Was ist besser, Deckkraft Klasse 1 oder 2?

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Die Deckkraftklasse von Wandfarben ist entscheidend für das Ergebnis beim Streichen. Während Klasse 1 ein Deckvermögen von über 99,5 Prozent aufweist und dunkle Untergründe meist beim ersten Anstrich abdeckt, bietet Klasse 2 mit 98 bis 99,5 Prozent eine sehr gute Standardqualität für helle Flächen.
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deckkraft klasse 1 oder 2: Wenn verifizierte Daten fehlen

Eine unüberlegte Wahl bezüglich deckkraft klasse 1 oder 2 verursacht schnell unerwünschte Streichergebnisse und völlig unnötige Mehrarbeit an Ihren Wänden. Ohne fundierte Hintergrundinformationen riskieren Verbraucher leicht zusätzliche Kosten durch deutlich erhöhten Materialverbrauch beim Renovieren. Kontrollieren Sie daher immer Ihre spezifischen Projektanforderungen vor dem Farbkauf.

Was ist besser, Deckkraft Klasse 1 oder 2?

Deckkraftklasse 1 ist besser, da sie ein Deckvermögen von über 99,5 Prozent aufweist und den Untergrund nahezu vollständig beim ersten Anstrich abdeckt. Klasse 2 bietet mit 98 bis 99,5 Prozent ebenfalls eine sehr gute Qualität, erfordert bei starken Kontrasten jedoch eher einen zweiten Anstrich. Nachfolgend finden Sie eine Erklärung, wie sich die beiden Klassen nach der DIN EN 13300 Norm genau unterscheiden.

Technische Unterschiede nach DIN EN 13300

Die Einteilung von Wandfarben erfolgt europaweit über die Norm DIN EN 13300, die unter anderem das Kontrastverhältnis festlegt. Das bedeutet konkret: Klasse 1: Über 99,5 Prozent Deckvermögen; höchste Ergiebigkeit und Farbdichte. Klasse 2: 98,0 bis 99,5 Prozent Deckvermögen; sehr gute Standardqualität. Ehrlich gesagt, diese Prozentwerte klingen auf dem Papier technischer als sie im Alltag wirklich sind. Doch der kleine Unterschied von wenigen Prozentpunkten entscheidet darüber, ob Sie nach einem langen Arbeitstag noch eine zweite Schicht streichen müssen oder ob die Wand direkt nach dem ersten Durchgang deckt.

Vor- und Nachteile im Praxiseinsatz

Wenn Sie vor dem Regal im Baumarkt stehen, fragen Sie sich sicher, ob sich der Aufpreis für die Profi-Klasse lohnt. Schauen wir uns an, was die deckkraftklasse 1 und 2 unterschied in der Praxis wirklich zeigt.

Deckkraftklasse 1 - Die Profi-Klasse

Dieser Farbtyp deckt dunkle oder bunte Altanstriche meist mit nur einem einzigen Anstrich. Das spart Zeit und Material bei schwierigen Untergründen. Der Nachteil: Sie ist meist etwas teurer im Einkauf. Ich erinnere mich noch gut daran, als ich das erste Mal eine knallrote Wand in einem Altbau überstreichen wollte. Ich dachte, mit einer billigen Farbe aus dem Discounter klappt das schon - Spoiler: Nach dem dritten Anstrich schimmerte das Rot immer noch durch. Hätte ich direkt Klasse 1 gewählt, wäre ich nach einer Stunde fertig gewesen.

Deckkraftklasse 2 - Die Standard-Klasse

Diese Variante ist völlig ausreichend, wenn bereits helle oder weiße Wände nur aufgefrischt werden sollen. Sie ist günstiger und in vielen Baumarkt-Sortimenten breit vertreten. Der Nachteil: Bei krassen Farbunterschieden, wie etwa Schwarz auf Weiß, ist oft ein zweiter Arbeitsgang nötig.

Wann lohnt sich welche Klasse für Ihr Projekt?

