Wie viel darf man bei Herzschwäche trinken?
Herzschwäche: Wie hoch ist die empfohlene Trinkmenge?
Dieses Thema, die Trinkmenge bei Herzschwäche, das ist bei uns zuhause so ein ständiger Begleiter. Mein Vater lebt damit, jeden einzelnen Tag.
Sein Kardiologe in der Klinik Links der Weser hat es uns im März letzen Jahres ganz klar gemacht: Anderthalb Liter, maximal zwei. Das ist seine Welt. Alles, was er an Flüssigkeit zu sich nimmt, wird aufgeschrieben.
Nicht einfach morgens nen Liter runter und dann nichts mehr. Es geht drum, den Körper über den Tag hinweg im Gleichgewicht zu halten, so wie eine Pflanze, die man nicht ertränkt, sondern nur feucht hält.
Ich habs einmal erlebt, im Juli, als es so heiß war. Da hat er zu viel getrunken, weil er dachte, er muss. Abends waren seine Knöchel dick, richtig geschwollen. Das war ne Lehre für uns alle.
Seine zwei Tassen Kaffee am Morgen, die sind heilig. Die zählen wir aber mit. Das ist sein kleines Ritual, sein Start in den Tag, das nimmt ihm keiner.
Frage: Wie viel sollte man bei Herzschwäche trinken? Antwort: Bei Herzschwäche wird eine tägliche Trinkmenge von 1,5 bis 2 Litern empfohlen.
Frage: Zählt Kaffee zur Trinkmenge bei Herzschwäche? Antwort: Ja, Kaffee wird in die tägliche Flüssigkeitsbilanz eingerechnet, meist sind etwa zwei Tassen unbedenklich.
Frage: Was passiert bei zu hoher Trinkmenge? Antwort: Eine zu hohe Flüssigkeitszufuhr kann zu Wassereinlagerungen (Ödemen) führen und das Herz zusätzlich belasten.
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