Wie bekommt man Sonnenausschlag weg?

24 Aufrufe
Sonnenallergie, auch als Mallorca-Akne bekannt, ist ein lästiges Problem, das mit juckenden, roten Flecken auf der Haut einhergeht. Kühlung mit Quarkumschlägen und die Anwendung von cortisonhaltigen Cremes können die Symptome lindern. Bei starkem Juckreiz können zusätzlich Antihistaminika Linderung verschaffen.
Kommentar 0 Gefällt mir

Sonnenausschlag ade: So bekämpfen Sie Mallorca-Akne und Co.

Sonnenallergie, auch bekannt als Mallorca-Akne, ist ein weit verbreitetes Phänomen: Plötzlich tauchen nach Sonnenexposition juckende, rote Pusteln und Flecken auf der Haut auf, die den Urlaub oder den schönen Sommertag gehörig vermiesen können. Doch keine Panik, denn die meisten Fälle lassen sich gut behandeln. Wichtig ist jedoch, die Ursache zu verstehen und die richtige Strategie zur Linderung der Symptome anzuwenden.

Die Auslöser der Sonnenallergie sind vielfältig: Es handelt sich nicht um eine klassische Allergie im Sinne einer Immunreaktion gegen einen bestimmten Stoff. Vielmehr handelt es sich um eine phototoxische oder photoallergische Reaktion der Haut auf Sonnenlicht in Kombination mit bestimmten Substanzen. Diese können in Sonnencremes, Parfüms, Medikamenten (z.B. Antibiotika) oder Pflanzen enthalten sein. Auch genetische Veranlagung spielt eine Rolle. Die Intensität der Sonnenstrahlung und die individuelle Hautbeschaffenheit beeinflussen ebenfalls das Auftreten und die Schwere der Symptome.

Erste Hilfe bei Sonnenausschlag: Sobald die ersten Anzeichen auftreten – Juckreiz, Rötungen, kleine Bläschen – sollten Sie folgende Maßnahmen ergreifen:

  • Kühlung: Kühle Umschläge, zum Beispiel mit lauwarmem Wasser oder – wie oft empfohlen – mit Quark, helfen, die Entzündung zu reduzieren und den Juckreiz zu lindern. Achten Sie jedoch darauf, dass der Quark frisch ist und keine zusätzlichen Zusätze enthält, um Reizungen zu vermeiden.
  • Vermeiden Sie weitere Sonnenexposition: Direkte Sonneneinstrahlung verschlimmert die Symptome. Suchen Sie Schatten auf und verwenden Sie – nach Abklingen der akuten Symptome – einen Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF 50+). Achten Sie auf einen breitbandigen Schutz (UVA und UVB).
  • Lockere Kleidung: Enganliegende Kleidung kann den Juckreiz verstärken. Tragen Sie daher lockere, atmungsaktive Kleidung aus Naturmaterialien.
  • Medikamentöse Behandlung: Bei starkem Juckreiz können Antihistaminika in Tablettenform oder als Creme helfen. Cortisonhaltige Cremes, die Sie in der Apotheke erhalten, wirken entzündungshemmend und juckreizstillend. Diese sollten jedoch nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker angewendet werden, da eine Langzeitbehandlung unerwünschte Nebenwirkungen haben kann.

Wann zum Arzt gehen?

Bei schwerem Verlauf, ausgedehnten Hautveränderungen, Fieber oder starker Schwellung sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Er kann die Diagnose bestätigen und eine geeignete Therapie empfehlen. In manchen Fällen kann eine Blutuntersuchung notwendig sein, um andere Erkrankungen auszuschließen.

Vorbeugung ist besser als Heilen:

  • Langsamer Bräunen: Gewöhnen Sie Ihre Haut langsam an die Sonne. Vermeiden Sie zu lange Sonnenbäder, insbesondere in den Mittagsstunden.
  • Hochwertiger Sonnenschutz: Verwenden Sie immer einen Sonnenschutzmittel mit hohem LSF, auch an bewölkten Tagen.
  • Achten Sie auf Ihre Hautpflege: Verwenden Sie milde, parfümfreie Pflegeprodukte.
  • Identifizieren Sie mögliche Auslöser: Führen Sie gegebenenfalls ein Hauttagebuch, um mögliche Auslöser Ihrer Sonnenallergie zu identifizieren.

Mit den richtigen Maßnahmen und etwas Geduld können Sie Sonnenausschlag effektiv bekämpfen und den Sommer unbeschwert genießen. Denken Sie daran: Bei Unsicherheiten ist immer eine Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker empfehlenswert.