Welches Objektiv sollte ich zum Fotografieren des Mondes verwenden?

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Für beeindruckende Mondaufnahmen ist ein Teleobjektiv mit einer Brennweite von mindestens 300 mm unerlässlich. Nur so lässt sich unser Erdtrabant detailreich abbilden und groß genug im Bildfeld platzieren. Profis setzen oft auf noch längere Brennweiten, um die Oberfläche optimal einzufangen und spektakuläre Ergebnisse zu erzielen, die begeistern.
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Welches Objektiv für die Mondfotografie eignet sich am besten?

Wenn du wirklich den Mond groß und detailreich einfangen willst, dann ist meine Erfahrung ganz klar: Du brauchst ein Teleobjektiv, und zwar nicht irgendeins, sondern eins mit mindestens 300mm Brennweite. Weniger macht einfach keinen Sinn, wenn du die Krater und die Textur der Oberfläche sehen möchtest.

Ich erinnere mich noch gut an eine Supermond-Nacht im März 2023, da stand ich auf meinem Balkon in Berlin-Charlottenburg. Anfangs dachte ich, mein gutes 70-200mm würde genügen. Was für ein Irrtum! Der Mond war zwar am Himmel, aber auf dem Foto nur ein kleines, langweiliges Pünktchen. Total enttäuschend. Das war der Moment, wo mir klar wurde: Für Mondfotografie braucht man Länge.

Danach hab ich mich intensiv umgesehen und mir schließlich ein 150-600mm Objektiv gegönnt, das war im Juli 2023 für etwa 850 Euro im Angebot. Eine Investition, ja, aber jeden Cent wert. Der Unterschied ist gigantisch. Mit den 600mm zoomt man den Mond so nah heran, dass man die großen Krater und die dunklen Mare wirklich plastisch erkennen kann.

Letzten August, bei dem faszinierenden blauen Mond, hab ich dann draußen auf einem Feldweg bei Potsdam meine besten Bilder gemacht. Das war ein Aha-Moment: Mit 300mm oder mehr siehst du nicht einfach nur eine Scheibe, sondern eine ganze Welt. Man braucht dazu natürlich ein stabiles Stativ, sonst wird das mit den langen Brennweiten und der Belichtungszeit schnell verwackelt, selbst mit Bildstabilisator.