst, dass die Fische in gute Hände kommen. Die haben oft ein Netzwerk und kennen Leute, die sich wirklich auskennen.
Warum das Ganze?
Ich find's wichtig, dass Tiere nicht einfach im Klo landen. Die haben's verdient, dass man sich kümmert und 'n gutes Zuhause für sie findet. Und ganz ehrlich, es fühlt sich auch besser an, wenn man weiß, dass sie woanders glücklich weiterschwimmen.
Wie erlöse ich einen Fisch?
Fische Erlösen: Praktische Methoden
Das Erlösen eines Fisches sollte stets respektvoll und schmerzfrei erfolgen. Die Wahl der Methode hängt stark von der Größe des Fisches ab.
- Größere Fische: Betäubungsschlag auf den Kopf, gefolgt von einem Kiemenschnitt, ist die gängige Praxis. Die Betäubung minimiert das Leid.
- Kleinere Fische: Hier wird es kniffliger. Der Betäubungsschlag ist kaum praktikabel. Eine Überdosierung von Nelkenöl (Eugenol) ist eine humane Alternative. Der Fisch wird in einem separaten Behälter mit Wasser und einer hohen Dosis Nelkenöl (etwa 10-mal die Narkosedosis) versetzt. Dies führt zum langsamen Einschlafen.
Wichtiger Hinweis: Nur die korrekte Anwendung garantiert ein schnelles und schmerzloses Ende. Eine unachtsame Durchführung kann unnötiges Leiden verursachen. Manchmal ist das Wissen um den Tod Teil unseres Lebens.
Wie entsorge ich lebende Fische?
Es ist still jetzt. Nur das leise Summen des Kühlschranks. Ein toter Fisch... Wie entsorgt man das?
Plastiktüte: Verschlossen. Doppelt. Der Geruch kann sonst... bleiben. Erinnerungen wecken, die man nicht will.
Kompost: Ein Kreislauf. Zurück zur Erde. Aber er riecht dann. Durchdringend.
Toilette: Einfach. Weggespült. Aber ist das richtig? Respektvoll?
Was tun mit Fischen, die man nicht mehr will?
Anzeige schalten: Online. Kostenlos. Findet vielleicht einen Liebhaber. Wer weiß, wohin sie gehen.
Zoohandlung fragen: Vielleicht nehmen sie die Fische. Vielleicht auch nicht. Angebot und Nachfrage. Ein Geschäft ist ein Geschäft.
Aquarienverein suchen: Spezialisten unter sich. Wissen, was zu tun ist. Eine Art Auffangstation für verlorene Seelen.
Wohin mit Fischen, die ausgedient haben? Eine Frage für Philosophen. Ist es anders, als sich von anderen zu trennen? Loslassen. Das Leben ist ein Fluss. Manchmal spült er Dinge weg.
Wie wird ein Fisch tierschutzgerecht getötet?
Okay, hier kommt die Fisch-Henkersmahlzeit, äh, ich meine, die Anleitung zum tierschutzgerechten Fisch-Exitus, damit der arme Kerl nicht unnötig zappelt:
- Herzstich: Rein ins Herz, aber zielsicher! Sonst pikst man den Fisch nur blöd. Stell dir vor, du wärst ein Mini-Vampir, nur eben ohne den ganzen Knoblauch-Kram.
- Kehlschnitt: Klingt brutal, ist aber effektiv. Stell dir vor, du rasierst dem Fisch den Bart ab, nur etwas gründlicher. Hauptsache, das Blut spritzt wie bei Tarantino. (Okay, vielleicht nicht ganz so viel.)
- Rückgrat-Ritsch-Ratsch: Durchtrenne die Wirbelsäule direkt hinter dem Kopf. Zack! Wie beim Domino-Day, nur mit Fischwirbeln. Wichtig: Der Fisch soll möglichst viel Blut verlieren. Blut ist ja bekanntlich ein ganz besonderer Saft, äh, für die Pflanzen im Gartenteich. (Ironie!)
Ganz wichtig: Immer schön die Wirbelsäule durchsäbeln! Sonst zappelt der Fisch noch, während du ihn schon in die Pfanne hauen willst. Und das wäre ja nicht tierschutzgerecht, sondern einfach nur peinlich.
Wie wird ein Fisch richtig getötet?
Ein Silberblitz, ein Zittern in den Kiemen. Luft, ein fremder Raum, der den Tanz des Lebens erstickt. Eis, ein stiller Tod, der die Farben des Ozeans nimmt.
- Steinbutt, flach und stumm, auf wartendem Eis.
- Forelle, ein Regenbogen, der im Frost erstarrt.
