Welche Einstellung ist Schonwaschgang?

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Die Frage, welche einstellung ist schonwaschgang, bezieht sich meist auf die Programme Feinwäsche oder Pflegeleicht. Diese Modi waschen Textilien besonders sanft mit reduzierter Schleuderzahl und niedriger Waschtemperatur. Das zugehörige Symbol zeigt eine Waschschüssel mit ein oder zwei Strichen darunter. Ein Blick auf das Pflegeetikett der Kleidung sichert die richtige Programmauswahl.
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Welche einstellung ist schonwaschgang? Feinwäsche

Die richtige Programmauswahl schützt empfindliche Textilien vor dauerhaften Schäden und unschönen Verformungen. Wer die Waschmaschine falsch einstellt, riskiert eingelaufene Kleidungsstücke oder zerstörte Fasern. Das Verständnis der optimalen Trommelbewegung bewahrt Lieblingskleidung vor dem sicheren Verschleiß im Alltag. Erfahren Sie alles Wichtige über den welche einstellung ist schonwaschgang.

Welche Einstellung an der Waschmaschine entspricht dem Schonwaschgang?

Der Schonwaschgang ist kein einzelner Knopf, sondern ein Sammelbegriff für Programme wie Pflegeleicht, Feinwäsche oder Wolle, die Ihre Kleidung durch mehr Wasser und weniger Schleudern vor dem Einlaufen schützen. Welches Programm das richtige ist, hängt stark von der Textilart und dem Pflegeetikett ab.

Der Begriff Schonwaschgang kann im Alltag schnell zu Missverständnissen führen, da die Bezeichnungen je nach Gerätehersteller variieren. Oft lässt sich nicht pauschal sagen, ob Pflegeleicht oder Feinwäsche die bessere Wahl ist, ohne die genaue Faserzusammensetzung zu kennen. Die richtige Einstellung hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab.

Ich stand früher selbst oft ratlos vor der Maschine. Aus Angst, meine neuen Lieblingshemden zu ruinieren, habe ich einfach alles in das erstbeste Programm geworfen. Das Ergebnis war frustrierend: eingelaufene Ärmel und völlig verknitterte Stoffe. Erst als ich anfing, mich mit den Unterschieden der Programme zu beschäftigen, wusste ich genau, wann welcher Modus greift.

Die drei klassischen Schongänge: Pflegeleicht, Feinwäsche und Wolle

Um empfindliche Kleidungsstücke sicher zu reinigen, bieten moderne Geräte verschiedene Abstufungen der mechanischen Schonung an. Diese unterscheiden sich vor allem durch den Wasserstand, die Trommelbewegung und die Schleuderdrehzahl.

Das Programm Pflegeleicht ist für Alltagskleidung aus Synthetik wie Polyester, Viskose oder Mischgewebe konzipiert. Es wäscht meist mit einer voreingestellten Schleuderdrehzahl von 800 bis 1200 Umdrehungen pro Minute. Damit die Textilien nicht knittern, sollte die Waschtrommel bei diesem Programm nur maximal zur Hälfte beladen werden.

Noch sanfter arbeitet die Feinwäsche, die für Kleider, Röcke oder Gardinen gedacht ist. Hier ist die Schleuderzahl meist auf rund 600 Umdrehungen pro Minute reduziert. Zudem sorgt ein höherer Wasserstand dafür, dass die empfindlichen Fasern in der Trommel regelrecht schweben und nicht stark aneinanderreiben.

Die maximale Schonung bietet der Woll- oder Handwaschgang. Die Trommel bewegt sich hier kaum noch und nutzt die sogenannte Wollwiege, um Kaschmir oder Seide ganz sanft durch das Wasser zu schaukeln. Das Schlussschleudern erfolgt mit maximal 400 Umdrehungen pro Minute oder wird komplett abgeschaltet.

Schonwaschgang manuell einstellen: Die Rettung für ältere Waschmaschinen

Falls Ihre Waschmaschine keine spezifischen Programmnamen besitzt, können Sie sich einen Schonwaschgang über die manuellen Regler ganz einfach selbst zusammenstellen. Reduzieren Sie dafür die Waschtemperatur auf kalte 20 Grad oder maximal 30 Grad Celsius.

Die mechanische Belastung steuern Sie direkt über die Schleuderdrehzahl. Stellen Sie diese manuell auf maximal 600 Umdrehungen pro Minute ein. Bei extrem empfindlichen Stoffen wie Seide oder feinen Spitzen-BHs empfiehlt es sich, das Schleudern komplett auszuschalten und zusätzlich ein feinmaschiges Wäschenetz zu verwenden.

In meiner WG hatten wir jahrelang eine uralte Maschine, deren Beschriftung komplett unleserlich war. Zu Beginn war das ein echtes Glücksspiel. Doch mit der manuellen Reduzierung auf 30 Grad und niedrigen Umdrehungen konnte ich selbst feine Textilien waschen, ohne dass jemals wieder etwas beschädigt wurde.

