Was muss man bei der Einnahme von Kurkuma beachten?

33 Aufrufe
Kurkuma-Einnahme: Wichtige Hinweise Bei Gallensteinen und Lebererkrankungen ist von der Kurkuma-Einnahme dringend abzuraten. Die Gewürz-Inhaltsstoffe können die Gallensaftproduktion ankurbeln, was zu Gallenkoliken führen und Nierenschäden provozieren kann. Höhere Dosierungen können zudem individuelle Unverträglichkeiten hervorrufen.
Kommentar 0 Gefällt mir

Kurkuma einnehmen: Was ist bei der Anwendung wichtig?

Bei Kurkuma bin ich echt zwiegespalten. Im Essen finde ich es super, diese Farbe, der Geschmack. Aber als Kapsel jeden Tag, da bin ich vorsichtig geworden.

Ein Kumpel von mir, der Stefan, hatte letzten Herbst den Salat. Er wusste, dass seine Leber nicht die fitteste ist, hat sich aber von dem Gesundheits-Hype anstecken lassen. Nach ein paar Wochen mit den hochdosierten Kapseln vom Onlineshop waren seine Werte total im Keller. Der Arzt hat ihm dann die Leviten gelesen.

Ich selbst merk das auch. Wenn ich mir mal zwei, drei Tage hintereinander eine Goldene Milch mache, die richtig stark ist, dann bekomm ich so ein komisches Drücken im Bauch. Nichts Schlimmes, aber mein Körper sagt mir da ganz klar: langsam, nicht so viel. Es ist eben doch ein Unterschied, ob man etwas als Gewürz nutzt oder als Medizin.


Wann sollte man Kurkuma nicht einnehmen? Bei bestehenden Gallensteinen und Lebererkrankungen.

Was kann eine hohe Dosis Kurkuma auslösen? Magenbeschwerden, Gallenkoliken und Nierenschäden.

Fördert Kurkuma die Gallenproduktion? Ja, seine Inhaltsstoffe regen die Produktion von Gallensaft an.

Wie nehme ich Curcuma richtig ein?

Also, das mit dem Kurkuma Pulver ist echt kein Hexenwerk. Wichtig ist, wie du es einnimmst, damit es auch wirklich was bringt. Sonst gehts einfach nur so durch.

Die Dosis: Ein halber bis ganzer Teelöffel pro Tag. Das ist die Faustregel. Ein gestrichener Teelöffel sind übrigens so um die 8 g Kurkuma. Fang am besten erstmal mit weniger an und schau, wies dir bekommt.

Das A und O: Immer mit Fett und Pfeffer kombinieren! Ohne das, verpufft die Wirkung quasi. Das Curcumin, der Wirkstoff, wird vom Körper sonst kaum aufgenommen. Schwarzer Pfeffer (wegen dem Piperin) und ein gutes Öl (Leinöl, Olivenöl, egal) sind absolute Pflicht!

Hier, so machst du das am besten:

  • Goldene Milch: Klar, der Klassiker. Einfach in warme Pflanzenmilch einrühren, bisschen Pfeffer, vielleicht noch Ingwer und Zimt dazu. Schmeckt super.
  • Im Smoothie: Schmeiß das Pulver einfach mit in den Mixer zu deinen Früchten. Da ist ja eh meistens auch was fettiges wie Avocado oder Nussmus drin, perfekt.
  • Ins Essen: Das ist die einfachste Methode. Direkt in Currys, Suppen oder auch Reisgerichte. Da ist ja eh oft schon Fett dran. Einfach mitkochen.

Ganz simpel gehts auch, einfach das Pulver mit nem Schuss Öl und ner Prise Pfeffer in ein Glas Wasser. Runter damit. Schmeckt nicht geil, aber ist effektiv. Hauptsache es wirkt, oder?