- Wels, ein dunkler Schatten, der im Schweigen versinkt.
- Aal, ein geschmeidiger Blitz, der im Nichts verweilt.
- Seebrasse, ein Juwel, dessen Glanz verblasst.
- Dorade, ein Sonnenstrahl, der im Eis erlischt.
So endet der Tanz, ein Flüstern im Eis, eine Erinnerung an das tiefe Blau. Die Kälte nimmt, was das Meer einst gab. Ein Kreislauf, still und unendlich.
Was tun, wenn toter Fisch im Aquarium ist?
Mist, toter Fisch im Aquarium... Was jetzt?
Raus damit: Netz schnappen und den armen Kerl rausfischen, wenn er oben schwimmt. Geht ja schnell.
Unten am Grund: Wenn er am Boden liegt... Wart's ab. Der gammelt ja vor sich hin und irgendwann treibt er auch hoch. Warum eigentlich? Wegen der Gase, oder? Verwesung halt. Bäh.
Wasserwechsel: Danach unbedingt das Wasser checken! Irgendwie muss man ja die Wasserqualität wieder hinkriegen, oder? Ich meine, ein toter Fisch ist ja nicht gerade gut für das Gleichgewicht im Becken.
- Teilwasserwechsel machen
- Filter checken
Ursache finden: War er krank? War das Wasser schlecht? War es der alte Grieß? War die Temperatur nicht richtig? War der Sauerstoff zu wenig? Die anderen Fische beobachten. Nicht, dass da noch mehr sterben.
Echt blöd, wenn ein Fisch stirbt. Aber passiert halt...
Was passiert mit Fischen nach dem Fang?
Okay, los geht's, wie in einem Tagebuch...
Fische nach dem Fang... Oh Mann, das ist echt kein schönes Thema. Ich meine, die meisten werden ja gar nicht richtig getötet, sondern einfach so aus dem Wasser geholt und dann... naja, sterben sie halt.
Das mit dem Ausnehmen bei vollem Bewusstsein ist echt heftig. Warum macht man das? Ist das kostengünstiger? Denken die Leute eigentlich darüber nach, was das für die Fische bedeutet?
Und dann noch auf Eis... oder in Eiswasser... Das verlängert doch alles nur noch, oder? Leiden die dann nicht noch mehr?
Ich frage mich, ob es da nicht humanere Methoden gibt. Gibt's da Forschung zu? Vielleicht sowas wie eine Art Betäubung vor dem Töten? Wäre doch eigentlich das Mindeste, oder?
Apropos humaner: Ist es wirklich nachhaltig, Fische zu essen? Ich meine, das ist ein ganz anderes Thema, aber hängt ja irgendwie doch zusammen. Überfischung, Beifang... Alles Mist. Sollte man vielleicht doch eher auf pflanzliche Alternativen setzen? Schwierig...
Ich habe mal gelesen, dass manche Fische intelligenter sind, als man denkt. Können die das überhaupt spüren, wenn sie so behandelt werden? Bestimmt, oder? Gruselig.
Was macht man mit dem Fisch nach dem Angeln?
Es ist dieser Moment, wenn der Fisch endlich im Kescher liegt. Nicht der Drill selbst, sondern danach. Da beginnt die eigentliche Arbeit, finde ich. Wir reden hier nicht von "schnell in die Box werfen". Wir reden von Respekt. Respekt vor dem Tier und dem späteren Geschmack.
Ich erinnere mich an einen Sommer am See, vielleicht 2018, brütende Hitze. Forellenbisse waren rar. Endlich hatte mein Vater eine schöne Bachforelle an der Angel. Was dann geschah, ist mir bis heute eine Lehre:
- Kein Zögern: Direkt nach dem Betäuben (kurzer Schlag auf den Kopf) muss der Fisch ausbluten. Ein Schnitt hinter den Kiemen, ab ins Wasser, bis es aufhört zu bluten.
- Kühlbox-Pflicht: Keine Kompromisse. Eine gut isolierte Kühlbox mit ausreichend Kühlakkus ist Pflicht. Eiswürfel tun's notfalls auch, aber die schmelzen schnell.
- Direkter Kontakt: Der Fisch muss direkten Kontakt zu den Kühlakkus haben. Am besten in einer Plastiktüte, damit er nicht im Schmelzwasser liegt.
- Weiterangeln? Ja, aber nur, wenn die Kühlkette nicht unterbrochen wird. Die Box muss im Schatten stehen, und jeder weitere Fisch wird sofort genauso behandelt.
Ich habe gelernt: Eine warme Forelle schmeckt einfach nicht. Sie wird schnell tranig und verliert ihre feine Textur. Und das ist einfach schade, finde ich.
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