Wie lang darf eine Zuleitung sein?

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Die Länge einer Zuleitung (z.B. Verlängerungskabel) hängt vom Kabelquerschnitt und der Stromstärke ab. Eine typische Schutzkontaktverlängerung mit 1,5 mm² Querschnitt darf bei 16A Belastung maximal 30m lang sein. Bei längeren Strecken oder höherer Belastung muss ein Kabel mit größerem Querschnitt oder eine andere Lösung (z.B. Stromverteiler mit mehreren Anschlüssen) verwendet werden, um Spannungsabfall und Überhitzung zu vermeiden.
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Wie lang darf so ein Verlängerungskabel denn sein? Diese Frage hab ich mir auch schon oft gestellt, besonders als ich neulich das Gartenhaus neu gestrichen habe. Man braucht ja Licht, oder? Und plötzlich war die Steckdose viel zu weit weg!

Also, das hängt wohl ganz stark vom Kabel ab, hat mir mein Elektriker-Onkel erklärt. So ein ganz normales Kabel, weiß ich noch, 1,5 mm² Querschnitt, das ist ja Standard, das darf bei 16 Ampere – also, so viel wie unsere Bohrmaschine zieht – maximal 30 Meter lang sein. Klingt viel, ist es aber irgendwie auch nicht, wenn man mal drüber nachdenkt. Ich musste damals jedenfalls zweimal umziehen.

Stell dir vor, du willst damit den Rasenmäher betreiben, und das Kabel ist viel länger! Dann wird’s kritisch. Erstens, der Spannungsabfall, das heißt, der Rasenmäher bekommt nicht mehr genug Power und spuckt vielleicht sogar den Geist auf. Zweitens, wird das Kabel ganz schön heiß – Vorsicht Brandgefahr! Mein Vater hat mal ein altes, dünnes Kabel überlastet, das hat ganz schön gequalmt! Gott sei Dank ist nichts passiert.

Deswegen: Lieber ein Kabel mit dickerem Querschnitt nehmen, wenn man längere Strecken hat. Oder, und das ist auch eine gute Idee, man könnte so einen Stromverteiler verwenden – da kann man dann mehrere Geräte anschließen, ohne dass das eine Kabel überlastet wird. Ach ja, und immer schön auf die Angaben vom Hersteller achten – die sind da nicht umsonst draufgedruckt! Das hab ich leider erst gelernt, nachdem ich schon fast einen Kabelbrand hatte. Man lernt halt nie aus...