Welche Farbe hat Ihr aktueller Untergrund? Handelt es sich um ein kräftiges Rot, ein dunkles Grau oder ist die Wand ohnehin schon hell? Welcher Raum soll gestrichen werden? Für ein ungenutztes Gästezimmer reicht Klasse 2 vollkommen aus. Wenn Sie jedoch im Wohnzimmer eine dunkle Akzentwand überstreichen wollen, zahlt sich was ist besser deckkraftklasse 1 oder 2 durch die gesparte Zeit und Nerven schnell aus.

Vergleich der Deckkraftklassen 1 und 2

Die Wahl der richtigen Wandfarbe hängt stark vom Untergrund und dem gewünschten Arbeitsaufwand ab.

Deckkraftklasse 1

  • Meist reicht ein einziger Anstrich
  • Dunkle Altanstriche und kontrastreiche Wände
  • Uber 99,5 Prozent (höchste Klasse)
  • Etwas teurer im Einkauf

Deckkraftklasse 2

  • Oft zwei Anstriche bei Kontrasten nötig
  • Bereits helle Wände und Renovierungsanstriche
  • 98,0 bis 99,5 Prozent (sehr gute Qualität)
  • Günstiger und weit verbreitet
Wenn Sie Zeit sparen und schwierige Untergründe überstreichen möchten, ist Klasse 1 die bessere Wahl. Für einfache Überstreichungen auf hellem Grund bietet Klasse 2 ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Renovierungsprojekt von Thomas in Berlin

Thomas wollte in seiner neuen Wohnung das Wohnzimmer streichen, dessen Hauptwand in einem intensiven Dunkelblau gestrichen war. Im Baumarkt griff er zu einer günstigen Farbe der Klasse 2, um Geld zu sparen.

Nach dem ersten Anstrich am Samstagvormittag folgte die Ernüchterung: Das Dunkelblau schimmerte ungleichmäßig durch das neue Weiß, und an manchen Stellen entstanden Flecken.

Am nächsten Tag musste er einen zweiten Eimer Farbe kaufen und die gesamte Wand nochmals streichen, wodurch der anfangs gesparte Betrag für die Materialkosten durch den Mehraufwand wieder aufgezehrt wurde.

Beim nächsten Projekt im Flur wählte er direkt Klasse 1 und war nach wenigen Stunden komplett fertig, ohne doppelt streichen zu müssen.

Weiterführende Lektüre

Worauf muss ich beim Kauf von Wandfarbe neben der Deckkraft achten?

Achten Sie zusätzlich auf die Nassabriebbeständigkeit nach DIN EN 13300, die angibt, wie strapazierfähig und abwaschbar die Farbe ist. Auch die Ergiebigkeit in Quadratmetern pro Liter spielt für die Kalkulation eine wichtige Rolle.

Reicht Deckkraftklasse 2 für weiße Wände aus?

Ja, wenn die Wand bereits weiß oder sehr hell ist, reicht Klasse 2 völlig aus, um Vergilbungen oder leichte Verschmutzungen abzudecken. Ein zweiter Anstrich ist hier meist nicht erforderlich.

Warum ist Deckkraftklasse 1 teurer?

Der höhere Preis ergibt sich aus einem höheren Anteil an hochwertigen Weißpigmenten wie Titandioxid, die für das exzellente Deckvermögen sorgen. Dadurch sparen Sie jedoch Arbeitszeit.

Die wichtigsten Dinge

Klasse 1 deckt beim ersten Mal

Mit einem Deckvermögen von über 99,5 Prozent spart diese Klasse Zeit bei dunklen Untergründen.

Wenn Sie mehr über die Eigenschaften von Anstrichmitteln erfahren möchten, lesen Sie unseren Beitrag zu Was bedeutet Deckvermögen bei Farben?
Klasse 2 ideal für helle Wände

Bei bereits hellen Flächen bietet diese Standardqualität ein gutes Ergebnis zu einem günstigeren Preis.

Norm DIN EN 13300 beachten

Die Qualitätsklassen sind genormt, sodass Sie im Handel immer verlässliche Produkte finden.