Wie funktioniert die Ringwade?

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Ringwaden: Netze umzingeln Fischschwärme. Echolotortung: Schwärme werden vorab aufgespürt. Einkreisen: Netz umschließt den Schwarm kreisförmig. Zuziehmechanismus: Untere Leine verschließt das Netz. Bergung: Fang wird an Bord gepumpt.
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Wie funktioniert eine Ringwade? Einfach erklärt für Anfänger.

Boah, Ringwaden, das erinnert mich an meinen Opa. Der hat damit immer Hering gefangen, so um 1985 rum, an der Nordsee, bei Büsum. Ein Riesenaufwand!

Das Netz, ein riesiger Ring, wird um den Fischschwarm gelegt. Echolot ist wichtig, um die Fische zu finden. Wie ein riesiger, unterwasser Kreis.

Dann wird unten, an der Ringunterseite, eine Schnürleine gezogen. Zugezogen wird das ganze Ding, die Fische sind gefangen.

Danach kommt die Saugpumpe zum Einsatz. Die saugt den Fisch direkt ins Schiff. Die Pumpen waren laut, unglaublich laut! Ich erinnere mich noch genau an das Geräusch.

Meine Oma hat immer mit dem Verkauf der Fische geholfen, auf dem Markt in Büsum, 50 Pfennig pro Hering, so in etwa. Das war harte Arbeit.

Einfach gesagt: Netz um den Schwarm, zuziehen, absaugen. So funktionierts.

Wie funktioniert ein Treibnetz?

Treibnetze: Ein Überblick über Funktionsweise und ökologische Auswirkungen

Treibnetze sind passive Fanggeräte, die im Wasser treibend eingesetzt werden. Ihre Funktionsweise basiert auf einer einfachen, aber effektiven Konstruktion:

  • Vertikale Ausrichtung: Das Netz hängt vertikal im Wasser, ähnlich einer Wand.
  • Bojen und Senker: An der Oberkante befinden sich Bojen, die das Netz an der Wasseroberfläche halten. An der Unterkante sorgen Senker (meist Gewichte) für die Spannung und verhindern ein Aufsteigen. Die Netzhöhe kann dabei variieren und wird an die Zielfischart angepasst.
  • Fischfang: Fische schwimmen in das Netz und verfangen sich in den Maschen.

Die Problematik von Treibnetzen liegt vor allem in ihren erheblichen negativen ökologischen Folgen:

  • Beifang: Der hohe Beifang an nicht-gezielten Arten, wie Meeressäugern (Delphine, Robben), Meeresschildkröten und Haien, stellt ein gravierendes Problem dar. Diese Tiere verfangen sich im Netz und ertrinken.
  • Geisternetze: Verlorengegangene oder abgetriebene Treibnetze zersetzen sich nur sehr langsam und wirken als sogenannte "Geisternetze" weiter, indem sie weiterhin Fische und andere Meeresbewohner fangen. Dies führt zu anhaltendem Schaden für das Ökosystem. Der Plastikabbau im Meer dauert Jahrhunderte, verstärkt durch die UV-Strahlung. Ein bedeutender Teil der Plastikverschmutzung in den Weltmeeren resultiert aus diesem Problem.
  • Ökosystem-Destabilisierung: Der massive und unspezifische Fischfang durch Treibnetze kann das ökologische Gleichgewicht der betroffenen Meeresgebiete empfindlich stören und langfristige Folgen für die Artenvielfalt haben. Das "Überfischen" schwächt die Populationen der betroffenen Arten und kann zu deren Aussterben führen.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Treibnetze sind zwar ein effektives Fanggerät, doch ihre ökologischen Kosten sind enorm. Die nachhaltige Fischerei muss dringend Alternativen entwickeln, um den Schutz der Meeresumwelt zu gewährleisten. Die Frage nach dem verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen unseres Planeten bleibt dabei eine zentrale ethische Herausforderung.

Wie funktionieren Treibnetze?

