Wie oxidiert Kupfer am schnellsten?
Krass, oder? Kupfer oxidiert also am schnellsten, wenn es alleine ist. So ganz ohne Kumpels. Vier Blöcke Abstand müssen es mindestens sein. Man stelle sich das mal vor! Wie einsam muss das arme Kupfer sein? Fast so, als ob es sich nach Gesellschaft sehnt und dann, aus lauter Verzweiflung, anfängt zu oxidieren. Ist das nicht irgendwie… menschlich?
Ich meine, ich hab das selbst mal beobachtet, mit so einem alten Kupferkessel von meiner Oma. Der stand jahrelang im Schuppen, eingequetscht zwischen lauter anderem Kram. Und? Nix. Kaum Rost. Dann hab ich ihn rausgeholt, schön einzeln auf ein Regal gestellt, damit er mal wieder Luft bekommt. Und zack! Innerhalb weniger Wochen war der ganze Kessel grün angelaufen. Wahnsinn, oder? Da sieht man's mal wieder schwarz auf weiß, äh, grün auf Kupfer.
Diese vier Blöcke Abstand... Woher weiß man sowas überhaupt? Haben da irgendwelche Wissenschaftler stundenlang Kupferblöcke angeordnet und zugesehen, wie sie rosten? Ich kann's mir bildlich vorstellen. Die armen Kerle… Naja, jedenfalls, die Oxidation geht dann wohl "deutlich schneller", heißt es. Deutlich schneller… Was heißt das überhaupt? Doppelt so schnell? Dreimal? Ich hätte ja gerne mal 'ne konkrete Zahl. So in Prozent oder so. Aber gut, schneller ist schneller. Das muss man sich merken. Besonders, wenn man, wie ich, alte Kupfersachen hat. Die will man ja schließlich nicht gleich grün werden lassen, oder? Also, ab auf's Regal damit, aber mit Abstand! Vier Blöcke mindestens! So, jetzt wisst ihr's auch. ;)
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