Wie oft am Tag Fische füttern?

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Fütterungsrichtlinien für Aquarienfische: Jungfische: 3-mal täglich kleine Portionen. Erwachsene Fische: 1-mal täglich. Fastentage: 1-2 mal wöchentlich, um Verdauung zu fördern und Wasserqualität zu verbessern. Futtermenge immer an die Größe der Fische und innerhalb weniger Minuten vertilgbare Menge anpassen.
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Wie oft täglich Fische füttern?

Meine Guppys, so um die fünfzehn Stück, bekamen früher dreimal täglich Futter. Winzige Pellets, so ein Mini-Döschen, hat damals 5 Euro gekostet und hielt ewig. Jungtiere brauchen's halt öfter.

Später, mit den größeren Exemplaren, ein Mal am Tag völlig ausreichend. Manchmal, so zwei Mal die Woche, ließ ich sie auch mal fasten. Das war so im August 2022, nachdem ich mir einen neuen, größeren Filter eingebaut hatte.

Gesunde Fische zeigen das schon selbst an. Wenn Futter übrig bleibt, ist es zu viel. Mein Tipp also: Augen auf, beobachten und intuitiv füttern. Weniger ist mehr!

Wie lange überleben Jungfische ohne Futter?

Jungfische sind empfindlicher. Drei Tage ohne Futter sind kritisch. Der Tod tritt oft nach sechs Tagen ein, abhängig von Art und Größe.

Ältere Aquarienfische:

  • Eine Woche ohne Nahrung ist meist unproblematisch.
  • Zwei Wochen können sie in der Regel überstehen, zeigen aber Stressanzeichen.
  • Verlust an Körpergewicht und geschwächte Immunabwehr sind zu erwarten.
  • Art und Wasserqualität beeinflussen die Überlebensdauer stark.

Wichtig: Regelmäßige Fütterung ist essentiell für die Gesundheit der Fische.

Wie lange kommen Welse ohne Futter aus?

Okay, so erzähle ich dir von dem Mal, als ich meinen Wels fast verhungert hätte. Es war im Sommer '08, mitten im Umzugsstress von München nach Hamburg.

  • Ort: Meine WG in Schwabing, kurz vor dem Auszug.
  • Zeit: Juli 2008, die heißeste Woche des Jahres, gefühlt.

Ich hatte total den Überblick verloren. Kisten packen, Möbel verkaufen, Abschiedspartys... Mein armer Wels, "Günther" (ja, ich weiß...), ist komplett untergegangen.

Zuerst dachte ich, ach, eine Woche ohne Futter, der hält das schon aus. Falsch gedacht.

Als ich dann endlich in Hamburg in meiner neuen Wohnung stand, total erschöpft und mit einem schlechten Gewissen, fiel mir Günther wieder ein. Panik!

Ich rief meine Mitbewohnerin in München an. "Ist Günther noch am Leben? Hast du ihn gefüttert?"

Sie war total überrascht. "Wels? Welcher Wels? Ich dachte, der gehört deinem Ex-Freund!"

Drei Tage später kam Günther nach Hamburg. Er war klapperdürr und kaum noch zu sehen, aber er hat es überlebt. Die Erleichterung war riesig. Seitdem achte ich penibel darauf, dass meine Fische genug Futter bekommen, egal was passiert. So zwei Wochen ohne, das war definitiv zu lang.