Wie stelle ich eine 5% Lösung her?

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5%-Lösung einfach erklärt: 5 g Stoff in 95 g Lösungsmittel (z.B. Wasser) lösen. Ergibt 100 g Lösung, wobei der gelöste Stoff 5 % der Gesamtmasse ausmacht. Wichtig: Masse des Stoffes im Verhältnis zur Gesamtmasse der Lösung beachten.
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Wie mische ich eine 5% Lösung? Einfache Anleitung!

Okay, hier ist mein Versuch, das umzuschreiben, wie ich's machen würde, wenn mich jemand fragt:

Die einfache Frage, kurz und bündig:

Wie macht man 'ne 5% Lösung?

Meine persönliche, etwas chaotische, aber hoffentlich hilfreiche Erklärung:

Also, ich hab das mal in Chemie in der Schule gemacht, glaub ich. War glaub ich 2008 in Lörrach, war sauöde, aber das Prinzip ist hängen geblieben. Im Grunde, du willst, dass 5% von deiner ganzen Mischung das Zeug ist, was du reinmischst.

Einfach gesagt, denk dran: 5% ist 5 von 100.

Konkret, wenn du 100g Lösung haben willst, brauchst du 5g von dem Zeug, das du lösen willst. Und dann füllst du mit dem Lösungsmittel (meistens Wasser) auf 100g auf. Nicht 100 ml Wasser! Auf 100g gesamte Masse achten!

Ich hab mal 10% Salzlösung für so ein komisches Experiment für die Schule gemacht. Ich glaub, das waren 10g Salz und dann hab ich so lange Wasser reingekippt, bis ich 100g auf der Waage hatte. So war's, glaub ich.

Manchmal ist's einfacher, wenn man's in kleineren Mengen macht. Wenn du z.B. nur 50g Lösung brauchst, dann nimmst du halt die Hälfte von allem. Also 2,5g von dem Zeug, das du lösen willst, und dann Wasser, bis du 50g hast.

Hoffe das hilft. Ist alles schon so lange her, aber so in etwa war das, meine ich.

Wie stelle ich eine 1-prozentige Lösung her?

Es war Spätsommer '98, die Sonne brannte auf die Fenster des Chemielabors in Tübingen. Ich musste eine 1-prozentige Agarose-Lösung für eine Gel-Elektrophorese herstellen. Panik! Ich, Erstsemester, und Agarose sah aus wie Puderzucker.

  • Die Herausforderung: Eine akkurate Lösung herzustellen, ohne alles zu versauen.

Ich kramte in meinem Notizbuch. Da stand etwas von: 10 ml Konzentrat auf 990 ml Wasser, ergibt 1000 ml. Das klang logisch.

  • Das Problem: Was, wenn ich nur weniger brauchte? Oder mehr?

Ich überlegte:

  1. Grundprinzip: 1 % bedeutet 1 Gramm Substanz auf 100 ml Lösung.
  2. Mein Hirn rauchte: Ich brauchte aber keine 100 ml.

Dann kam mir der Geistesblitz: Dreisatz! Für 5 Liter einer 2,5-prozentigen Lösung:

  1. 5 Liter = 5000 ml.
  2. 2,5 % von 5000 ml sind 125 ml.

Also brauchte ich 125 ml Konzentrat und füllte mit Lösungsmittel auf 5000 ml auf. Fertig! Ich war König im Labor!

  • Der Aha-Moment: Prozentrechnen war doch nicht so schlimm.

Wie stellt man eine 3-prozentige Lösung her?

  • 3% Lösung: 3 g Substanz in 100 mL Lösung. Fertig.

  • Infusionstrick: 500 mL Glucose (5%). 150 mL raus. 150 mL NaCl (10%) rein.

  • Ergebnis: Keine 3% NaCl. Chloridspitzen vermeiden, ja. Aber Mathematik ist Mathematik.

  • Warum das Ganze? Glucose senken, NaCl heben. Klinische Balance, nicht absolute Prozentzahl.

  • Alternativ: Verdünnung. Rechnen. Genauigkeit vor Gefühl. Die Dosis bestimmt das Gift.