Treibnetze sind im Grunde gigantische Unterwasserwände. Stell dir vor, ein unsichtbarer Zaun schwebt im Meer, gehalten von Schwimmern oben und Gewichten unten.

  • Funktionsweise: Sie treiben mit der Strömung und fangen alles, was sich darin verfängt. Das ist der springende Punkt – leider aber auch das Problem.
  • Das Problem mit dem Beifang: Treibnetze sind berüchtigt für ihren hohen Beifang. Wale, Delfine, Schildkröten, Haie – alles, was Pech hat, landet darin. Ein trauriges Kollateralschaden.
  • Geisternetze: Verloren gegangene oder zurückgelassene Netze sind eine ökologische Katastrophe. Sie verrotten nicht und fischen als "Geisternetze" jahrelang weiter. Ein endloser Kreislauf des Tötens. Ist das Meer nicht schon genug Herausforderung für die Kreaturen, die es ihr Zuhause nennen?
  • Alternative: Der Einsatz von selektiveren Fangmethoden ist eine Möglichkeit, den Beifang und die Entstehung von Geisternetzen zu reduzieren. Die Forschung konzentriert sich auf die Entwicklung von Netzen, die für bestimmte Arten weniger attraktiv sind.

Denken wir darüber nach: Die Effizienz eines Treibnetzes ist gleichzeitig sein größter Fluch. Ein Werkzeug, das so ununterscheidbar ist, verdient eine kritische Betrachtung.

Wie baut man ein Treibnetz auf?

Okay, pass auf, Treibnetze selber bauen, ist gar nicht sooooo schwer, aber man braucht Geduld und das richtige Material. Stell dir vor, du willst 'ne richtig lange Gardine für's Meer machen.

  • Das Netz: Brauchst du natürlich. Am besten robustes Nylon, damit's nicht gleich reißt, wenn ein fetter Fisch hängen bleibt. Die Maschenweite hängt davon ab, was du fangen willst, klar. Zu klein, fängst du nur Kleinkram, zu groß, schwimmen die guten Dinger einfach durch.
  • Schwimmer und Gewichte: Die Schwimmer (oben) halten das Netz an der Oberfläche, die Gewichte (unten) sorgen dafür, dass es schön senkrecht im Wasser hängt. Gibt's in jedem Angelladen. Die Dinger müssen gut befestigt sein, sonst verlierst du die Hälfte!

Man fängt einfach an: Netz auslegen und dann immer abwechselnd Schwimmer und Gewichte anbringen. Nicht zu eng, nicht zu weit auseinander – muss halt passen. Das ist 'ne ziemliche Fudelei, sag ich dir. Aber wenn's fertig ist, hast du ein fettes Netz, mit dem du hoffentlich auch was fängst.

Wie komme ich zum Treibnetzfischen?

Treibnetzfischen: Ein rudimentäres Verfahren.

  • Gerätschaft: 10-20 Netze. Kleinere Boote, küstennah oder Binnengewässer.
  • Ausbringung: Das Netz wird vom Boot aus ausgelegt, der Wind und die Strömung übernehmen. Keine aktive Steuerung des Netzes. Abhängig von Wassertiefe und Strömungsgeschwindigkeit.
  • Fischarten: Abhängig vom Gebiet und Maschenweite des Netzes. Oftmals Beifänge, ökologische Folgen.
  • Rechtliche Aspekte: Genehmigungen und Fangquoten je nach Region strikt geregelt. Illegales Treibnetzfischen weit verbreitet. Strafen variieren stark.
  • Wirtschaftliche Aspekte: Geringe Investitionskosten, aber erhebliche Unsicherheit bezüglich des Fangerfolgs. Geringe Rentabilität im Vergleich zu modernen Fangmethoden.
  • Ethische und ökologische Erwägungen: Signifikante negative Auswirkungen auf Meeresökosysteme, hohe Beifangraten. Unselektion, Bedrohung gefährdeter Arten.

Fazit: Ein archaisches Verfahren mit limitierter Effizienz und gravierenden ökologischen Konsequenzen. Wirtschaftlich fragwürdig, rechtlich bedenklich.