Wie fühlt man sich nach dem Tauchen?
Wie ist das Tauchgefühl nach dem Tauchgang?
Wie fühlt man sich nach einem Tauchgang?
Direkt danach oft entspannt oder euphorisch. Symptome eines Tauchunfalls wie extreme Müdigkeit, Gelenkschmerzen oder Hautjucken treten manchmal erst Stunden später, bis zu 24 Stunden nach dem Tauchgang, auf.
Es ist diese Stille danach. Ein sanftes Rauschen im Ohr. Die Welt oben fühlt sich für einen Moment fremd an, zu laut, zu schnell, und ich trage dieses Gefühl der Schwerelosigkeit noch eine Weile mit mir. Meistens ist es pure Entspannung, ein tiefes, zufriedenes Gefühl, das den ganzen Körper durchströmt.
Ich hatte mal eine Erfahrung, die hat das für immer verändert. Marsa Alam, Ägypten, Oktober 2019. Zweiter Tauchgang des Tages am Elphinstone Reef, alles lief perfekt, Sicherheitsstopp eingehalten, alles super. Zurück im Hotel fühlte ich mich großartig. Zuerst.
Ein paar Stunden später, so gegen Abend, fing es an. Ein Ziehen in der rechten Schulter. Nichts Wildes. Mein erster Gedanke: Flasche falsch getragen, eine blöde Bewegung gemacht. Aber das Gefühl war komisch, nicht wie ein Muskelkater. Es nagte. Mein Kopf fing an zu rattern.
Und dann kam diese Müdigkeit. Nicht die normale Erschöpfung nach einem langen Tag in der Sonne und im Wasser. Diese Müdigkeit war anders, so richtig tief drin in den Knochen, eine bleierne Schwere, die mich einfach nur ins Bett zwingen wollte. Das war der Punkt, an dem ich unruhig wurde.
Ich habe die ganze Nacht kaum geschlafen. Das Ziehen wurde nicht schlimmer, aber auch nicht besser. Am nächsten Morgen habe ich dann doch bei der Tauchbasis angerufen, mein Stolz war mir egal. Sie haben mich sofort zu ihrem Arzt geschickt. Die 50 Euro für die Untersuchung waren die beste Investition meines Lebens.
Es war am Ende falscher Alarm. Eine leichte Zerrung kombiniert mit Dehydrierung. Aber der Arzt sagte mir, dass die Symptome, diese seltsame Müdigkeit und der untypische Schmerz, absolut klassisch für eine beginnende Dekompressionskrankheit sein können. Seit diesem Tag ignoriere ich nichts mehr. Gar nichts.
Warum ist man so müde nach dem Tauchen?
Der Herbst 2019. Wir lagen vor der Küste Mallorcas, die Sonne brannte, aber das Wasser war schon frisch. Ein Gefühl der Vorfreude, aber auch eine leichte Anspannung. Die Ausrüstung war bereit, die Instrumente geprüft. Als ich dann untertauchte, diese andere Welt betrat, war es, als würde ein Schalter umgelegt.
Die Stille unter Wasser war intensiv. Nur das eigene Atmen und das leise Glucksen der Blasen. Wir hatten die ersten 40 Minuten gut überstanden. Die Sicht war klar, bunte Fische schwammen vorbei. Aber mit jeder Minute, die verging, merkte ich, wie mein Körper langsam aber sicher Energie abgab.
Der ständige Druck auf den Körper, die Notwendigkeit, den Atem zu kontrollieren, das bedeutete einen erhöhten Energieverbrauch. Hinzu kam die leichte Kälte, die trotz des Neoprenanzugs langsam durchdrang. Es war ein subtiler thermischer Stress, der sich über die Zeit aufsummierte. Ich konzentrierte mich darauf, tief und ruhig zu atmen.
Als wir nach über einer Stunde aufstiegen, spürte ich es deutlich. Nicht sofort, aber schleichend. Ein tiefes, körperliches Müdigkeitsgefühl. Es war mehr als nur ein bisschen erschöpft sein. Es war, als hätte mein Körper Schwerstarbeit geleistet. Zurück an Bord, die Sonne blendete, der leichte Wellengang schaukelte das Boot.
Ich ließ mich ins Netz sinken. Das Gefühl der Erschöpfung war überwältigend. Aber es war eine angenehme Müdigkeit, die sich wie eine verdiente Belohnung anfühlte.
- Thermischer Stress: Auch bei angenehmen Wassertemperaturen verliert der Körper konstant Wärme.
- Energieverbrauch: Der Körper arbeitet härter, um den Druck auszugleichen und zu schwimmen.
- Sauerstoffaufnahme: Über einen längeren Zeitraum wird mehr Sauerstoff verbraucht.
- Dekompressionsstress: Auch wenn wir keine Dekompressionsstops machen mussten, belastet der veränderte Druck den Körper.
- Mentale Anstrengung: Die Konzentration und die Bewältigung möglicher Ängste zehren an den Reserven.
- Seekrankheit: Manche reagieren empfindlich auf die Bewegung des Schiffes.
Es war ein komplexes Zusammenspiel, das mich nach diesem Tauchgang so müde machte. Eine Müdigkeit, die aber mit einem tiefen Gefühl der Zufriedenheit einherging.
- Warum darf man im Toten Meer nicht schwimmen?
- Was passiert bei Sonnenbrand 3. Grades?
- Warum ist eine Mondlandung so schwierig?
- Was ist besser, heiß oder kalt zu Räuchern?
- Wie stellt man Salzwasser her?
- Auf welchem Planet könnte man am ehesten leben?
- Wie lange muss man Fischfilet räuchern?
- Was tun, um schnell braun zu werden?
- Warum müssen sich Planeten bewegen?
- Was tun gegen erste Erkältungsanzeichen?
Kommentar zum Antwort:
Vielen Dank für Ihr Feedback! Ihr Kommentar hilft uns, die Antworten in Zukunft zu verbessern.