Die Schongänge im direkten Vergleich

Je nachdem, wie empfindlich das Material Ihrer Kleidung ist, eignet sich ein anderes Schonprogramm besser für den Waschalltag.

Pflegeleicht

Maximal bis zur Hälfte befüllen, um Knitterfalten zu vermeiden

Erhöhter Wasserstand im Vergleich zum normalen Baumwollprogramm

Synthetik wie Polyester, Nylon, Viskose sowie Mischgewebe

Reduziert auf etwa 800 bis 1200 Umdrehungen pro Minute

Feinwäsche

Maximal zu einem Drittel befüllen, um Reibung zu minimieren

Sehr hoher Wasserstand, Textilien schwimmen in der Trommel

Kleider, Röcke, feine Synthetikfasern, Dessous und Gardinen

Stark reduziert auf meist 600 Umdrehungen pro Minute

Wolle / Handwäsche

Nur wenige Einzelteile gleichzeitig waschen

Sehr schonend dosiert, Wäsche liegt ruhig in der Lauge

Wolle, Kaschmir, feinste Naturseide und handwaschbare Teile

Maximal 400 Umdrehungen pro Minute oder ganz deaktiviert

Für die meiste Alltagskleidung aus Kunstfasern reicht das Pflegeleicht-Programm völlig aus. Sobald die Textilien jedoch dünner oder feiner werden, sollten Sie auf Feinwäsche wechseln. Echte Wolle und sensible Naturfasern gehören dagegen ausnahmslos in den spezialisierten Wollwaschgang.

Verwirrung vor dem Waschbecken: Lukas und seine erste eigene Wäsche

Lukas, ein 22-jähriger Student aus Köln, stand nach dem Auszug bei den Eltern frustriert im Waschsalon. Er besaß mehrere feine Viskose-Hemden für Vorstellungsgespräche und hatte große Angst, dass diese beim Waschen einlaufen könnten.

Beim ersten Versuch wählte er aus Gewohnheit das Standardprogramm für Buntwäsche, da die Hemden farbig waren. Zum Glück drückte er vor dem Start nicht ab, da ihm auffiel, dass die Maschine standardmäßig mit voller Wucht schleudern wollte.

Er stoppte, las sich die Programmbeschreibungen auf dem Display genauer durch und verstand den Unterschied beim Wasserstand. Statt des aggressiven Normalwaschgangs wechselte er gezielt auf das Programm Feinwäsche.

Die Hemden kamen nach 50 Minuten unbeschadet aus der Trommel. Sie waren zwar noch recht nass, verloren aber weder ihre Form noch liefen sie ein, was Lukas eine Menge Geld für die chemische Reinigung ersparte.

Weiterführende Lektüre

Ist Pflegeleicht gleichbedeutend mit dem Schonwaschgang?

Nicht ganz. Pflegeleicht ist zwar eine Form des Schongangs, aber das Programm Feinwäsche wäscht Textilien nochmals deutlich sanfter. Bei Feinwäsche ist die Schleuderdrehzahl geringer und der Wasserstand höher als bei der Einstellung Pflegeleicht.

Welches Waschsymbol steht für den Schonwaschgang?

Achten Sie auf das Pflegeetikett Ihrer Kleidung. Ein normaler Waschbottich erlaubt den Standardwaschgang. Befindet sich ein Strich unter dem Bottich, ist das Pflegeleicht-Programm gefragt. Zwei Striche bedeuten Feinwäsche beziehungsweise den echten Schonwaschgang.

Wie viel Kleidung darf bei einem Schongang in die Trommel?

Weniger ist hier mehr. Im Schongang sollte die Waschmaschine maximal zur Hälfte, bei Feinwäsche sogar nur zu einem Drittel befüllt werden. Die Kleidungsstücke müssen im Wasser schwimmen können, damit sie durch die Reibung aneinander nicht beschädigt werden.

Die wichtigsten Dinge

Achten Sie auf die Striche unter dem Waschbottich

Ein Strich fordert das Pflegeleicht-Programm, zwei Striche verlangen nach der maximalen Schonung durch die Feinwäsche.

Wenn Sie genauer wissen möchten, wie die Programme im Detail aufgebaut sind, erfahren Sie mehr unter Welches Programm für Schonwaschgang?
Trommel niemals ganz vollstopfen

Schonwaschgänge benötigen Platz in der Trommel, damit die Kleidungsstücke frei im Wasser gleiten können und Knitterfalten verhindert werden.

Im Zweifel manuell drosseln

Fehlen Schongänge am Gerät, hilft das manuelle Herabsetzen der Temperatur auf 30 Grad und der Schleuderzahl auf 600 Umdrehungen pro Minute.